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Clemens Busch · Vulkan

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Das Team vom Weingut Clemens Busch in den Steillagen der Marienburg

„Warum können wir nicht mit den Kräutern leben?“ Diese Frage stellte sich der junge Clemens Busch 1976 – und stoppte die Herbizide. In siebter Generation trägt er denselben Vornamen wie seine Vorfahren in Pünderich. Auf 20 Hektar Steillagen, davon 11 in der legendären Marienburg, entstehen Rieslinge von seismischer Mineralität. Drei Schieferfarben prägen das Terroir: rot, grau, blau – erkennbar an den farbigen Kapseln. Seit 1984 ökologisch, seit 2015 biodynamisch zertifiziert und Mitglied bei respekt-BIODYN, 2023 mit dem Robert Parker Green Emblem ausgezeichnet. Die Weine stehen auf den Karten von fünf Drei-Sterne-Restaurants.

Wer eine Flasche Clemens Busch öffnet, sollte auf die Kapsel achten. Rot, grau oder blau – die Farbe verrät den Boden, auf dem die Trauben wuchsen. Eine simple Idee, die das komplexe Terroir der Pündericher Marienburg lesbar macht. Die drei Schiefertypen bringen grundverschiedene Weine hervor: Der seltene rote Schiefer würzt die Rieslinge mit rauchiger Tiefe. Der graue Schiefer liefert straffe Eleganz. Der blaue Schiefer schenkt mineralische Frische. Im Riesling vom roten Schiefer schmeckt man diese Herkunft besonders deutlich.

„Vulkan“

In allen Weinen: 160 Weine




Mehr über Clemens Busch

Die Farben des Schiefers

Wer eine Flasche Clemens Busch öffnet, sollte auf die Kapsel achten. Rot, grau oder blau – die Farbe verrät den Boden, auf dem die Trauben wuchsen. Eine simple Idee, die das komplexe Terroir der Pündericher Marienburg lesbar macht. Die drei Schiefertypen bringen grundverschiedene Weine hervor: Der seltene rote Schiefer würzt die Rieslinge mit rauchiger Tiefe. Der graue Schiefer liefert straffe Eleganz. Der blaue Schiefer schenkt mineralische Frische. Im Riesling vom roten Schiefer schmeckt man diese Herkunft besonders deutlich.

Die Steillagen der Pündericher Marienburg an der Mosel im Herbst

Ohne Herbizide seit 1976

Clemens Busch war 19, als er 1976 die Herbizide wegließ. Nach drei bis vier Jahren hatte der Boden mehr Humus, und auch der Mineraldünger fiel weg. 1984 stellte er das Weingut auf kontrolliert ökologischen Weinbau um, seit 2015 ist es biodynamisch zertifiziert und Mitglied bei respekt-BIODYN. Im Steilhang der Marienburg stehen viele alte Reben, die ältesten in der Fahrlay-Terrasse sind rund 110 Jahre alt.

Spontan in alten Fudern

Im Keller regieren Geduld und Zurückhaltung. 80 Prozent der Weine vergären spontan in sehr alten 1000-Liter-Fudern, viele davon aus der Werkstatt von Ritas Vater; das jüngste war 2014 bereits 48 Jahre alt. Keine Reinzuchthefen, keine Enzyme, keine Schönung. Manche Weine brauchen über ein Jahr für die Gärung. Die lange Reife auf der Feinhefe verleiht den Rieslingen zusätzliche Komplexität. Selbst bei edelsüßen Weinen bleibt der Schwefelzusatz minimal. Das Ergebnis: Der Riesling vom grauen Schiefer zeigt eine kristalline Präzision, die ihresgleichen sucht.

Das historische Gutshaus des Weinguts Clemens Busch in Pünderich

Von Pünderich bis in die Sterne-Küchen

Die Anerkennung kam spät, dafür umso deutlicher. 98 Parker-Punkte für den 2017er Marienburg Raffes. Das Robert Parker Green Emblem 2023 für herausragende Nachhaltigkeit. Plätze auf den Weinkarten von fünf Drei-Sterne-Restaurants. Stephan Reinhardt vom Wine Advocate rät, diese Weine langsam zu trinken, nicht zu kühl und mit aller Zeit, die sie brauchen. Clemens arbeitet heute mit seiner Frau Rita und Sohn Johannes, der das Weingut inzwischen als Inhaber übernommen hat. Der jüngste Sohn Florian hat die biodynamische Philosophie ins Languedoc getragen – seine Domaine Flo Busch produziert dort Grenache und Mourvèdre nach denselben Prinzipien. Der Marienburg Kabinett zeigt exemplarisch, wie sich Tradition und Terroir zu zeitloser Eleganz verbinden.

Preisliste Clemens Busch

33 Weine · Stand 1. November 2026 · Preise inkl. MwSt., zzgl. Versand

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