Lebendige Weine · Die Bibliothek
Weinwissen
Wein versteht, wer die Zusammenhänge kennt: warum Riesling vom blauen Schiefer anders schmeckt als vom roten, was einen Jahrgang groß macht, wann eine Flasche so weit ist. Hier sammeln wir unser Weinwissen aus der täglichen Arbeit mit biodynamisch arbeitenden Weingütern in ganz Europa.
Jeder Beitrag ist eigenständig recherchiert und nennt seine Quellen, vom Boden über den Keller bis zur Frage, welcher Wein zu welchem Gericht gehört.
Terroir & Böden
Bevor im Keller irgendetwas entschieden wird, hat der Boden längst gesprochen: vier Tiefenbohrungen.
Wein vom Schiefer: rot, grau, blau
Das blättrige Gestein zwingt Wurzeln metertief in den Fels und speichert die Sonne des Tages. Wie man seine Farben im Glas schmeckt.
LesenLlicorella & Co: Schieferweine Europas
Schwarzer Schiefer im Priorat, Eisen im Bierzo, Steilstufen im Douro: die südliche, rote Seite des großen Bodens.
LesenTerroir Priorat & Montsant: Kern und Ring
Llicorella im Zentrum, Sand, Gips und Kalk im Ring darum: warum wenige hundert Meter über den Charakter eines Weins entscheiden.
LesenTerroirs im Rheingau
Quarzit-Terrassen in Rüdesheim, Phyllit-Schiefer in Rauenthal: der geologische Glücksfall am Rheinbogen.
LesenJahrgangstabellen
Vier Regionen, Jahr für Jahr gelesen: Wetterlauf, Charakter und Trinkfenster, mit benannten Quellen vom Consorzio bis zur internationalen Kritik.
Piemont
Barolo und Barbaresco Jahr für Jahr: Wetterlauf, Charakter, Trinkfenster.
Zur TabelleBrunello di Montalcino
Sangiovese pur, mit Consorzio-Sternen und den großen Verkostern, offen auch dort, wo sie sich widersprechen.
Zur TabelleRhône
Nord und Süd getrennt gelesen, von Hermitage bis Châteauneuf-du-Pape.
Zur TabelleChampagne
Warum die Champagne nur ausgewählte Jahre zum Jahrgang erklärt und welche davon groß wurden.
Zur TabelleChampagner verstehen
Die Champagne in vier Kapiteln: vom Kreideboden über die Flaschengärung bis zur letzten Entscheidung vor dem Korken.
Die Méthode Champenoise
Die zweite Gärung findet in genau der Flasche statt, die später auf dem Tisch steht. Der ganze Weg, Schritt für Schritt.
LesenDosage: von Brut Nature bis Demi-Sec
Der letzte Eingriff vor dem Korken: wie viel Zucker in die Flasche kommt und was das mit dem Stil macht.
LesenDie 7 Rebsorten der Champagne
Chardonnay, Pinot Noir und Meunier kennt jeder. Das Reglement erlaubt sieben, und die vergessenen vier sind eine eigene Geschichte.
LesenDas Terroir der Champagne
34.400 Hektar bei 49° Nord: Kreide, Klima und Hangneigung an der Grenze des Weinbaus.
LesenNaturwein & Biodynamie
Die Konzepte hinter unserem Sortiment: wie unsere Winzer arbeiten und was davon im Glas ankommt.
Biodynamischer Weinbau
Der Weinberg als Organismus: die Präparate, die Rhythmen und die Siegel Demeter, Biodyvin und respekt-BIODYN.
LesenNaturwein
Nichts hinzufügen, nichts wegnehmen: wilde Hefen, ungeschönt, unfiltriert, mit wenig oder gar keinem Schwefel.
LesenPét-Nat: Pétillant Naturel
Natürlich prickelnd, in der Flasche fertig gegoren: was hinter den zwei kitzelnden Wörtern steckt.
LesenUngeschwefelte Weine
Kein zugesetzter Schwefel, zu keinem Zeitpunkt: die strengste Lesart und was sie im Glas verändert.
LesenRegionen mit Eigensinn
Abseits der großen Namen: drei Porträts von Regionen, die ihren eigenen Regeln folgen.
Jura: Frankreichs eigensinnigste Region
Vin Jaune unter dem lebenden Hefeschleier, Strohwein, Savagnin und eine Naturwein-Szene, die Pilger anzieht.
LesenTokaj: Furmint, Aszú, Eszencia
Seit 1737 klassifiziert, lange bevor Bordeaux sich ordnete: die Kunst der edlen Fäulnis, längst nicht mehr nur süß.
LesenBio-Lugana vom Gardasee
Turbiana vom Südufer des Sees: Marangonas Bio-Lugana, ausgezeichnet mit den Tre Bicchieri des Gambero Rosso.
LesenNachschlagen
Zwei Nachschlagewerke für den Alltag: jede Rebsorte, jedes Gericht.
Vom Lesen ins Glas
Alles, worüber wir hier schreiben, steht in unserem Sortiment: fast 3.000 Weine, mehr als 800 davon von biodynamisch zertifizierten Weingütern.
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