
Barolo
Nebbiolo der Langhe
Im Weingebiet der Langhe südlich von Alba reift Nebbiolo zu seiner kompromisslosen Form: hell in der Farbe, mächtig im Tannin, auf Jahrzehnte angelegt. Kaum ein trockener Rotwein aus dem Piemont genießt größeres Ansehen. Wir führen 42 lieferbare Barolo – von der zugänglichen Gemeindelage über die Einzellage (MGA) bis zur Riserva und Magnum.
Unsere Barolo
0,375 LBarolo DOCG 2021
Strukturelle Tiefe und aristokratische Strenge – das ist die Signatur dieses Nebbiolo aus den kalkhaltigen Hügeln der Langhe. Lange Mazeration, Ausbau in slavonischer Eiche und der klassische Jahrgang 2021 formen einen Wein, der Geduld verlangt. Er wirkt durch Spannung und Dichte – nie laut, stets unerbittlich.

Barolo DOCG Castiglione 2020
Walderdbeere, Sauerkirsche und Unterholz – zurückhaltend elegant, mit würziger Kräuternote und einer fast blutigen Mineralität. Am Gaumen zupackende Säure, festes Tanningerüst und ein samtiges, fleischiges Gewicht. Lang, persistent, mit großem Reifepotenzial.

Barolo DOCG 2022
Straffes Tannin, frische Lebendigkeit und eine minerale Dynamik, die das Herz der Langhe spürbar macht. Vietti formt aus Nebbiolo einen Wein von großer Haltung – komplex, präzise, langlebig. Tradition und handwerklicher Geist verschmelzen hier zu stiller Aristokratie.

Barolo DOCG 2021
Kühle Sauerkirsche, Preiselbeere und Unterholz – die Nase ist klar und ungeschminkt. Am Gaumen saftig, mit festem Tannin und präziser Säure, Lakritz und Minze im Hintergrund. Ein Barolo, der seine Zeit noch vor sich hat – vielversprechend, geerdet, klassisch.

Barolo Via Nuova DOCG 2020
Dunkle Beeren, Veilchen und ein Hauch Pfeffer – die Nase ist dicht und vielschichtig. Am Gaumen spannt sich ein festes Tanningerüst, das von lebendiger Säure und kühler Mineralität getragen wird. Sauerkirsche und Himbeere bringen Frische. Ein junger Barolo, der Geduld belohnt.

Barolo Via Nuova DOCG 2021
Reife Kirschen, Rosen und ein Hauch Bittermandel – vielschichtig und doch klar. Am Gaumen trägt eine lebhafte Säure die florale Eleganz, das Tannin ist reif und seidig. Lang, mineralisch, mit stillem Nachhall. Ein Barolo, der heute schon verführt und morgen noch mehr verspricht.

Barolo Mosconi DOCG 2020
Wacholder, schwarzer Pfeffer und ein Hauch Trüffel – dunkel, würzig, komplex. Das feinkörnige Tannin gibt Raum für lebendige Säure und eine tragende Mineralstruktur. Kraft und Eleganz halten sich die Waage, der Abgang klingt minutenlang nach.

Barolo Mosconi DOCG 2021
Tiefes Kirschrot, eine Nase aus dunkler Frucht, Lavendel und Leder. Am Gaumen saftig und druckvoll, das Tannin fein gekörnelt, die Struktur trotz aller Kraft von zarter Eleganz. Ein langer, würziger Abgang – getragen von lebendiger Säure und Blütenparfum.

Barolo Cannubi DOCG 2020
Schlafender Riese, der Geduld belohnt: Sauerkirsche, Zigarrenkiste und Kräuter entfalten sich erst mit Luft. Feinkörniges Tannin gibt Struktur, eine lineare Mineralität zieht sich unerbittlich durch den Gaumen. Der Abgang hallt minutenlang nach – elegant, mit feinen Kakaonoten im Finale.

Barolo Cannubi DOCG 2021
Eisen und reife Kirsche, unterlegt von Minze und kandiiertem Lavendel – die Nase verspricht Komplexität. Am Gaumen seidiges Tannin, klare Säure und mineralische Tiefe, ruhig und kraftvoll zugleich. Der Cannubi-Boden gibt diesem Nebbiolo jene Harmonie, die lang und edel nachhallt.

Barolo DOCG Riserva 2017
Aristokratische Zurückhaltung aus den Hügeln der Langhe – ein Nebbiolo, der strukturelle Tiefe und mineralische Spannung vereint. Der warme Jahrgang 2017 schenkt Konzentration, ohne die charakteristische Eleganz zu opfern. Ein Wein, der Geduld verlangt – und sie belohnt.

Barolo DOCG Brunate 2020
Kirschrot mit rostigen Reflexen – ein Nebbiolo, der bereits ahnt, was er werden wird. Walderdbeere, Salzlakritz und kalkige Mineralik weben ein Bild von seltener Komplexität. Das Tannin öffnet sich mit jedem Schluck, wird weicher, und der Abgang hallt schier unendlich nach.

Barolo DOCG Ravera 2020
Filigran und hell, wo andere Barolos poltern: rote Beeren, Würze, ein Hauch Unterholz. Das Tannin wirkt geschliffen, die Säure präzise – die Textur erinnert eher an Burgund als ans Piemont. Im Finale verdunkelt sich die Frucht, gewinnt Tiefe und Nachdruck.

Barolo DOCG Monvigliero 2020
Parfümiert und zart: Wacholder, Pfeffer, Kiefernrinde und rote Früchte als kühle Tee-Infusion. Das Tannin ist feinkörnig und seiden, die Säure streckt den Wein schier endlos. Nie laut, immer präzise – ein Barolo von burgundischer Filigranität und großer Terroir-Tiefe.

Barolo DOCG Lazzarito 2020
Wild und dennoch erhaben: Piment, Wacholder und Waldboden treffen auf Süßkirsche und Himbeere. Am Gaumen führt eine präzise Säure – das Terroir von Serralunga d'Alba spricht laut und klar. Der Lazzarito drängt sich nie auf, er wirkt durch Tiefe und Würde.

Barolo DOCG Cerequio 2020
Hibiskus und Veilchen, dunkle Frucht, feuchtes Unterholz – die Nase ist von meditativer Tiefe. Am Gaumen spannen feinkörniges Tannin und lebendige Säure ein seidiges Gleichgewicht. Kein Ton drängt vor, alles schwebt. Im Nachhall ein Hauch Eukalyptus – kühl, präzise, nicht loszulassen.

Barolo DOCG Cerequio 2021
Noch verschlossen, aber von bestechender Eleganz: Kirschen, Veilchen und ein Schleier feiner Reduktion. Am Gaumen straff und nervös – kreidige Textur, feste Tannine, drängende Säure. Der Abgang ist lang, salzig-mineralisch. Ein Versprechen, noch kein Geschenk.

Barolo DOCG Brunate 2021
Kühler Duft von trockenem Holz, Kreide und zarter Minze – komplex, ohne sich aufzudrängen. Am Gaumen entfaltet der Brunate Tiefe und Breite: kreidige Tannine tragen rote Frucht, Tee und Orangenschale. Lang, mineralisch, von strenger Präzision. Ein Wein, der Zeit braucht und sie verdient.

Barolo DOCG Monvigliero 2021
Wildkirsche und Rosenblüten, Orangenzeste und kühle Kräuter – die Nase ist von bestechender Reinheit. Am Gaumen verbinden sich seidiges Tannin und salzig-mineralische Spannung zu jener seltenen Balance aus Kraft und Leichtigkeit. Der Abgang trägt weit – präzise, steinig, unerschöpflich.

Barolo DOCG Lazzarito 2021
Verschlossen, fast abweisend – Rappen, feuchtes Unterholz, eisenhaltiges Gestein. Am Gaumen drängende Säure, dichtes Tannin, ein langer salzig-mineralischer Abgang. Serralunga in Reinform: Seine Geschichte beginnt erst in zehn Jahren.

Barolo DOCG Riserva "Villero" 2016
Laub, rote Kirsche, Rauch und ein Hauch Orangenschale – die Nase ist von stiller Komplexität. Am Gaumen trägt ein süßer Fruchtkern den Wein, gehalten von geschliffenen Tanninen und präziser Säure. Der Villero-Cru in Castiglione Falletto spricht durch Tiefgang und Dichte – nie laut, stets unausweichlich.
Was einen Barolo ausmacht
In der Langhe südlich von Alba, auf kalkhaltigem Mergel, wächst Nebbiolo – eine der anspruchsvollsten roten Reben Italiens. Elf Gemeinden teilen sich das Gebiet; grob zwei Bodentypen prägen zwei Stile: die duftigeren, früher zugänglichen Weine aus La Morra und Barolo, die strengeren, langlebigeren aus Serralunga, Monforte und Castiglione Falletto.
Der Barolo ist per Gesetz sortenrein und trägt seit 1980 die DOCG, Italiens höchste Herkunftsklasse. Vor der Freigabe muss er 38 Monate reifen – mindestens 18 davon im Holz –, die Riserva 62 Monate. Im Glas: Rose, Teer, Kirsche, getrocknete Kräuter und Trüffel, dazu ein festes, tragendes Tannin. Wer denselben Nebbiolo eine Spur feiner und früher zugänglich mag, findet ihn im Barbaresco.
Und weil beim Barolo das Jahr fast so viel erzählt wie die Lage: Die Jahrgangsübersicht Piemont ordnet die jüngsten Jahre der Langhe ein.
Herkunft
Langhe, Piemont – elf Gemeinden rund um das Dorf Barolo.
Rebsorte
100 % Nebbiolo.
Reifung
Min. 38 Monate (Riserva 62), davon 18 im Holzfass.
Am Tisch
Brasato al Barolo, Tajarin mit Trüffel, Wild, reifer Castelmagno.
Großformate
Barolo Pira Riserva Etichetta Nera DOCG 2006
Nebbiolo aus dem Herzen des Piemonts, gereift zu einem Barolo von stiller Tiefe. Roagna steht für geduldige Vinifikation und Weine, die Zeit brauchen – und schenken. Fast zwei Jahrzehnte im Keller haben diesen Riserva geformt: ernst, komplex, unaufgeregt.
Magnum · 1,5 LBarolo DOCG Castiglione 2020
Walderdbeere, Sauerkirsche und Wacholder, unterlegt von feuchtem Waldboden und einem eisenhaltigen Zug. Am Gaumen vereinen seidiges Tannin und lebendige Säure Zugänglichkeit mit Tiefe. Der lange Abgang klingt würzig und kräutrig aus – ein Barolo, der sein Herz aus dem Piemont nicht verleugnet.
Magnum · 1,5 LBarolo DOCG 2021
Aus den Hügeln um Castiglione Falletto, geprägt von kalkreichem Boden und kühlen Nächten des Jahrgangs 2021. Nebbiolo in seiner unerbittlich ehrlichen Form – strukturiert, tief, mit mineralischer Spannung. Im Magnum reift er langsamer, gleichmäßiger, geduldiger. Ein Versprechen an den Keller.
Magnum · 1,5 LBarolo Via Nuova DOCG 2020
Flieder, dunkle Beeren, Kubeben-Pfeffer und Waldboden – vielschichtig und von echter Tiefe. Am Gaumen fest und kühl, mit präziser Säure und seidiger Mineralität, die das Tanningerüst trägt. Sauerkirsche und Kräuter klingen lang nach. Ein Barolo in Bewegung, der Zeit verdient.
Magnum · 1,5 LBarolo Via Nuova DOCG 2021
Reife Kirschen, Blutorange und Rosen – vielschichtig und doch von großer Ruhe. Am Gaumen trägt eine lebhafte Säure die feinen Tannine mit Eleganz. Sechs Lagen Piemonts formen einen Barolo, der heute bezaubert und morgen noch mehr verspricht.
Magnum · 1,5 LBarolo Mosconi DOCG 2020
Wacholder, schwarzer Pfeffer und dunkle Würze dominieren, während Süßkirsche und Brombeere diskret dahinter bleiben. Feinkörniges Tannin schafft Struktur ohne Härte, eine lebendige Säure treibt den Fluss voran. Der Abgang ist lang, präzise und von unverkennbarer Mineralität durchzogen.
Magnum · 1,5 LBarolo Mosconi DOCG 2021
Dunkel, vielschichtig, von tiefer Frucht und Lavendel durchzogen – der Mosconi entfaltet sich mit Würze, Leder und erdiger Tiefe. Die Tannine sind fein gekörnt, der Druck enorm, doch die Eleganz bleibt. Ein Barolo aus alten Parzellen in Monforte d'Alba, der Kraft und Ruhe in sich trägt.
Magnum · 1,5 LBarolo Cannubi DOCG 2020
Sauerkirsche, Zigarrenkiste und mediterrane Kräuter – komplex, aber nie laut. Das feinkörnige Tannin gibt Struktur, eine lineare Mineralität den Rhythmus. Der Abgang bleibt minutenlang, balsamisch und von stiller Eleganz. Ein Barolo, der Geduld verlangt und sie reich belohnt.
Magnum · 1,5 LBarolo Cannubi DOCG 2021
Reife Pflaumen, dunkle Kirschen, kandierter Lavendel – die Nase oszilliert zwischen Kraft und Finesse. Am Gaumen fließt er ruhig: seidiges Tannin, belebende Säure, ein Hauch Erde. Der Abgang ist lang, mineralisch, floral. Cannubi in seiner harmonischsten Form.
Magnum · 1,5 LBarolo DOCG Ravera 2020
Rote Beeren, weiße Pfefferlichkeit und stille Kräuterwürze – die Nase ist präzise und hell. Das feinkörnige Tannin trägt seidene Textur, die Säure gibt Rückgrat ohne Druck. Im Nachhall verdunkelt sich die Frucht, wird würziger, drängender – ein Wein, der erst dann richtig beginnt.
Magnum · 1,5 LBarolo DOCG Monvigliero 2020
Kirsche, Hagebutte und kühle Würze – Monvigliero zeigt parfümierte Finesse, die eher an Burgund als an piemontesische Kraft erinnert. Seidiges Tannin und zupackende Säure strecken ihn in schier endlose Länge. Erdig, subtil, nie laut – ein Terroir-Wein von stiller Größe.
Magnum · 1,5 LBarolo DOCG Lazzarito 2020
Animalische Intensität trifft auf wilde Erdigkeit – Blut, Piment und Unterholz, aus dem sich rote Früchte erst mit Zeit herausschälen. Die Säure ist das Rückgrat: präzise, lebendig, unerbittlich. Mineralisch, tief und von edler Tanninstruktur – ein Wein, der Geduld fordert und Großes verspricht.
Magnum · 1,5 LBarolo DOCG Cerequio 2020
Hibiskus und Veilchen, dahinter Schattenmorelle, Erde und Kiefernnadeln – die Nase des Cerequio zieht in die Tiefe. Am Gaumen feinkörniges Tannin, kühle Säure, seidiger Fluss. Keine Komponente drängt, alles schwebt. Der Nachhall: lang, mit einem Hauch Eukalyptus.
Magnum · 1,5 LBarolo DOCG Brunate 2020
Kirschrot mit rostigen Reflexen, eine Nase aus Walderdbeere, nasser Kreide und mediterrane Kräutern – komplex, fast unerschöpflich. Das Tannin ist fest und doch geschmeidig, getragen von vibrierender Saftigkeit. Welle um Welle von Würze, Frucht und Mineralität – ein Barolo, der nicht loslässt.
Magnum · 1,5 LBarolo DOCG Monvigliero 2021
Helles Kirschrot, vollendete Eleganz: Blüten, reife Kirsche und Orangenschale treffen auf Zitronenabrieb und Kräuter. Kreidige, makellose Tannine tragen helle Frucht und natürliche Süße – leicht und doch von großer Tiefe. Der Nachhall bleibt mineralisch-kalkig, präzise und lang.
Magnum · 1,5 LBarolo DOCG Riserva "Villero" 2016
Ätherische Eleganz: rote Kirschen, Orangenschale, Rauch und Erz. Am Gaumen seidiges, festes Tannin, gestützt von klarer Säure – konzentriert, ohne Schwere. Der lange, mineralische Abgang gehört einem Wein, der erst am Anfang seiner Reise steht.
Doppelmagnum · 3 LBarolo Mosconi DOCG 2021
Tiefes Kirschrot, vielschichtig und von einer Dichte, die im Glas bereits Ernsthaftigkeit signalisiert. Dunkle Beerenfrucht, Lavendel, Tabak und Leder verweben sich zu einem komplexen Bouquet. Am Gaumen griffige, fein texturierte Tannine – Substanz und Eleganz in Balance. Ein Wein, der Geduld belohnt.
Doppelmagnum · 3 LBarolo Cannubi DOCG 2021
Blut, Eisen und reife Pflaume – die Nase trägt unverkennbar die Signatur des Nebbiolo. Am Gaumen entfaltet sich seidiges Tannin, getragen von frischer Säure und einer Tiefe, die den Sandböden des Cannubi entstammt. Kraftvoll und zugleich von großer innerer Ruhe.
Doppelmagnum · 3 LBarolo DOCG Lazzarito 2020
Serralungas kompakter Kalkstein und Ton formen hier einen Nebbiolo von unnachgiebiger Struktur. Hohe Tannine, lebendige Säure und tiefe Mineralität – gereift in großen Botti, die das Terroir sprechen lassen. Ein Barolo für Geduldige, der Jahrzehnte braucht und gibt.
Doppelmagnum · 3 LBarolo DOCG Ravera 2020
Ravera, Novello: kalkreich, sandig, auf Eleganz und feine Textur ausgerichtet. Der warme Jahrgang 2020 brachte tiefe Konzentration und reife Tannine – früher zugänglich, ohne an Tiefe zu verlieren. Viettis Nebbiolo trägt den unverkennbaren Ernst eines Weins, der Zeit nicht fürchtet, sondern braucht.
Doppelmagnum · 3 LBarolo DOCG Monvigliero 2020
Monvigliero, Verdunos eleganteste Lage: kalkreiche Böden formen einen Nebbiolo von faszinierender Feingliedrigkeit statt Wucht. Viettis traditioneller Ansatz – lange Maischestandzeiten, große Botti – bewahrt die charakteristische Spannung. In der Doppel-Magnum reift dieser 2020er langsam und gleichmäßig, ein Wein für Geduldige.
Aus dem Trester: Grappa di Barolo
Nach der Lese bleibt der Trester der Nebbiolo-Trauben – Schalen und Kerne. Daraus brennen die Winzer der Langhe eine Grappa, die die Herkunft des Barolo ins Glas holt: klar, würzig und wärmend – ein Digestif nach dem Essen, pur bei Zimmertemperatur oder ganz leicht gekühlt.

Grappa di Barolo
Kristallklar, mit seidiger Wärme statt Schärfe. Getrocknete Rosenblätter, Kirschkern und dunkle Schokolade – die Nebbiolo-Trester sprechen deutlich. Der Abgang trägt getrocknete Früchte, Zimt und eine mineralische Stille weit in die Länge.
Häufige Fragen
Was ist Barolo?
Ein trockener Rotwein aus der Langhe im Piemont, sortenrein aus Nebbiolo. 1980 DOCG-klassifiziert und einer der langlebigsten Rotweine Italiens.
Aus welcher Rebsorte wird Barolo gemacht?
Ausschließlich aus Nebbiolo, einer spätreifenden Sorte mit heller Farbe, festem Tannin und ausgeprägtem Duft nach Rose, Teer und Kirsche.
Wie lange muss ein Barolo reifen?
Mindestens 38 Monate vor der Freigabe, davon 18 im Holzfass; die Riserva 62 Monate. Ein junger Barolo gewinnt danach oft noch über Jahre in der Flasche.
Was ist der Unterschied zwischen Barolo und Barbaresco?
Beide sind reinsortige Nebbiolo aus der Langhe. Barbaresco reift kürzer und gilt als etwas feiner und früher zugänglich, Barolo als kraftvoller und langlebiger.
Was passt zu Barolo?
Kräftige Schmorgerichte wie Brasato al Barolo, Wild, Trüffelpasta und gereifter Bergkäse.
Was kostet ein guter Barolo?
Solide Gemeinde-Barolo gibt es ab etwa 40 bis 50 Euro. Einzellagen bekannter Güter liegen meist zwischen 80 und 200 Euro, gesuchte Crus darüber.
Welcher Barolo für Einsteiger?
Ein klassischer Gemeinde-Barolo, noch kein Einzellagen-Cru. Weine aus La Morra sind in der Jugend meist zugänglicher als die strengeren aus Serralunga. Eine Stunde Karaffe hilft fast immer.
Warum ist Barolo so teuer?
Mindestens 38 Monate Reifung, als Riserva 62, bevor eine Flasche verkauft werden darf – Zeit, die im Keller liegt und bezahlt sein will. Dazu kleine Erträge aus begrenzten Lagen der Langhe. Gemessen an großen Burgundern bleibt Barolo dabei fast vernünftig bepreist.
Wie trinkt man Barolo?
Bei 16 bis 18 Grad aus einem großen, bauchigen Glas. Junge Jahrgänge gewinnen durch ein bis zwei Stunden in der Karaffe, gereifte brauchen nur wenige Minuten Luft. Dazu kräftige Küche, vom Brasato bis zur Trüffelpasta.
