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Riesling RSS "This is not a love song" Steingutamphore 2018

Riesling RSS "This is not a love song" Steingutamphore 2018

Der Riesling Riede Steiner Schreck »This is not a love song« 2018 von HM Lang stammt von 80 Jahre alten Reben aus einer der steilsten Lagen des Kremstals — ein atemberaubend leichtfüßiger, salziger Riesling mit enormer Tiefe.

51,00 € 68,00 € / l
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Vorrätig

Rebsorte
Riesling
Jahrgang
2018
Alkohol
11,0 % Vol.
Restsüße
trocken
Servieren
8–10 °C
Inhalt
0,75 l · enthält Sulfite
Artikelnummer
9870007517
Abfüller und Zutaten

Abfüller: HM Lang,Steinspreng 6, A-3500 Stein/Donau / Austria

Im Glas

  1. Farbe

    Helles, klares Strohgelb mit feinem Glanz.

  2. Aroma

    Florale Zitrusnoten von Zitrone und Grapefruit, dazu Pfirsich, Birne, Verbene und Anis sowie feine Hefe-Anklänge — mit Luft zunehmend würziger.

  3. Geschmack

    Schwebend und ätherisch bei nur 11 Vol.-%, kühl und vibrierend, druckvoll salzig mit seidiger Textur und tiefer Mineralität durch die alten Reben.

  4. Charakter

    Ein eigenständiger Riesling von Jazzer-artiger Lässigkeit — langsam, hell und energievoll, mit klarer Handschrift und spielendem Charme statt massiver Schwere.

  5. Dazu

    Gemüse-Tempura, Bouchot-Muscheln im Pfeffersud oder pochiertes Hähnchen mit Limetten-Joghurt auf Udon-Nudeln mit Kokos-Curry.

  6. Besonder­heiten

    Über zwei Jahre Ausbau auf der Vollhefe in 550-Liter-Steingut-Amphoren, spontan vergoren und unfiltriert mit minimaler Schwefelung — die 100-Tonnen-Baumpresse des ehemaligen Airbus-Ingenieurs Markus Lang und der Demeter-zertifizierte Weinberg im Steiner Schreck vereinen ingenieurshafte Genauigkeit mit biodynamischem Denken.

Verkostungsnotiz


Farbe & Aussehen
Helles, durchleuchtetes Strohgelb mit silbrigem Rand – ein Wein, der schon im Glas kühl und klar wirkt wie das Wasser der nahen Donau.
Nase
Glockenklar und fein gezeichnet: Zitrone und Grapefruit treffen auf knackigen Pfirsich und Birne. Mit Luft wird das Bukett zunehmend würziger – Verbene, ein Hauch Anis, dazu die salzige Hefenote des langen Vollhefelagers. Trotz aller Substanz schwebt die Aromatik, luftig und unverfälscht.
Gaumen
Ein Unikat aus dem Steiner Schreck. Bei nur 11 % Alkohol schlank und ätherisch, doch die 80 Jahre alten Reben verleihen eine Tiefe, die man bei dieser Leichtigkeit kaum für möglich hält. Kräuterwürze, vibrierende Säure, dazu eine seidige, salzige Textur vom über zweijährigen Hefelager. Der Wein bleibt zu jedem Zeitpunkt kühl und hell – druckvoll, energiegeladen und doch so entspannt wie ein erfahrener Jazzer nach Mitternacht.
Abgang
Lang, salzig und von einer bemerkenswerten Kühle. Die Mineralität des Gneises trägt weit über den letzten Moment hinaus – ein Nachhall, der eher vibriert als verklingt.
Terroir & Herkunft
Die Riede Steiner Schreck liegt rund 320 Meter über dem Meeresspiegel und zählt zu den steilsten Lagen des Kremstals. Gföller Gneis und Granit prägen den Boden, auf dem die bis zu 80 Jahre alten Riesling-Reben wurzeln – Demeter-zertifiziert bewirtschaftet von Markus Lang auf seinem 3,5-Hektar-Weingut in Stein an der Donau.
Rebsorte & Vinifikation
Riesling, gelesen am 26. August bei pH 2,8 – so früh wie nie zuvor auf diesem Weingut. Zwei Tage langsames Pressen auf der selbst konstruierten 100-Tonnen-Baumpresse, komplett reduktiv, dann bewusste Oxidation des Safts. Spontanvergärung in einer 550-Liter-Steingut-Amphore bei konstanten 9 °C im bombensicheren Stollen tief im Gneis. Über zwei Jahre Vollhefelager, minimal geschwefelt, unfiltriert gefüllt im Februar 2021.
Speiseempfehlungen
Die salzige Struktur und die zitrische Frische machen diesen Wein zum idealen Partner für Gemüse-Tempura, dessen frittierte Leichtigkeit die Spannung des Rieslings aufnimmt. Ebenso überzeugend zu Bouchot-Muscheln im Pfeffersud – die Schärfe des Pfeffers trifft hier auf kühle Mineralität. Wer es üppiger mag, greift zu pochiertem Hähnchen mit Limetten-Joghurt auf Udon-Nudeln mit Kokos-Curry.
Besonderheiten
Der Name stammt vom Post-Punk-Klassiker von Public Image Ltd. – doch dieser Riesling erinnert eher an die Nouvelle-Vague-Interpretation: französisch, spielerisch, mit burgundischer Anmut. Ein Wein, der beweist, dass das Kremstal auch anders kann: leicht statt schwer, kühl statt opulent, eigenständig statt angepasst.

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