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Cottá Barbaresco DOCG 2023

Ein kraftvoller Nebbiolo aus der historischen Kernlage des Weinguts in Neive – bio-zertifiziert, spontan vergoren und ungefiltert abgefüllt. Ein Jungspund mit Tiefgang, der nach großen Gläsern und Geduld ruft.

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Rebsorte
Nebbiolo
Herkunft
Piemont, Italien
Jahrgang
2023
Restsüße
trocken
Servieren
16–18 °C
Inhalt
0,75 l · enthält Sulfite
Artikelnummer
9911400111
Abfüller und Zutaten

Abfüller: Az. Agr. Sottimano, Loc.Cotta 21, 12052 Neive / Italy

Im Glas

  1. Farbe

    Transparentes Rubinrot.

  2. Aroma

    Stockrosen und Fleischextrakt im Auftakt, dahinter satte Frucht nach Amarenakirsche, Hagebutte und Granatapfel; würzige Noten von Tabak, Jod und Rauch plus eine ätherische, an Sandelholz erinnernde Komponente.

  3. Geschmack

    Seidiger Antrunk, saftig und extraktreich mit fein ziselierter Säure; engmaschiges, samtiges Tannin, hohe Vibration und spürbarer Druck – karaffieren ist Pflicht.

  4. Charakter

    Ein überschwängliches Kraftwerk mit Finesse – jugendlich intensiv und strukturiert, das zwingend einige Jahre Flaschenreife verlangt.

  5. Dazu

    Zu kräftigen Fleischgerichten wie Geschmortem oder zu Pilz- und Trüffelgerichten sowie zu würzigem Hartkäse eine starke Wahl.

  6. Besonder­heiten

    Aus der Lage Cottá, den fruchtbetontesten der fünf Sottimano-Crus; lange Maischestandzeit, 18 bis 22 Monate Ausbau in französischen Barriques, teils neu – Bio seit über vierzig Jahren, von alten Rebstöcken und Handarbeit geprägt.

Verkostungsnotiz


Wer Geduld hat, wird belohnt – diese Regel gilt beim Cottá doppelt. Andrea Sottimano lässt seinen Nebbiolo bis zu vierzig Tage auf der Maische, längst nachdem andere abgepresst hätten. Heraus kommt ein Barbaresco, der jetzt schon überschwänglich duftet, aber erst in einigen Jahren seine wahre Gestalt zeigen wird. Die Cottà, gleich beim Weingut in Neive gelegen, gilt als die fruchtbetonteste der fünf Einzellagen des Hauses – und genau das macht den 2023er so unwiderstehlich jung.

Farbe & Aussehen
Transparentes Rubinrot, glänzend und mitteldicht – typisch jugendlicher Nebbiolo ohne jede Trübung.
Nase
Kraftvoll und fleischig im Auftakt: Stockrosen und eine fast brühige Tiefe, dann bricht die Frucht durch – Amarenakirschen, Hagebutten, Granatapfel. Dahinter Tabak, eine Spur Jod, dezenter Rauch und eine ätherische Note, die an Sandelholz erinnert. Ein Kraftwerk, das große Gläser verlangt.
Gaumen
Seidiger Antrunk, dann Saft und Zug: reichhaltige, extraktreiche Frucht, getragen von einer fein ziselierten Säure, die sich weit über den Gaumen spannt. Das Tannin ist engmaschig, samtig, mit aromatisch herbem Oberton – spürbar, aber niemals hart.
Abgang
Lang, vibrierend, mit Druck und transparenter Aromatik. Ein Jungspund mit klarem Reifeversprechen – karaffieren ist Pflicht, besser noch: einige Jahre Flaschenreife.
Terroir & Herkunft
Die Cottà in Neive, an der Grenze zur Gemeinde Barbaresco, ist die historische Kernlage des Hauses – hier sitzt das Weingut selbst. Südwestexposition und Kalk-Ton-Böden mit sandigen Anteilen geben Fülle, Struktur und das markante Gerbstoffgerüst. Viele Rebstöcke in den Sottimano-Lagen sind fünfzig bis sechzig Jahre alt.
Rebsorte & Vinifikation
Reiner Nebbiolo, handgelesen und spontan vergoren. Die lange Maischestandzeit mit untergetauchtem Tresterhut holt Farbe und Struktur aus den Schalen; der Ausbau erfolgt rund 18 bis 22 Monate in französischen Barriques, nur zum Teil neu. Abgefüllt wird ungefiltert.
Speiseempfehlungen
Zu geschmorter Ochsenbacke, Rinderbraten in Barolo, Tajarin mit weißem Trüffel oder reifem Castelmagno. Auch Wildragout und kräftige Pilzgerichte stehen ihm gut.
Besonderheiten
Sottimano bewirtschaftet seine Weinberge seit über vierzig Jahren bio-zertifiziert – Herbizide und synthetische Dünger waren hier nie ein Thema. Im Keller: wilde Hefen, keine Filtration, keine Eile. Die Kombination aus üppiger Cottà-Frucht und dieser geduldigen Langsamkeit macht den Wein zu einem der ehrlichsten Barbareschi seiner Generation.

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