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Matassa

Tom Lubbes Matassa ist ein außergewöhnliches Weingut. Obwohl erst 2003 gegründet gehört es zu den Ikonen der Naturwein-Bewegung.

Tom, ein in Südafrika aufgewachsener Neuseeländer fand sein önologisches Raison d’être und auch seine Liebe im Roussilon. Im Weingut Matassa entstehen Weine aus den traditionellen katalanischen Rebsorten: Carignan, Mourvèdre, Grenache (hauptsächlich Lladonner Pelut, der alte katalanische „Klon“ der Grenache), Grenache Gris, Muscat d’Alexandrie und Muscat de Petits-Grains. Die Reben stehen oft im gemischten Satz, insbesondere in den sehr alten Weinbergen. Insgesamt werden 20 Hektar auf Schiefer-, Mergel-, Schwarzschiefer- und Schwarzmergelböden angebaut. Tom bewirtschaftet zwar immer noch einige der sehr ertragsschwachen alten Reben rund um das Dorf Calce, aber er hat sich stark auf andere Gebiete ausgedehnt, wo die Erträge etwas großzügiger sind, typischerweise im Bereich von 25/30 hl/h (immer noch relativ niedrig für die Region).

Die Weinberge werden auf natürliche Weise ohne jegliche chemische Hilfsmittel bearbeitet. Das Weingut setzt stringend auf Bodenbegrünung was zu reichem Insektenleben (insbesondere Würmern) in den Böden führt. Ein interessanter Effekt: der drastische Rückgang des Alkoholgehalts. Tom hat schon immer viel früher geerntet als die meisten anderen, in der Regel mit dem Muskateller beginnend Anfang August. Im Jahr 2005 erreichten die Weine in der Regel einen Gehalt von 13,5% Alkohol. Im Jahr 2018 kamen sie auf 10,5%.

Die Weißweine werden alle auf der Haut mazeriert. Bei den Rotweinen geht der Mazeration und Extraktion die Infusion ganzer Trauben voraus, wobei weiße Trauben oft mitvergoren werden. Wenn Eiche verwendet wird, soll sie dem Wein keine Struktur verleihen, sondern Sauerstoff. Die Weine werden ohne Filtration oder Schönung abgefüllt. Seit dem Jahrgang 2015 wird überhaupt kein Schwefel mehr hinzugesetzt.

Lesen Sie hier das gesamte Winzerportrait von Matassa