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Riesling "Im Sonnenschein" GG 2020

Riesling "Im Sonnenschein" GG 2020

Ein kristallines Großes Gewächs aus der Pfalz, das die mineralische Kraft des Muschelkalks mit zitrischer Intensität verbindet. Ein kompromisslos trockener Wein, der die geologische Vielfalt der Südlage in Siebeldingen unverstellt ins Glas bringt.

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Vorrätig

Rebsorte
Riesling
Jahrgang
2020
Alkohol
12,5 % Vol.
Restsüße
trocken
Servieren
8–10 °C
Inhalt
0,75 l · enthält Sulfite
Artikelnummer
9912018151
Abfüller und Zutaten

Abfüller: Weingut Ökonomierat Rebholz KG, Weinstraße 54, 76833 Siebeldingen / Germany

Im Glas

  1. Farbe

    Helles Gelb, strahlend und klar.

  2. Aroma

    Zitronenzesten und weiße Früchte treffen auf nasse Tafelkreide, Gesteinsmehl und gemahlene Austernschalen. Herbe Kräuterakzente von Bohnenkraut und Salbei vervollständigen das karge, skelettierte Duftbild.

  3. Geschmack

    Zitrisch-herb im Antrunk mit Grapefruit, Salz und markanter Phenolik, die die Säure samtig ummantelt. Füllig am Gaumen mit rauer Textur, animierenden Bitternoten und langem, warmem Finish mit dezenter Kräuterwürze.

  4. Charakter

    Ein Wein wie ein Rohblock – karg, verschlossen und von kristalliner Struktur, der noch Zeit braucht, um seine volle Größe zu zeigen. Stilistisch warm mit rauer Textur und puristischer Geradlinigkeit.

  5. Dazu

    Gebratene Dorade auf weißem Bohnen-Püree mit Salzzitronen-Beurre Blanc, Kalbs-Tatar mit Zitronen-Kapern-Sardellen-Emulsion oder gegrillte Zucchini mit Kapern-Zitronen-Vinaigrette.

  6. Besonder­heiten

    Aus der VDP.Großen Lage „Im Sonnenschein“ mit ihren 220 Millionen Jahre alten Muschelkalkböden, die dem Riesling seine unverwechselbare mineralische Spannung verleihen. Handgelesen, entrappt und nach 24-stündiger Maischestandzeit im Stahl vergoren – ein Ausdruck der biodynamischen Arbeitsweise und des kompromisslosen Rebholz-Stils.

Verkostungsnotiz


Farbe & Aussehen
Helles Gelb, strahlend und klar – ein Wein, der seine kühle Herkunft bereits im Glas zeigt.
Nase
Zutiefst zitrisch in seiner Jugend: Zitronenzesten und das Weiße der Früchte mischen sich mit profund mineralischen Noten. Nasse Tafelkreide, Gesteinsmehl und gemahlene Austernschalen lassen ihn karg und skelettiert erscheinen. Herbe Akzente von Bohnenkraut und Salbei zeichnen die Skizze eines Weins, der noch verschlossen ist.
Gaumen
Zitrisch-herb im Antrunk dominieren Grapefruit, Salz und eine markante Phenolik, die die Säure samtig ummantelt. Der stilistisch warme Typ mit rauer Textur bleibt aromatisch bei Zitrus und Salbei – ein Wein wie ein Block, aus dem die Skulptur noch gemeißelt werden muss. Füllig am Gaumen mit animierenden Bitternoten.
Abgang
Lang und warm, mit dezenter Kräuterwürze im Nachhall – ein Finale, das von der kalkigen Tiefe des Terroirs zeugt.
Terroir & Herkunft
Die VDP.Grosse Lage Im Sonnenschein bei Siebeldingen entstand durch die Senkung des Rheingrabens und die Hebung des Pfälzer Waldes. Vor rund 220 Millionen Jahren traten hier Formationen der Trias zu Tage – heute prägt Muschelkalk die Böden. Die Rebanlagen liegen auf 180 bis 225 Metern über NN, mit 5 bis 20 Prozent Hangneigung in reiner Südausrichtung. Vier Gesteinsformationen – vom Rotliegenden bis zum Muschelkalk – formen das Terroir-Mosaik des Weinguts, doch hier spricht allein der Kalk.
Rebsorte & Vinifikation
Riesling, handgelesen, entrappt und nach 24-stündiger Maischestandzeit im Stahl vergoren. Knochentrocken ausgebaut, wie es bei Rebholz seit Generationen Tradition ist – durchgegoren, unverstellt, pur.
Speiseempfehlungen
Gegrillte Zucchini mit einer Vinaigrette aus gehackten Kapern und Zitronen-Öl mit Gurken-Joghurt – die Bitternoten des Weins treffen auf die Frische der Zucchini. Gebratene Dorade auf weißem Bohnen-Püree mit Salzzitronen-Beurre Blanc – die salzige Mineralität des Rieslings spiegelt sich im Fisch. Kalbs-Tatar mit Zitronen-Kapern-Sardellen-Emulsion – die Phenolik des Weins umarmt die Würze der Emulsion.
Besonderheiten
Ein Großes Gewächs aus der Monopollage des Hauses – bio-zertifiziert seit 2005, respekt-BIODYN-Mitglied seit 2015. Hansjörg Rebholz, 25 Jahre VDP-Präsident der Pfalz, führt mit Birgit und den Söhnen Hans und Valentin ein Erbe fort, das Eduard Rebholz 1951 als „Naturwein“-Versprechen formulierte. Robert Parker nannte Rebholz „die schärfste und präziseste Interpretation des Pfälzer Terroirs“ – hier in seiner reinsten Form.

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