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sottimano curra barbaresco docg square ab png

Currá Barbaresco DOCG 2021

Ein kraftvoller Nebbiolo aus 55 bis 70 Jahre alten Reben in der südwestlich exponierten Lage Currà bei Neive – extraktreich, tiefgründig und auf Langlebigkeit ausgelegt.

99,00 € 132,00 € / l
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Vorrätig

Rebsorte
Nebbiolo
Herkunft
Piemont, Italien
Jahrgang
2021
Restsüße
trocken
Servieren
16–18 °C
Inhalt
0,75 l · enthält Sulfite
Artikelnummer
9911400115
Abfüller und Zutaten

Abfüller: Az. Agr. Sottimano, Loc.Cotta 21, 12052 Neive / Italy

Im Glas

  1. Farbe

    Transparentes Rubinrot mit leuchtendem Schimmer.

  2. Aroma

    Dunkelfruchtig und komplex: Kirschen in allen Facetten, Maulbeeren und Brombeeren, dazu Bitterschokolade, dunkler Tabak, Leder sowie milde Gewürze wie schwarzer Kardamom und Piment.

  3. Geschmack

    Dicht und kraftvoll mit festem, fleischigem Tannin; die rubinrote Frucht wird von reifer, heller Säure beschleunigt – ein Wein, den man förmlich kauen kann.

  4. Charakter

    Die straffe, seriöse Seite des Barbaresco: ein kleines Kraftpaket mit Tiefgang, das ab drei bis fünf Jahren Flaschenreife seinen Höhepunkt erreicht, aber auch jung aus großen Gläsern überzeugt.

  5. Dazu

    Idealer Begleiter zu Brasato al Barolo, Trüffel-Tajarin oder gereiftem Hartkäse wie Parmigiano Reggiano.

  6. Besonder­heiten

    Bis zu 60 Tage Maischekontakt statt der üblichen zwei bis drei Wochen, spontane Vergärung, 24 bis 30 Monate Ausbau in gebrauchten burgundischen Pièces mit nur 15 % neuem Holz – ungefiltert und ungeschönt abgefüllt.

Verkostungsnotiz


Andrea Sottimano gehört zu den stillen Geduldigen des Barbaresco. Während andere längst abpressen, bleibt sein Nebbiolo bis zu vierzig, manchmal sechzig Tage auf den Schalen. Der Currá ist das Ergebnis dieser Langsamkeit: ein Wein von 55 bis 70 Jahre alten Reben aus der kleinen Cru südwestlich von Neive, der 24 bis 30 Monate in gebrauchten burgundischen Pièces ruhte – nur fünfzehn Prozent neues Holz, gerade genug für Halt, nie für Dominanz.

Farbe & Aussehen
Transparentes Rubinrot, klar und leuchtend im Glas – trotz aller Dichte zeigt der Wein die noble Transparenz, die großem Nebbiolo eigen ist.
Nase
Dunkelfruchtig und konzentriert: eine ganze Klaviatur dunkler Kirschen, dazu Maulbeeren und Brombeeren. Darunter liegen Bitterschokolade, dunkler Tabak und etwas Leder, ausbalanciert von milden Gewürzen wie schwarzem Kardamom und Piment. Schon in der Jugend ein kleines Kraftpaket.
Gaumen
Kraftvoll und dicht im Antrunk. Das Tannin ist fest und griffig – man meint, den Wein fast kauen zu können. Fleischig-herbe Noten und eine hochfeine Bitterkeit fassen die rubinschimmernde Frucht fest ein, während eine reife, hell leuchtende Säure den Wein nach vorn treibt und ihm Zug verleiht.
Abgang
Lang, dunkel und ernsthaft, mit nachhallender Kirschfrucht, feiner Bitternote und dem Versprechen weiterer Entwicklung. Am schönsten ab drei bis fünf Jahren Flaschenreife – doch schon heute aus großen Gläsern ein Erlebnis.
Terroir & Herkunft
Die Lage Currà liegt südwestlich von Neive auf kalk- und tonhaltigen Böden mit Südwest-Ausrichtung. Die alten, von Rino Sottimano großteils in den 1970er- und 80er-Jahren gepflanzten Rebstöcke bringen niedrige Erträge und die extraktreiche, langlebige Seite des Hauses.
Rebsorte & Vinifikation
Reinsortiger Nebbiolo, selektiv von Hand gelesen. Spontangärung mit wilden Hefen, langer Maischekontakt von bis zu sechzig Tagen, malolaktische Gärung im Fass, wenn der Keller im Frühjahr von selbst warm wird. Ausbau in gebrauchten Pièces, unfiltriert und ungeschönt gefüllt.
Speiseempfehlungen
Ein Wein für den festen Tisch: geschmorte Rinderschulter in Barolo, Tagliatelle mit Trüffel, Lammkarree mit Rosmarin oder gereifter Parmigiano Reggiano. Auch Wildschweinragout findet in seiner dichten Tanninarchitektur einen ebenbürtigen Gegenpart.
Besonderheiten
Das Weingut bewirtschaftet seine Reben seit über vierzig Jahren bio-zertifiziert – ohne Herbizide und synthetische Dünger, schon als das in den 1970ern noch eine Minderheitenposition war. Unter den fünf Einzellagen-Barbareschi des Hauses steht Currá stets für den straffsten, extraktreichsten und langlebigsten Ausdruck – ein Barbaresco mit dem langen Atem, den Sottimano zum Prinzip erhoben hat.

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