Ein kraftvoller, energiegeladener Nebbiolo aus alten Reben in Neive, der mit seiner straffen Tanninstruktur und komplexen Aromatik das Terroir der Lage Currá eindrucksvoll widerspiegelt.
Leicht transparentes Rubinrot mit ziegelfarbenen Reflexen.
Aroma
Veilchen, Anis- und Fenchelsamen, Lorbeer und Kubebenpfeffer über saftigen Schwarz- und Sauerkirschen, Zwetschge, Tabak und zerstoßenem Kalk.
Geschmack
Fleischig und saftig mit straffem Tannin, fester, drahtiger Struktur und nervös agiler Spannung; dunkle Früchte treffen auf feine Kräuter-, Tabak- und Gewürznuancen.
Charakter
Ein kraftvoller, langlebiger Barbaresco mit viel Energie und Tiefgang, der die Stärke der alten Reben und die mineralische Kalksteinprägung der Lage Currá zeigt.
Dazu
Coda alla vaccinara auf Polenta, Parmigiana di Melanzane oder Thunfisch-Avocado-Tatar.
Besonderheiten
Bis zu drei Monate Maischegärung und 24 Monate Ausbau in Fässern mit rund 15 % Neuholz verleihen dem Wein seine außergewöhnliche Tiefe und Komplexität; die Reben sind 55 bis 75 Jahre alt und stehen auf reinem Kalkstein.
Verkostungsnotiz
Farbe & Aussehen
Leicht transparentes Rubinrot mit ziegelfarbenen Reflexen – klassische Nebbiolo-Optik, die schon im Glas auf Reife und Herkunft verweist.
Nase
Fein gezeichnete Aromatik von Veilchen, Anis- und Fenchelsamen, dazu Lorbeer und Kubebenpfeffer. Darunter liegen saftige Schwarz- und Sauerkirschen, etwas Zwetschge, Tabak und eine kühle, fast kreidige Note von zerstoßenem Kalk. Der Wein wirkt transparent, präzise und sehr klar.
Gaumen
Fleischig und saftig, aber keineswegs weich: Der 2019er zeigt eine nervös-agile Spannung, festes, drahtiges Tannin und viel Energie. Dunkle Frucht trifft auf feine Kräuter-, Tabak- und Gewürznuancen – ein Barbaresco mit Zug, Tiefe und kontrollierter Kraft.
Abgang
Lang, straff und geprägt von dunkler Frucht, würzigen Kräutern und einem feinen, kalkigen Nachhall.
Terroir & Herkunft
Die Lage Currá in Neive umfasst 2,8 Hektar in südsüdwestlicher Ausrichtung. Die Reben sind 55 bis 75 Jahre alt und stehen auf reinem Kalkstein. Der durchschnittliche Ertrag liegt bei 40 hl/ha. Currá gilt im Hause Sottimano als Lage mit besonderer Tiefe, Extraktion und Langlebigkeit.
Rebsorte & Vinifikation
Rebsorte: Nebbiolo. Die Frucht wurde entrappt, bis zu drei Monate vergoren und auf der Maische belassen; während der Gärung wurde der Tresterhut in offenen Edelstahlgärständern regelmäßig untergestoßen. Der Ausbau erfolgte rund 24 Monate in Fässern von François Frère, davon etwa 15 % Neuholz, der Rest ein- bis vierjährig. Die Lagen von Sottimano werden seit den frühen 1970er Jahren biologisch bewirtschaftet.
Speiseempfehlungen
Seine Kombination aus Saftigkeit, Würze und festem Tannin passt besonders gut zu Coda alla vaccinara auf Polenta, Parmigiana di Melanzane oder auch zu Thunfisch-Avocado-Tatar, wenn man die würzige Seite des Weins betonen möchte.
Besonderheiten
Dieser Wein lebt von seiner Spannung zwischen Transparenz und Substanz: klare Frucht, feine Kräuterwürze und eine feste, fast muskulöse Tanninlinie. Genau diese Mischung aus Präzision, Energie und alter-Reben-Tiefe macht den Currá 2019 zu einem Barbaresco mit eigenem Profil.