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Château Falfas Côtes de Bourg AOC 2020

Château Falfas, Côtes de Bourg AOC 2020

Ein trockener Bordeaux-Rotwein aus Merlot, Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc und Malbec – kraftvoll, fruchtbetont und mit feiner Würze vom Kalkstein-Südhang über dem Gironde-Ästuar.

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Jahrgang

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Vorrätig

Jahrgang
2020
Alkohol
13,5 % Vol.
Restsüße
trocken
Servieren
16–18 °C
Inhalt
0,75 l · enthält Sulfite
Artikelnummer
9990101043

Im Glas

  1. Farbe

    Dichtes Purpur mit violetten Einschlüssen.

  2. Aroma

    Holunderbeere, Cassis und rote Johannisbeere treffen auf Brombeere, Himbeere und Pflaume, dazu schwarzer Pfeffer, Zimt, Zedernholz, Tabak, dunkle Schokolade, Lakritz und balsamische Noten von Rosmarin und Wacholder.

  3. Geschmack

    Üppige Frucht im Antrunk, kerniges Tannin mit leicht grünen Akzenten, straffer und linearer Verlauf, im Nachhall intensive Frucht neben würzigen Nuancen.

  4. Charakter

    Ein straffer, präziser Rotwein mit Balance zwischen Kraft und Eleganz – frisch und ausdrucksstark im jungen Stadium, mit gutem Alterungspotenzial.

  5. Dazu

    Côte du Boeuf mit Pommes Alumette, Lammrücken mit Nusskruste und Bohnen-Speck-Pfanne oder Ofen-Rote-Bete mit Walnüssen, Feta und Petersilienpesto.

  6. Besonder­heiten

    Biodynamisch bewirtschaftet seit 1988 – eines der ersten Güter in Bordeaux; Cuvée von durchschnittlich 35 Jahre alten Reben, 12 Monate Barrique-Ausbau, spontane Vergärung mit indigenen Hefen und ungefilterte Abfüllung.

Verkostungsnotiz


Ein Bordeaux vom rechten Ufer, der zeigt, dass Côtes de Bourg weit mehr kann als schweres Schattendasein hinter den großen Namen. Château Falfas gehört seit 1988 zu den Pionieren biodynamischer Bewirtschaftung in der Region – und man schmeckt dem 2020er diese Konsequenz an: klar, geradlinig, ohne jeden Firlefanz.

Farbe & Aussehen
Dichtes Purpur mit violetten Reflexen, jung und tiefgründig im Glas.
Nase
Holunderbeere, Cassis und rote Johannisbeere stehen vorne – kühl, präzise, ohne Marmeladenton. Dahinter Brombeere, Süßkirsche und Pflaume, umrahmt von schwarzem Pfeffer, etwas Zimt und einem Hauch Zedernholz und Zigarrenkiste. Mit Luft gesellen sich Rosmarin und Wacholder dazu – balsamische, fast mediterrane Noten, die dem Wein Tiefe verleihen.
Gaumen
Üppige Frucht im Antrunk, sofort eingefangen von einer kernigen Tanninlinie mit leicht grünlichem Akzent, die das Ganze straff und lebendig hält. Die Balance zwischen würziger und fruchtiger Seite ist genau dosiert, die Entwicklung verläuft linear und diszipliniert – ein Bordeaux mit Rückgrat statt Polster.
Abgang
Lang, zunächst fruchtgetrieben, dann öffnet sich Raum für Würze und dunkle Kakaoanklänge – ein Finish, das nachhaltig nachwirkt.
Terroir & Herkunft
Das Château aus dem Jahr 1612 thront über dem Gironde-Ästuar. Die Reben wurzeln auf einem Südhang aus Kalkstein und Silex – auf dem schon im 14. Jahrhundert Weine für den englischen Königshof wuchsen. 15 Hektar Wald umgeben die 20 Hektar Reben und stabilisieren das Mikroklima.
Rebsorte & Vinifikation
Cuvée aus 55 % Merlot, 30 % Cabernet Sauvignon, 10 % Cabernet Franc und 5 % Malbec von im Schnitt 35 Jahre alten Reben. Vergoren mit indigenen Hefen, zwölf Monate in kleinen Barriques ausgebaut, ungefiltert abgefüllt.
Speiseempfehlungen
Ein natürlicher Partner für Côte du Boeuf mit Pommes Alumette oder Lammrücken mit Nusskruste. Vegetarisch überzeugt er zu Ofen-Rote-Bete mit Walnüssen und Feta – die erdige Süße des Gemüses greift die dunkle Frucht elegant auf.
Besonderheiten
Véronique Cochran, Tochter des französischen Biodynamie-Pioniers François Bouchet, führt das Gut in derselben Überzeugung weiter. Dieser Wein ist das Ergebnis: präzise, authentisch, ohne Schwergewichtigkeit – Bordeaux, wie er sein sollte.

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