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Château Falfas

chateau de falfas falfax

Chateau de Falfas auf einem alten Druck. Damals noch unter dem Namen «Falfax»

Der Weinanbau in Falfas ist sehr alt, bereits 1827 vermerkte ein Fremdenführer des Bordeaux: „Zwei der ersten Gewächse der Region, Tajac und das Schloss von Falfax, liegen in der Gemeinde Bayon“.

Früher, im 14. und 15. Jahrhundert, gehörte dieses schöne Anwesen den Lords de Lansac, einem alten Schwertadel, der der englischen Krone treu ergeben war. Zu dieser Zeit wurden die Weine an den Hof von Edward von England exportiert

Im 17. Jahrhundert wurde das Château von den Sires de Riveaux erworben, die das heutige Gebäude im reinen Louis XIII-Stil vermacht haben.

Ende des 17. Jahrhunderts ging die Burg in den Besitz des Präsidenten des Parlaments von Guyenne, Gaillard de Falfas über, der sie restaurieren ließ und ihr seinen heutigen Namen gab.

Seit 2010 kultiviert und vinifiziert Véronique die Weine unterstützt von ihrem Team: Driss, Christophe, Pascal und Stéphanie und sowie ihrer beiden Töchter Annabelle und Suzanne.


Mehr über Château Falfas

Weinberg und Terroir

Die 20 Hektar des Weinbergs befinden sich an den südlichen Hängen des rechten Ufers der Gironde, in dieser schönen Region, die den Spitznamen „Kleine Schweiz der Gironde“ trägt.

Merlot, Cabernet und Malbec sind auf einem Ton-Kalk-Boden gepflanzt, in dem die Reben tief wurzeln. Das Terroir von Falfas besteht aus asterischem Kalkstein, der als einer der besten für die Rebe anerkannt ist.

Das milde Klima, begünstigt durch die Nähe der Gironde, lässt die Trauben unter idealen Bedingungen zur vollen Reife gelangen. Begrenzte Erträge, Handlese, Auswahl der Trauben auf dem Höhepunkt ihrer Reife, lange und sorgfältige Vinifizierung, Reifung in französischen Eichenfässern… all diese Maßnahmen garantieren eine tadellose Qualität und eine lange Haltbarkeit in der Flasche.

Falfas ist seit mehr als 400 Jahren ein renommierter Wein, seine Weine wurden mit Privileg an den Hof von Edward von England exportiert.

Biodynamie

Das sagt die Winzerin: Ich habe die Biodynamik schon als Kind erlebt, da ich die Tochter von biodynamischen Winzern bin (mein Vater, François Bouchet, vgl. sein 2003 erschienenes Buch: 50 Jahre Praxis und Lehre der biodynamischen Landwirtschaft, wie man sie im Weinberg anwendet). Es ist ein außergewöhnliches Werkzeug für Qualität, das die gesamte landwirtschaftliche Kulturlandschaft respektiert, eine wirklich nachhaltige Landwirtschaft. Diese Landwirtschaft von heute und morgen erlaubt es, im Respekt und im Sinne der Energien der lebendigen Umwelt, der Pflanze, des Bodens und ihrer gesamten Umgebung zu handeln. Es bringt den Weinen eine Mineralität, die Prägung des Ortes, eine Balance, eine Harmonie, Frische. Der Wein ist bekömmlicher, mit der Aufwertung jedes Jahrgangs in seiner besonderen Qualität.Die besten Weine werden nicht gemacht, sie werden gealtert. Die Kunst des Winzers besteht im Wesentlichen darin, den Reichtum seines Weinbergs durch seine Früchte natürlich zum Ausdruck kommen zu lassen. Der Schlüssel ist also die Traube, die das reine Spiegelbild der Typizität ihres einzigartigen Terroirs sein muss. Die biodynamische Bewirtschaftung ermöglicht es mir, die Quintessenz der Frucht zu extrahieren, um einen Wein mit reichem und großzügigem Charakter zu erhalten, der ein wahres Vergnügen ist."

Aus diesen robusten und gesunden Trauben hergestellt, sind die Weine von Falfas daher ein reines Spiegelbild der Typizität des Terroirs, ohne jeglichen äußeren Einfluss.
Die Handlese bei höchstem Reifegrad der Trauben, die anschließende Vinifizierung mit einheimischen Hefen und die sorgfältige Reifung sorgen für Qualität und eine hervorragende Entwicklung in der Flasche über viele Jahre.

Seit Ende 1988 wird der gesamte Weinberg von Falfas biodynamisch bewirtschaftet, eine Landwirtschaft, die die Umwelt schützt, indem sie die Pflanze, die Natur und… den Verbraucher respektiert!

Heute haben sehr prestigeträchtige Weine wie z.B. Domaine de la Romanée Conti, Château Pontet-Canet, La Coulée de Serrant, Domaine Zind-Humbrecht, Domaine Leflaive oder Chapoutier auf biodynamischen Anbau umgestellt und bestätigen damit das große Interesse an dieser Praxis.