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Athénaïs Bourgogne Chardonnay AOC 2022

Athénaïs Bourgogne Chardonnay AOC 2022

Ein kühler, kalkgeprägter Burgunder mit Zitrusfrische und salzigem Trinkfluss – reinsortiger Chardonnay von Weinbergen in Saint-Bris und der Côte Auxerre, bewirtschaftet vom Team der Athénais de Béru.

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Jahrgang
202331,50 €lieferbar 202231,50 €gewählt

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Vorrätig

Rebsorte
Chardonnay
Jahrgang
2022
Alkohol
13,5 % Vol.
Restsüße
trocken
Servieren
10–12 °C
Inhalt
0,75 l · enthält Sulfite
Artikelnummer
9950219088

Im Glas

  1. Farbe

    Zartes Goldgelb im Glas.

  2. Aroma

    Zerstobener Kalk und Kreide, dazu Kräuter, Flechten, Limequat, Zitronenzeste und grüner Apfel; dahinter Anklänge von Pfirsich, Birne, weißen Blüten und feiner Patisserie.

  3. Geschmack

    Energiegeladen, kühl und druckvoll mit feiner, leicht cremiger Textur; Noten von Nuss und Mandel, salzige Prägung und ein gelungener Säurenerv sorgen für Spannung und Trinkfluss.

  4. Charakter

    Pur, leicht herb und voller Leben – unkompliziert zu trinken, zugleich mit Anspruch und klarem Ausdruck des Kimmeridge-Kalks.

  5. Dazu

    Austern und andere Meeresfrüchte, gebratener Zander oder Forelle, helles Geflügel in Zitronen-Kräuter-Jus.

  6. Besonder­heiten

    Die Trauben stammen von Parzellen befreundeter, biologisch und biodynamisch arbeitender Betriebe, die vom Béru-Team selbst bewirtschaftet und gelesen werden; Kimmeridge-Kalkböden wie im nahen Chablis prägen die kühle, mineralische Aromatik.

Verkostungsnotiz


Ein Bourgogne, der nach Chablis riecht – und das ist kein Zufall. Die Trauben stammen aus Parzellen in Saint-Bris und der Côte d’Auxerre, kaum eine Steinwurfweite von Béru entfernt, wo derselbe kimmeridgehaltige Kalk den Boden prägt. Das Team um Athénaïs de Béru bewirtschaftet die Rebflächen biologisch und biodynamisch und erntet selbst. Herausgekommen ist 2022 ein Chardonnay, der pur wirkt wie eine frisch geputzte Schieferterrasse.

Farbe & Aussehen
Zartes Goldgelb, klar und lebendig im Glas.
Nase
Zerstobener Kalk und Kreide, dazu Kräuter und Flechten. Limequats, Zitronen, Zeste, etwas grüner Apfel, Anklänge an Pfirsich und Birne. Darüber weiße Blüten und ein feiner Hauch Patisserie. Die Nase verspricht Energie – und lügt nicht.
Gaumen
Kalkig, kühl, druckvoll. Eine leicht cremige Textur mit Noten von Nuss und Mandel nimmt die Schärfe aus dem Winkel, ohne die Kanten zu glätten. Zitrusfrüchte und Mostapfel, eine wohldosierte Herbheit, ein salziger Zug – dazu ein präziser Säurenerv, der dem Wein Halt gibt.
Abgang
Salzig und geradlinig, mit nachhallender Kreidenote und klarer Säurelinie, die weit trägt.
Terroir & Herkunft
Böden aus Kimmeridge-Kalk, entstanden aus den Ablagerungen eines Urmeeres, sind hier das verbindende Element: in Saint-Bris und der Côte d’Auxerre ebenso zu Hause wie im wenige Kilometer entfernten Chablis. Diese Herkunft ist dem Wein anzuschmecken – Mineralität statt Opulenz.
Rebsorte & Vinifikation
Reiner Chardonnay. Die Trauben kommen von biologisch und biodynamisch arbeitenden, befreundeten Betrieben; Bewirtschaftung und Lese liegen jedoch ganz beim Béru-Team.
Speiseempfehlungen
Zur kühlen, salzigen Ader passen Austern, gegrillte Dorade, Muscheln in Weißweinsud oder junge Hartkäse. Auch Sushi und einfache Gemüsegerichte mit Zitrone sind gute Adressen.
Besonderheiten
Ein Négociant-Wein ohne den üblichen Abstand zwischen Winzer und Rebberg: Parzellen, Pflege und Ernte bleiben in einer Hand. Das Ergebnis ist ein Bourgogne, der unkompliziert trinkt und trotzdem Anspruch stellt – mit 13,5% Vol. kühl serviert ein Glas, das man am Tisch schneller leert, als man plante.

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