Der Chablis Clos Béru Monopole AOC 2022 von Château de Béru zeigt als großformatiger Chardonnay die faszinierende Finesse und kühle Eleganz einer historischen Monopollage im östlichen Chablis.
Kühl und mineralisch mit Noten von Zitrusfrüchten, weißen Blüten und feinen Nuancen von kalkiger Frische.
Geschmack
Am Gaumen glasklar und fokussiert, geprägt von salziger Mineralität, einer straffen Säurestruktur und dezenter Komplexität.
Charakter
Ein puristischer, finessenreicher Weißwein von faszinierender Spannung, Länge und zeitloser Eleganz.
Dazu
Passt hervorragend zu frischen Austern, gebratenen Jakobsmuscheln oder edlem Seefisch an einer feinen Zitronen-Butter-Sauce.
Besonderheiten
Einzigartige Monopollage aus einem fünf Hektar großen, von einer Mauer aus dem 13. Jahrhundert umschlossenen Weinberg auf 300 Metern Höhe, dominiert von fossilreichem Kimmeridge-Kalk und biodynamisch bewirtschaftet.
Verkostungsnotiz
Charakter
Unter der Regie von Athénais de Béru zeigt sich dieser Chardonnay im Großformat als meisterhaftes Beispiel für puristische Eleganz und kühle Klarheit. Der Jahrgang 2022 verbindet innere Spannung mit einer salzigen Mineralität. Offen, reif und hocharomatisch, offenbart der Wein mit etwas Luft eine fein gewobene Struktur aus Zitrusnuancen und weißer Blütenaromatik, getragen von einer straffen Säureader.
Terroir & Herkunft
Das Herzstück des im östlichen Chablis gelegenen Anwesens ist der Clos Béru – eine fünf Hektar große Monopollage, die seit dem 13. Jahrhundert von einer historischen Mauer umgeben ist. Auf 300 Metern Höhe wurzeln die Reben im berühmten Kimmeridge-Kalk, der vor rund 150 Millionen Jahren aus fossilen Austernschalen eines Urmeeres entstand. Dieses kalkhaltige Fundament prägt den ungeschminkten Herkunftscharakter des Weins.
Rebsorte & Vinifikation
Aus der Rebsorte Chardonnay keltert das Château de Béru Weine von großer Authentizität. Im Weinberg gilt der Leitgedanke des lebendigen Organismus: Die Parzelle wird biodynamisch (Demeter-zertifiziert) und biologisch bewirtschaftet, wobei Pferde die sanfte Bodenbearbeitung übernehmen. Im Keller dominiert das Prinzip der minimalen Intervention: Die spontane Vergärung erfolgt mit natürlichen Hefen. Ausgebaut im ersten Jahr in Tonneaux, danach im Tank; die Magnum lässt ihn langsamer reifen.
Speiseempfehlungen
Dieser straffe, trockene Burgunder fordert eine anspruchsvolle, ehrliche Küche. Er passt hervorragend zu Austern, Jakobsmuscheln, klassischem Steinbutt in Buttersoße oder zartem Kalbsbries. Ebenso bereichert er den Genuss von gereiftem Comté.