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Basarin Barbaresco DOCG 2021

Basarin Barbaresco DOCG 2021

Ein feingliedriger Nebbiolo aus Neive, der mit Tiefgang, Würze und seidiger Balance überzeugt – der subtilste Wein des piemontesischen Spitzenbetriebs.

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Jahrgang

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Vorrätig

Rebsorte
Nebbiolo
Herkunft
Piemont, Italien
Jahrgang
2021
Alkohol
14,5 % Vol.
Restsüße
trocken
Servieren
16–18 °C
Inhalt
0,75 l · enthält Sulfite
Artikelnummer
9911400100
Abfüller und Zutaten

Abfüller: Az. Agr. Sottimano, Loc.Cotta 21, 12052 Neive / Italy

Im Glas

  1. Farbe

    Brillantes Kirschrot mit gleichmäßiger, klarer Färbung.

  2. Aroma

    Sauerkirsche, Cassis, Holunderbeere und Himbeere, dahinter tiefgründige Würze von Wacholder, schwarzem Pfeffer, Piment und Kubeben. Hagebutte, Cranberry, gedörrte Feige, kalter Rauch, Waldboden und getrocknete Kräuter wie Majoran und Estragon verleihen subtile Komplexität.

  3. Geschmack

    Saftig und animierend mit großer Balance zwischen feinem Tannin, Frucht, Bitterstoffen, Mineralität und markanter, perfekt integrierter Säure. Das Mundgefühl ist seidenweich, der Nachhall geprägt von Wacholder, Piment und getrockneten Kräutern.

  4. Charakter

    Diskret, tiefgründig und enorm elegant – nichts drängt sich auf, stattdessen besticht ein stimmiges Gefüge, das zugleich Stabilität und Reifepotenzial für die kommenden Jahre signalisiert.

  5. Dazu

    Geschmorte Lammkeule mit Rosmarinkartoffeln, Cassoulet von Bohnen, Speck und Spitzkohl oder Entenbrust mit Rote Bete und Meerrettichsauce.

  6. Besonder­heiten

    Rund 50 Jahre alte Reben aus der Lage Basarin, biologisch bzw. biodynamisch bewirtschaftet; bis zu 60 Tage Maischestandzeit und 24 Monate Ausbau in großen, leicht konischen Botti. Spontan vergoren, ungefiltert und ungeschönt – ein Wein von gelebter Geduld und alter Rebtradition.

Verkostungsnotiz


Der stille Tonfall dieses Weins täuscht: Basarin ist der subtilste unter Andrea Sottimanos fünf Einzellagen-Barbareschi – ein Nebbiolo, der nicht mit Lautstärke überzeugt, sondern mit Maß und Tiefe. Man muss ihm zuhören, dann erzählt er viel.

Farbe & Aussehen
Brillantes Kirschrot mit gleichmäßiger, klarer Färbung – klassische Nebbiolo-Transparenz.
Nase
Zunächst Sauerkirsche, Cassis, Holunderbeere und Himbeere – doch die Frucht ist nur das Vehikel. Dahinter liegt die eigentliche Substanz: Wacholder, schwarzer Pfeffer, Piment und Kubeben-Pfeffer, dazu Hagebuttentee, Cranberry und gedörrte Feige. Kalter Rauch, Waldboden und feine Röstnoten setzen Akzente, getrocknete Kräuter wie Majoran, Estragon und Bohnenkraut runden das Bild ab. Erdig, würzig, komplex – ein Wein, der seine Herkunft unüberhörbar zeigt.
Gaumen
Nichts sticht hervor, nichts drängt sich auf. Das Gefüge aus Tannin, Frucht, Säure, Bitterstoffen und Mineralität sitzt. Das Tannin gibt Stabilität und rüstet den Wein für Jahre der Flaschenreife. Saftig, animierend, mit markanter, vollkommen eingebundener Säure, die den Trinkfluss befeuert. Eine große Eleganz umhüllt das seidige Mundgefühl.
Abgang
Lang und würzig: Wacholder, Piment und getrocknete Kräuter prägen den Nachhall hörbar – ein Finale, das eher flüstert als ruft und gerade deshalb nachhallt.
Terroir & Herkunft
Die Cru Basarin liegt in Neive, im Herzen der Barbaresco-Zone. Sottimano erwarb die drei Hektar erst 2014; die rund 50 Jahre alten Reben sind ein Kapital, das man nicht kaufen, sondern nur über Jahrzehnte aufbauen kann. In Neive teilt man die Überzeugung, dass große Barbareschi aus alten Stöcken entstehen – der Basarin liefert dafür den Beleg.
Rebsorte & Vinifikation
Reiner Nebbiolo, entrappt und bis zu 60 Tage auf der Maische belassen – wo andere längst abpressen, wartet Andrea Sottimano. Der Tresterhut wird in offenen Edelstahlgärständern regelmäßig untergestoßen. Der Ausbau erfolgt rund 24 Monate in großen, leicht konischen Botti; neues Holz spielt nur eine Nebenrolle, das Terroir die Hauptrolle.
Speiseempfehlungen
Ein Wein für die Küche des Herbstes und Winters: Geschmorte Lammkeule mit frischen Erbsen und Rosmarinkartoffeln, Cassoulet von Bohnen, Speck und Spitzkohl oder knusprige Entenbrust mit Roter Bete und Meerrettichsauce.
Besonderheiten
Die Lage wurde nach dem Erwerb 2014 direkt auf biologischen und biodynamischen Anbau umgestellt. Spontan vergoren, ungeschönt und ungefiltert – der Basarin kommt ins Glas, wie er gewachsen ist. In schwierigen Jahren wird die Frucht dieser Parzelle übrigens zum Langhe Nebbiolo deklassiert; dass der 2021er als Barbaresco erscheint, spricht für den Jahrgang.

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