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Viognier IGP 2023

Ein kristalliner Weißwein vom Mont Ventoux, der die blumige Opulenz der Rebsorte mit der Frische der Höhenlage verbindet – eine selten elegante Interpretation dieser sonst oft üppigen Traube.

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Vorrätig

Rebsorte
Viognier
Jahrgang
2023
Alkohol
13,0 % Vol.
Restsüße
trocken
Servieren
10–12 °C
Inhalt
0,75 l · enthält Sulfite
Artikelnummer
9910212172
Abfüller und Zutaten

Abfüller: Chêne Bleu, La Verriere, 84110 Crestet / France

Im Glas

  1. Farbe

    Mittleres Strohgelb mit klarem Glanz.

  2. Aroma

    Duftiges Bouquet aus Jasmin, Ginster, Akazienblüten und Heckenkirsche, dazu Bienenwachs, Pfirsich und Aprikose; kühle Noten von Zitronenschale, Zitronengras sowie ein Hauch Ananas, Vanille und Holz.

  3. Geschmack

    Samtig-seidene Textur mit reifer Säure und gewisser Fülle, ohne schwer zu wirken; Anklänge von Vanille, Birne, Mandeln und Maiglöckchen.

  4. Charakter

    Charmant und ausgewogen – südliche Blütenfülle trifft auf die kühle, straffe Klimasignatur der Hochlagen am Mont Ventoux.

  5. Dazu

    Passt zu hellem Geflügel in cremiger Sauce, duftigen Fischgerichten wie pochiertem Steinbutt sowie asiatischen Gerichten mit milder Würze.

  6. Besonder­heiten

    Die Reben stehen auf 550 Metern in nördlicher Ausrichtung auf steinigem Lehm-Kalkstein-Boden; nach sanftem Pressen und Spontangärung reifte der Wein acht Monate in Demi-Muids – das Ergebnis ist ein ungewöhnlich frischer, feingliedriger Viognier.

Verkostungsnotiz


Farbe & Aussehen
Mittleres Strohgelb, klar und leuchtend im Glas.
Nase
Ein duftiger Viognier, wie er sein soll – doch mit kühl gezogener Kante. Jasmin, Ginster und Akazienblüten treffen auf Heckenkirsche und Klee, dazu Bienenwachs, Pfirsich und Aprikose. Die Höhenlage schickt Zitronenschale und Zitronengras ins Bouquet, einen Hauch Ananas, fein umrahmt von Vanille und hellem Holz.
Gaumen
Ungemein charmant: ein Wein in Samt und Seide, der mit reifer Säure spielt und eine auskleidende Fülle zeigt, ohne je schwer oder fett zu werden. Blüten und Steinobst werden ergänzt durch Vanille, Birne, Mandeln und Maiglöckchen.
Abgang
Geschmeidig und anhaltend, mit blumigem Nachhall und einer kühl-mineralischen Note, die die Frucht lange frisch hält.
Terroir & Herkunft
Die Reben wurzeln auf 550 Metern Höhe am Mont Ventoux in nördlicher Ausrichtung – auf steinigem Boden aus Lehm und Kalkstein. Auf derselben geografischen Breite wie Châteauneuf-du-Pape gelegen, sorgen die kühlen Nächte der Höhenlage für verlängerte Reife und eine Frische, die man dieser sonst oft opulenten Rebsorte selten zutraut.
Rebsorte & Vinifikation
Reinsortiger Viognier von rund 20 Jahre alten Reben. Nach sanftem Pressen und Spontanvergärung reift der Wein acht Monate in Demi-Muids – das erklärt die seidige Textur und die dezenten Vanille- und Holzanklänge, ohne die Frucht zu überdecken.
Speiseempfehlungen
Ein feiner Tischgefährte zu gepökelter Lachsforelle mit Fenchelsalat, Hähnchen in Aprikosen-Safran-Jus oder Reis mit gebratenem Blumenkohl und Mandeln. Auch zu asiatischen Gerichten mit Zitronengras eine stimmige Wahl.
Besonderheiten
Chêne Bleu – das von Xavier und Nicole Rolet aus einer Klosterruine aus dem 9. Jahrhundert wiedererweckte Gut – keltert hier eine kristalline Interpretation des Viognier: südliche Fülle, aber mit Nord-Rhône-Frische. Dass das Weingut bewusst auf die AOC-Klassifizierung verzichtet und stattdessen IGP Méditerranée wählt, zeugt vom Anspruch, Qualität vor Etikett zu stellen. Was zurückbleibt, ist ein Wein, der beweist, wie kühl und feingliedrig Viognier auf 550 Metern sein kann.

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