Pommard „Les Vaumuriens“ rouge AOC 2023 von Pierre & Louis Trapet: ein kraftvoller, präziser Pinot Noir aus dem Burgund, der die Stärke seiner berühmten Appellation zeigt, ohne an Finesse zu verlieren.
96,00 €128,00 € / l
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Dunkle Beeren wie Schwarzkirsche und Brombeere, dazu feine Würze, ein Hauch Unterholz und florale Noten von Veilchen.
Geschmack
Trocken, dicht und kraftvoll am Gaumen, mit samtigem Griff, reifer dunkler Frucht und lebendiger Säure; langanhaltender, geradliniger Abgang.
Charakter
Kraftvoll und zugleich kontrolliert – bringt die Energie des Pommard mit, ohne ins Breite zu geraten; ein Wein mit Reifepotenzial.
Dazu
Lammrücken mit Kräuterkruste, Entenbrust mit Kirschjus, Pilzragout mit Polenta.
Besonderheiten
Vinifiziert von den Brüdern Pierre und Louis Trapet aus altem Burgunder-Adel; Reben aus biodynamisch bewirtschafteten Parzellen, Handlese, Ausbau ohne Schönung und unfiltriert abgefüllt.
Verkostungsnotiz
Charakter
Ein Pommard, der die berühmte Kraft seiner Appellation mitbringt, ohne ins Breite zu geraten: dunkle Beerenfrucht, ein Griff aus feinkörnigem Tannin, dazu die kühle Frische, die den jungen Jahrgang 2023 prägt. Pinot Noir in aufrechter, gespannter Stimmung – mehr Präzision als Muskelspiel. Ein Wein mit Rückgrat, dem etwas Geduld in der Flasche gut zu Gesicht steht.
Terroir & Herkunft
Pommard zählt zu den eindrucksvollsten Rotweinlagen der Côte de Beaune – tonreiche Böden verleihen dem Pinot Noir hier traditionell Tiefe und Festigkeit. Die Parzelle Les Vaumuriens gehört zu einem kleinen Flickenteppich von Reben um Auxey-Duresses, der über Louis Trapets Frau Justine in die Familie kam; ihr Elternhaus liegt am Fuß der Montagne du Châtelet, eingebettet zwischen Saint-Romain und Meursault. Ein Winkel des Burgunds, den Kenner längst als unterschätztes Herzstück der Region betrachten.
Rebsorte & Vinifikation
Reiner Pinot Noir (Spätburgunder) – die Rebsorte, für die Pierre und Louis Trapet aufgewachsen sind: Der Vater führt das Weingut in Gevrey-Chambertin, die Familie macht seit 1859 Wein im Burgund. Für ihr gemeinsames Projekt – in der Szene als „Trapet²“ bekannt – keltern die Brüder im alten Relais de Poste in Gevrey. Im Weinberg gilt Pflug statt Herbizid, biodynamische Bewirtschaftung und Handlese; im Keller reifen die Weine in Holzfass, Demi-Muid und Betonei und kommen ungeschönt und unfiltriert auf die Flasche. Handwerk ohne Showeffekte, mit klarem Blick auf Herkunft.
Speiseempfehlungen
Die saftige, kraftvolle Art des Pommard verlangt nach Substanz am Teller: Entenbrust mit Kräuterjus, geschmorte Lammkeule oder ein klassisches Bœuf Bourguignon treffen den Kern des Weins. Auch zu Rehrücken mit Pilzen oder einem reifen Époisses zeigt er sich von seiner besten Seite. Großzügig karaffiert, gibt er schon jetzt viel preis – wer ihn drei bis fünf Jahre liegen lässt, wird mit seidiger Tiefe belohnt.