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Riesling "Ganz Horn" GG 2022

Riesling "Ganz Horn" GG 2022

Ein knochentrockenes Großes Gewächs aus der VDP.GROSSEN LAGE Im Sonnenschein in Siebeldingen – kühle Eleganz, kristalline Mineralität und feine Frucht.

65,50 € 87,33 € / l
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Jahrgang
202466,50 €lieferbar 202265,50 €gewählt

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Vorrätig

Rebsorte
Riesling
Jahrgang
2022
Alkohol
12,5 % Vol.
Restsüße
trocken
Servieren
8–10 °C
Inhalt
0,75 l · enthält Sulfite
Artikelnummer
9912018188
Abfüller und Zutaten

Abfüller: Weingut Ökonomierat Rebholz KG, Weinstraße 54, 76833 Siebeldingen / Germany

Im Glas

  1. Farbe

    Helles, funkelndes Goldgelb.

  2. Aroma

    Duftig und animierend: Orange, Pfirsich und Limone, dazu kompakte Würze, hefige und rauchige Anklänge; mit Luft Ingwer, Zitronenmelisse, Salbei und deutliche Mineralik.

  3. Geschmack

    Schlank und unwahrscheinlich anregend – Zitrusfrucht, Pfirsich, Orange, junge Ananas und feinherbe Grapefruit; saftig und kraftvoll, dabei leichtfüßig mit nur 12,5 % Vol. und langem Trinkfluss.

  4. Charakter

    Kühle, geradlinige Riesling-Interpretation: kompromisslos trocken, tiefgründig und elegant, mit großem Reifepotenzial – Dekantieren oder Kellerlagerung lohnt sich.

  5. Dazu

    Seeteufel mit Orangen-Kürbiskern-Kruste und Rieslingrisotto, Kalbsfilet im Kräutermantel mit Pastinaken und Zitrusjus oder Onsen-Ei auf geräucherter Kartoffelcrème mit Salbei.

  6. Besonder­heiten

    Aus der Parzelle „Ganz Horn" (früher „Siebeldinger Ganshorn"), einem vor Kaltluft geschützten Südhang auf Buntsandstein-Kies-Lehm-Boden mit Quarzkieseln; selektive Handlese, Vergärung im Edelstahl und fünf Monate Vollhefelagerung; das Weingut ist seit 2005 bio-zertifiziert und seit 2015 respekt-BIODYN-Mitglied.

Verkostungsnotiz


Ein Großes Gewächs, das nicht brüllt, sondern mit stillem Nachdruck überzeugt: Der Ganz Horn 2022 zeigt, warum Robert Parker bei Rebholz von der „schärfsten und präzisesten Interpretation des Pfälzer Terroirs“ sprach. Knochentrocken, kühles Funkeln, dazu eine Frucht, die tanzt statt drückt – hier spricht ein einzelner, genau vermessener Fleck Erde im Queichtal.

Farbe & Aussehen
Helles, funkelndes Goldgelb.
Nase
Bereits jetzt duftig und animierend: Orange, Pfirsich und Limone, eingefasst von kompakter Würze, hefigen und rauchigen Anklängen. Mit Luft gesellen sich Ingwer, frisch gepflückte Zitronenmelisse und Salbei hinzu – kühl, klar umrissen, mit spürbarer mineralischer Tiefe.
Gaumen
Schlank und anregend, fast leichtfüßig. Zitrusfrucht trifft auf Pfirsich, Orange, junge Ananas und eine feinherbe Grapefruitnote. Trotz Kraft und Saftigkeit wirkt der Wein federnd – die moderaten 12,5 % Vol. sorgen für einen wunderbar geradlinigen Trinkfluss. Wer ihn jung trinken möchte, sollte ihn frühzeitig öffnen und dekantieren – einige Tage der Öffnung steigern Eleganz und Komplexität nochmals.
Terroir & Herkunft
Die Parzelle Ganz Horn – schon vor der Weingesetzänderung 1971 als „Siebeldinger Ganshorn“ für Spitzen-Rieslinge bekannt – liegt als vor Kaltluft geschützter Südhang (175 m über NN) im Queichtal, unterhalb des Geilweilerhof. Vom Weingut bewirtschaftet werden 2,1 Hektar der als VDP.GROSSE LAGE klassifizierten 2,5 Hektar. Der Boden ist geologisch jung: Im Pleistozän wurden hier Schotter aus dem Pfälzer Wald abgelagert – eine Mischung aus Buntsandstein, Kies und Lehm, darunter Kiesel aus reinem Quarzkristall.
Rebsorte & Vinifikation
Nach selektiver Handlese in mehreren Durchgängen wurden die Trauben entrappt; auf eine 24-stündige Maischestandzeit folgten schonende Pressung, Vorklärung durch natürliche Sedimentation und die Gärung im Edelstahltank. Fünf Monate auf der Vollhefe, Abstich im März 2023, Füllung im Juni 2023 – der Rebholz’sche Purismus; das Weingut ist seit 2005 bio-zertifiziert.
Speiseempfehlungen
Onsen-Ei auf geräucherter Kartoffelcrème mit Salbei, Seeteufel mit Orangen-Kürbiskern-Kruste und Rieslingrisotto oder Kalbsfilet im Kräutermantel mit Pastinaken und Zitrusjus.
Besonderheiten
Ein GG, das in seiner Jugend bereits offen wirkt – und doch erst im Keller sein volles Gesicht zeigen wird. Die Quarzkiesel der Lage finden übrigens Verwendung im biodynamischen Präparat 501: Terroir, das bei Rebholz wörtlich genommen wird.

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