Weinbergspfirsich, Quitte, Aprikose und Orangenzeste; mit Luft treten Anis, getrockneter Ingwer und Walnussschale hinzu.
Geschmack
Saftig und cremig, zugleich überaus erfrischend, mit feinen Gewürzkomponenten im anregenden Nachhall.
Charakter
Kristalline Präzision und sortentypische Klarheit im kompromisslos trockenen Rebholz-Stil – ein puristischer Terroir-Botschafter der Pfalz.
Dazu
Herzhafte Küche wie geschmorter Schweinebauch, Pilzrisotto oder kräftige Geflügelgerichte.
Besonderheiten
24-stündige Maischestandzeit mit natürlicher Sedimentation und Ausbau im Edelstahltank; gewachsen auf Lösslehm im bio-zertifizierten Weingut (seit 2005) mit respekt-BIODYN-Mitgliedschaft seit 2015.
Verkostungsnotiz
Farbe & Aussehen
Mittleres Goldgelb mit kupferfarbenen Reflexen – ein visueller Hinweis auf die sortentypische Reife des Pinot Gris.
Nase
Weinbergspfirsich, Quitte und Aprikose treffen auf Orangenzeste. Mit Luft kommen Anis, getrockneter Ingwer und Walnussschale hinzu – Aromen, die sich mit etwas Flaschenreife noch präziser zeichnen werden.
Gaumen
Saftig und cremig, zugleich erfrischend – diese Spannung zwischen Fülle und Frische definiert den Rebholz-Stil. Feine Gewürznoten strukturieren den Nachhall.
Abgang
Anhaltend, mit würziger Signatur und animierender Säure.
Terroir & Herkunft
Gewachsen auf Lösslehm am Rande des Pfälzer Waldes. Das Weingut in Siebeldingen bewirtschaftet ein Terroir-Mosaik aus vier Gesteinsformationen – Rotliegendes, Buntsandstein, Schiefer und Muschelkalk – und gehört seit Generationen zur absoluten Spitze der Pfalz.
Rebsorte & Vinifikation
Pinot Gris, 24 Stunden Maischestandzeit, natürliche Sedimentation, Ausbau im Edelstahltank. Knochentrocken, ohne kosmetische Eingriffe – Purismus als Methode.
Speiseempfehlungen
Ein Wein für die herzhafte Küche: geschmorter Kalbsbäckchen, Pilzragout, Entenconfit oder würziger Hartkäse.
Besonderheiten
Seit 2005 bio-zertifiziert, seit 2015 respekt-BIODYN-Mitglied. Hansjörg Rebholz führt das Erbe von vier Generationen konsequent fort: durchgegoren, unverstellt, kompromisslos. Robert Parker nannte das Ergebnis die schärfste Interpretation des Pfälzer Terroirs.