Ein biologischer Chardonnay aus 1984 gepflanzten Reben auf Kimmeridge-Kalk, der mit wilden Hefen spontan vergoren und 16 Monate auf der Feinhefe ausgebaut wurde. Ein kraftvoller, mineralischer Weißwein aus dem Herzen des Chablis, der die neue Generation des Weinguts perfekt repräsentiert.
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Abfüller: Domaine de l'enclos, 1 rue du Puits, 89800 Chablis / France
Im Glas
Farbe
Intensives Goldgelb mit schöner Dichte und lebendigem Glanz.
Aroma
Saftige reife gelbe Früchte, exotische Noten von Mango, Limette und Papaya, dazu helle Tabakblätter und ein Hauch weißer Schokolade vom langen Hefelager, eingefasst von markanter Mineralität.
Geschmack
Lebendige Säure und belebende Frische explodieren am Gaumen, wunderbar salzig mit viel Länge und einem anregenden, mundwässernden Abgang.
Charakter
Ein ungeschminkter, kraftvoller Chablis von bemerkenswerter Klarheit und Tiefe – präzise ohne kalt zu sein, kompromisslos authentisch und voller Energie.
Dazu
Ideal zu frischen Austern und Meeresfrüchten, Ziegenkäse-Tarte oder gegrilltem Fisch mit Zitrus-Butter.
Besonderheiten
Biologischer Weinbau mit Handlese und wilden Hefen, 16 Monate Hefelager im Stahltank und minimale Schwefelzugabe von nur 10 mg/l bei der Füllung – ein Chablis, der die Lebendigkeit des Terroirs pur einfängt.
Verkostungsnotiz
Farbe & Aussehen
Intensives Goldgelb von schöner Dichte – satter und tiefer, als man es von einem jungen Chablis erwartet. Ein Wein, der schon im Glas ankündigt, dass er keine leichte Sommerlektüre ist.
Nase
Reife gelbe Früchte treffen auf exotische Noten von Mango, Limette und Papaya – ungewöhnlich üppig für die Appellation. Das lange Hefelager fügt hellen Tabak und einen Hauch weißer Schokolade hinzu, während die markante Mineralität alles zusammenhält. Ein Bukett, das zwischen Burgund und Tropen oszilliert.
Gaumen
Hier zeigt der Wein sein wahres Gesicht: lebendige Säure und belebende Frische lassen den Mund wässrig werden. Die Textur ist dicht, fast körnig, mit viel Salzigkeit und bemerkenswerter Länge. Ein Chablis, der nicht schmeichelt, sondern fordert – und dabei süchtig macht.
Abgang
Lang, salzig, präzise. Die Mineralität des Kimmeridge-Kalks bleibt haften, zusammen mit einer zitrisch-herben Note, die an Grapefruit und nassen Stein erinnert.
Terroir & Herkunft
Drei Hektar Reben, gepflanzt 1984, wurzeln in südlicher und südöstlicher Ausrichtung im typischen Kimmeridge-Kalk von Chablis – jenem fossilen Boden, der der Region ihre unverwechselbare Struktur gibt. Romain und Damien Bouchard haben hier eines der spannendsten Projekte des neuen Chablis geschaffen.
Rebsorte & Vinifikation
Chardonnay, geerntet am 19. September 2023. Spontangärung mit wilden Hefen, dann 16 Monate Hefelager im Stahltank – Zeit, die dem Wein Tiefe und jene tabakig-cremigen Noten gibt. Gefüllt im April 2025 mit minimaler Schwefelzugabe von nur 10 mg/l.
Speiseempfehlungen
Die Kombination aus Frische, Salzigkeit und exotischer Frucht macht ihn zum idealen Partner für Austern, Ceviche oder Seezunge in Beurre blanc. Auch zu japanischer Küche – etwa Sashimi oder Miso-glasiertem Schwarzen Kabeljau – eine spannende Wahl.
Besonderheiten
Ein Chablis ohne zugesetzte Sulfite (abgesehen von der minimalen Schwefelung bei der Füllung), der beweist, dass Naturwein und klassische Herkunft kein Widerspruch sind. Die Bouchard-Brüder arbeiten biologisch und seit 2017 mit biodynamischen Prinzipien – das Ergebnis ist ein Wein von seltener Energie. Geöffnet zeigt er sich nach zwei Tagen im Kühlschrank sogar noch facettenreicher als frisch entkorkt.