Mussbacher Eselshaut Spätburgunder VDP Erste Lage 2022
Ein trockener, biodynamischer Pinot Noir aus der Pfalz, der die Finesse des Primaballerino-Ideals von Steffen Christmann mit kraftvoller Eleganz verbindet.
Abfüller: Weingut A. Christmann, Peter-Koch-Str. 43, 67435 Gimmeldingen/Pfalz / Germany
Im Glas
Farbe
Tiefes, leuchtendes Rubinrot mit violetten Reflexen am Glasrand.
Aroma
Reife Kirschen, dunkle Beeren und feine Kräuternoten, unterlegt von einer salzigen Mineralität und einem Hauch von Gewürzen.
Geschmack
Saftige Frucht mit seidiger Textur, präziser Säure und feingliedrigen Tanninen; lang anhaltender, mineralischer Abgang.
Charakter
Kraftvoll und elegant zugleich, mit perfekter Balance und Tiefe, geprägt durch biodynamische Arbeit und das Terroir der Ersten Lage.
Dazu
Entenbrust mit Kirschen, Lammkarree mit Rosmarin, Pilzrisotto.
Besonderheiten
Biodynamisch seit 2003, zertifiziert nach respekt-BIODYN und EU-Bio; aus der VDP Ersten Lage Mussbacher Eselshaut, mit charakteristischer salziger Mineralität und seidenartiger Textur.
Verkostungsnotiz
Charakter
Ein Primaballerino, wie Steffen Christmann sein Ideal formuliert: kraftvoll, aber elegant, mit perfekter Balance. Dieser Spätburgunder zeigt die Handschrift eines Hauses, das seit 1798 in Gimmeldingen wurzelt. Kraft trifft auf Finesse, dunkle Frucht auf seidene Textur – ein Wein, der nicht laut sein muss, um Eindruck zu hinterlassen.
Terroir & Herkunft
Die Eselshaut in Mußbach zählt zu den VDP.ERSTEN LAGEN der Pfalz. Das Weingut bewirtschaftet ausschließlich klassifizierte Parzellen – 17 Hektar, verteilt auf Böden aus Buntsandstein, Kalkstein und Terrassenkies. Seit 2003 arbeitet Christmann biodynamisch, zertifiziert nach respekt-BIODYN und EU-Bio. Hornmist und Kompostpräparate ersetzen synthetische Chemie, alle Arbeiten folgen dem Mondkalender. Die Wurzeln reichen tiefer, die Reben haben ihr Gleichgewicht gefunden.
Rebsorte & Vinifikation
Spätburgunder – hier mit 13% Alkohol und trockenem Ausbau. Christmann konzentriert sich auf Riesling und Pinot, sonst nichts. Diese Fokussierung zahlt sich aus: Die Pinot-Weine zeigen jene salzige Mineralität, die Steffen Christmann als Spiegel des Bodens beschreibt. Handwerkliche Präzision statt Effekthascherei, weniger ist mehr.
Speiseempfehlungen
Die Eleganz dieses Spätburgunders sucht Gerichte mit Substanz, aber ohne Schwere: Entenbrust mit Rotkohl, Lammrücken in Kräuterkruste, Wildpilze auf Polenta. Auch zu Thunfisch oder Entenconfit eine feine Wahl. Die salzige Note des Weins greift die Würze auf, die seidene Tanninstruktur umschmeichelt das Gericht, ohne es zu überlagern.