Ein tiefgründiger Cava aus Chardonnay und Xarel·lo, der dank 44 Monaten Hefelager und null Dosage salzige Küstenfrische mit warmer Gewürzkomplexität vereint.
Leuchtendes Goldgelb mit hellen Reflexen und feiner, cremig wirkender Perlage.
Aroma
Gelbe Frucht von Mandarine, Mirabelle und Aprikose trifft auf Birnenkompott, Nelke, Kardamom und Zimt; dazu feine Gebäcknoten wie Aprikosentarte und eine subtil salzige Meeresbrise.
Geschmack
Cremiges, präzise geführtes Mousseux gegen karge, steinig-salzige Mineralität; trocken und geradlinig mit würzigem, lange frischem Nachhall.
Charakter
Ausdrucksstark und zugleich fein austariert – architektonisch klar gebaut, spannungsgeladen zwischen Schmelz und mineralischer Strenge.
Dazu
Gegrillter Fisch mit Kräuterbutter, Muscheln oder Austern, gereifter Hartkäse oder Gerichte mit geröstetem Geflügel.
Besonderheiten
44 Monate Reife auf der Hefe und komplett ohne Dosage; die Reben wachsen auf 100–220 Metern im Naturpark Serralada de Marina auf sandigem Granitboden (Sauló), nur zwei Kilometer vom Mittelmeer entfernt – ökologisch bewirtschaftet seit Gründung.
Verkostungsnotiz
Farbe & Aussehen
Leuchtendes Goldgelb mit hellen Reflexen; die Perlage steigt sehr fein und gleichmäßig auf und wirkt nahezu cremig.
Nase
Intensiv und warm: großzügige gelbe Frucht zwischen Mandarine, Kaki, Mirabelle und reifer Aprikose. Darunter eine dichte Würze aus Nelke, Kardamom, Zimt und Koriander, dazu Birnenkompott. Mit Luft rücken Aprikosentarte und Mürbeteig ins Bild, untermalt von einer subtil salzigen Frische – die Küstennähe und das lange Hefelager sind unüberhörbar.
Gaumen
Ausdrucksstark und fein austariert zugleich: schmelziges, präzise geführtes Mousseux, dem eine markante, karge Mineralität entgegensteht – salzig, leicht rau, steinig. Bewusst trocken und geradlinig, mit zurückhaltendem Schmelz und feinem Gerbstoff. Cremigkeit und mineralische Strenge halten sich in fast architektonischer Balance.
Abgang
Lang und würzig: Nelke, Zimt, Kardamom und eingelegte Frucht, getragen von einer anhaltenden salzigen Frische, die den Mund lange präsent hält.
Terroir & Herkunft
Alta Alella liegt im Naturpark Serralada de Marina, nur zwei Kilometer vom Mittelmeer entfernt. Prägend ist der sandige Granitboden Sauló: kalkarm, säurebetont, mit perfekter Drainage. Die Rebstöcke stehen auf 100 bis 220 Metern Höhe, nach Südosten zum Meer ausgerichtet – ökologisch bewirtschaftet seit dem ersten Tag des Weinguts.
Rebsorte & Vinifikation
Cuvée aus Xarel·lo (hier Pansa Blanca), Chardonnay und Pinot Noir. Jede Sorte wird separat bei kontrollierten 15 °C im Stahltank vergoren. Danach reift der Wein 44 Monate auf der Hefe – die Grundlage für Tiefe und feine Perlage. Als Brut Nature kommt er ganz ohne Dosage aus: 0 g/l.
Speiseempfehlungen
Die salzige Mineralität und die Würzfrucht verlangen nach Substanz am Tisch: Seezunge in Mandelbutter, gegrillte Garnelen, Paella mit Meeresfrüchten oder Iberico-Schinken. Auch zu gereiftem Hartkäse oder Herbstgerichten mit Pilzen eine überzeugende Wahl.
Besonderheiten
Ein Cava, der beweist, wie weit die Kategorie reichen kann: 44 Monate Hefelager, null Dosage, dazu die maritime Herkunft aus einem Naturschutzgebiet. Das Ergebnis ist Schaumwein von kristalliner Präzision – salzig, würzig, kühl-mineralisch, mit einer Spannung, die man in dieser Preisklasse selten findet.