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Crozes Hermitage rouge Georges AOP 2023

Der Crozes Hermitage rouge Georges AOP 2023 von Les Bruyères zeigt die nordrhônische Seite der Syrah: feinsinnig statt opulent, mit moderaten 12,5% Vol. und präziser Frische — gezeichnet vom Galet-Terroir des Châssis-Plateaus und David Reynauds biodynamischer Handschrift.

27,00 € 36,00 € / l
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Vorrätig

Rebsorte
Syrah
Jahrgang
2023
Alkohol
12,5 % Vol.
Restsüße
trocken
Servieren
14–16 °C
Inhalt
0,75 l · enthält Sulfite
Artikelnummer
9910208040
Abfüller und Zutaten

Abfüller: Domaine Les Bruyeres, 12 chemin du stade, 26600 Beaumont-Monteux / France

Im Glas

  1. Farbe

    Dichtes Violettrot, nahezu undurchsichtig bis zum Glasrand.

  2. Aroma

    Süße Brombeeren, Sauerkirschen und Preiselbeeren treffen auf kühles Gestein und Bleistift; nach Luftkontakt gesellen sich Buchsbaum, Lavendel, Rosmarin, Thymian und Wacholder dazu.

  3. Geschmack

    Samtig-seidener Fluss über die Zunge, geprägt von präziser Mineralität und belebender Säure; im Nachhall Früchtetee, Orangenzeste und ein Hauch Lebkuchengewürz.

  4. Charakter

    Verführerisch kühl und finessenreich — ein eleganter, cooler Nord-Rhône-Syrah, der nach zwei Tagen Öffnung seine volle Feinheit zeigt.

  5. Dazu

    Lammlachs mit Kräuterkruste, Entenbrust mit Pfefferjus oder Linsengerichte mit Rote Bete.

  6. Besonder­heiten

    Biodynamischer Anbau (Biodyvin-zertifiziert seit 2005), spontane Gärung mit indigenen Hefen und Vinifikation im Beton-Ei — die kühle, kräuterige Aromatik und mineralische Kühle machen ihn zum Inbegriff moderner Crozes-Hermitage-Eleganz.

Verkostungsnotiz


Farbe & Aussehen
Dichtes Violettrot, nahezu undurchsichtig bis an den Rand – ein Glas, das schon optisch Konzentration verspricht.
Nase
Ein Bouquet voller Charme und kühler Finesse: süße Brombeeren, Sauerkirschen und frische Preiselbeeren, dazu die ungewöhnliche, faszinierende Note karamellisierter Roter Bete. Darunter Bleistift und kühles Gestein. Mit Luft gesellen sich Buchsbaum, Efeu und Lavendel hinzu, dann deutlich Rosmarin, Thymian und Wacholder – verführerisch, ohne je üppig zu wirken.
Gaumen
Nach ein bis zwei Tagen Öffnung fließt er wie Samt und Seide über die Zunge. Zugleich kokettiert er mit präziser Mineralität und belebender Säure – die Spannung zwischen weicher Textur und kühlem Nerv ist das eigentliche Thema dieses Weins.
Abgang
Im Nachhall klingen Früchtetee, ein Hauch Orangenzeste und wärmendes Lebkuchengewürz nach – lang, gewürzt, erstaunlich leichtfüßig.
Terroir & Herkunft
Crozes-Hermitage, nördliche Rhône: Die Reben stehen auf dem Châssis-Plateau mit seinen argilo-kalkhaltigen Terrassen. Die runden Kieselsteine (Galets) aus uralten Flussbetten speichern die Wärme des Tages und geben sie nachts an die Reben ab – ein Mosaik aus Ton, Sand und Stein, das diesem Syrah seine kühle, mineralische Prägung gibt.
Rebsorte & Vinifikation
Reiner Syrah aus alten Rebstöcken – David Reynaud hat die Domaine Les Bruyères seit 2003 biologisch und seit 2005 biodynamisch (Biodyvin-zertifiziert) geführt. Entrappung, spontane Gärung mit eigenen Hefen, traditionelle Korbpresse; der unterirdische Keller nutzt das Schwerkraftprinzip, der Ausbau erfolgt in Beton-Eiern und klassischen Beton-Tanks.
Speiseempfehlungen
Die kühle Würze und das moderate Gewicht (12,5 % Vol.) verlangen nach feiner, nicht überschwerer Küche: Lammrücken mit Kräuterkruste, gegrillte Entenbrust, Ratatouille, Rote-Bete-Tartare oder Pilzrisotto. Auch zu gereiftem Hartkäse eine sichere Bank.
Besonderheiten
Syrah in ihrer nordrhônischen Inkarnation: statt Opulenz Präzision, Kühle und Kräuterwürze. Dass der Wein nach zwei Tagen Öffnung noch gewinnt, spricht für echte Substanz – Geduld wird hier mit seidener Tiefe belohnt.

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