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Blaufränkisch Burgenland 2023

Ein trockener, kühler Rotwein aus Österreich, der burgundische Eleganz mit burgenländischer Präzision verbindet. Roland Velichs Wein überzeugt durch intensive dunkle Frucht, feine Würze und eine lebendige Frische, die ihn zu einem zeitgemäßen Botschafter der Rebsorte macht.

20,50 € 27,33 € / l
Inkl. MwSt. wo zutreffend

Ausverkauft.

Nicht vorrätig

Jahrgang
2023
Restsüße
trocken
Servieren
16–18 °C
Inhalt
0,75 l · enthält Sulfite
Artikelnummer
9870010056
Abfüller und Zutaten

Abfüller: Weingut Moric, Kirchengasse 3, A-7051 Großhöflein / Austria

Im Glas

  1. Farbe

    Dicht leuchtendes Purpur mit violetten Reflexen, jugendlich und kraftvoll in der Ausstrahlung.

  2. Aroma

    Intensive dunkle Früchte wie Heidelbeere, Holunderbeere, Brombeere und Süßkirsche treffen auf Lakritz, Unterholz, Rosmarin und dunkle Schokolade. Kühle Akzente von Eukalyptus und Kaffirlimette sowie florale Noten von Veilchen und Hibiskus verleihen dem Wein eine elegante Frische.

  3. Geschmack

    Saftig, fruchtbetont und knackig mit feinem, seidigem Tannin. Die mittelkräftige Säure sorgt für Trinkfluss, während steinige Mineralität und kräuterwürzige Nuancen den langen Nachhall prägen.

  4. Charakter

    Ein eleganter, präziser Blaufränkisch mit kühler Ausstrahlung und viel Trinkfreude – ganz ohne Schwere, dafür mit animierender Frische und feiner Struktur.

  5. Dazu

    Passt zu gegrilltem Lamm mit Kräuterkruste, Pilzragout auf Polenta oder würziger Entenbrust mit Rotkohl.

  6. Besonder­heiten

    Die kühle, elegante Aromatik und die feine Mineralität spiegeln Roland Velichs burgundischen Ansatz wider, der Blaufränkisch in Weltklasse-Qualität interpretiert.

Verkostungsnotiz


Farbe & Aussehen
Dicht leuchtendes Purpur mit violetten Reflexen, jugendlich und kraftvoll in der Ausstrahlung.
Nase
Intensiv und kühl: Heidelbeere, Holunder, Brombeere und saftige Süßkirsche bilden das fruchtige Fundament. Darüber legen sich Lakritz, Süßholz, Rosmarin, dunkle Schokolade und Kaffee. Anklänge von Eukalyptus und Kaffirlimette sorgen für eine fast burgundische Frische, florale Noten von Veilchen und Hibiskus runden das Bild ab. Eine dezente Reduktion verleiht dem Duft zusätzliche Spannung.
Gaumen
Saftig, knackig, griffig. Die Frucht ist lebendig und präzise, das Tannin bleibt als feiner, seidiger Schleier im Hintergrund. Eine mittelkräftige, exzellent eingebundene Säure sorgt für Zug und Trinkfluss, während eine steinige Mineralität die Struktur trägt. Kein Gramm Schwere – stattdessen Eleganz und Kühle, die für einen burgenländischen Blaufränkisch überraschen.
Abgang
Lang und präzise: Die kräuterwürzigen Komponenten – Wacholder, Piment, schwarzer Pfeffer – treten noch einmal hervor und verbinden sich mit klarer Frucht und mineralischer Frische zu einem sauberen, animierenden Finale.
Terroir & Herkunft
Roland Velichs Weinberge liegen in Lutzmannsburg und Neckenmarkt auf einem prähistorischen Vulkan. Die eisenreichen Böden verleihen dem Blaufränkisch seine unverwechselbare Mineralität. Viele Rebstöcke sind 50 bis 110 Jahre alt – genetische Schätze aus einer Zeit, bevor die Sorte auf Ertrag gezüchtet wurde.
Rebsorte & Vinifikation
Blaufränkisch, vinifiziert mit burgundischer Zurückhaltung: Spontangärung in offenen Holzbottichen, 22 Tage Mazeration, dann 20 Monate Ausbau auf der Feinhefe in großem, gebrauchtem Holz. Keine Schönung, keine Filtration. Die biodynamische Bewirtschaftung unterstreicht Velichs minimalistischen Ansatz.
Speiseempfehlungen
Die kühle Frucht und die feine Struktur machen diesen Wein zum idealen Begleiter für gebratene Entenbrust mit Rotkraut, Lammkarree mit Rosmarinjus oder Rindertatar mit geräuchertem Paprika. Auch zu Pilzgerichten – etwa Steinpilzrisotto – eine erstklassige Wahl.
Besonderheiten
Roland Velich, einst Skilehrer und Croupier, hat Blaufränkisch auf die Weltkarte gesetzt: 95 Parker-Punkte für den Neckenmarkt Alte Reben (2009), James Suckling zählt Moric zu den neun besten Weingütern weltweit, und 2023 wurde Velich zum Falstaff Winzer des Jahres gekürt. Dieser Blaufränkisch Burgenland ist der Einstieg in seine Welt – ein Wein, der beweist, dass Österreichs Rotwein nicht Opulenz braucht, um zu überzeugen.

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