Ein straffer, trockener Weißwein aus dem Burgund – hell, präzise und mit kalkig-salzigem Finale, vinifiziert von einem bio-zertifizierten Familienweingut aus Puligny-Montrachet.
Zitruszesten, grüne Apfelnoten und ein kühler, kalkiger Hauch.
Geschmack
Straff und trocken am Gaumen, mit prägnanter Zitrusfrucht, lebendiger Säure und einem salzigen, kreidigen Ausklang.
Charakter
Ein Aligoté ohne Schminke – klar, geradlinig und erfrischend, ganz im transparenten Stil der Domaine.
Dazu
Austern und Schalentiere, gegrillter Zander, Sommersalate mit Zitronendressing.
Besonderheiten
Vom Kleinstweingut mit nur 2,5 Hektar und rund 10.000 Flaschen Jahresproduktion; bio-zertifiziert seit 2021, Ausbau in gebrauchten 228-Liter-Fässern mit zehn Monaten Feinhefelager – Burgund-Handwerk in kleinster Auflage.
Verkostungsnotiz
Charakter
Ein Aligoté von seltenem Ernst: hell, straff, mit Zitruszesten und einem kalkig-salzigen Finale. Kein Buttertoast, keine Vanille – stattdessen präzise Zitrusfrucht und feine Kreide-Textur, wie sie Jacqueline Collardot und ihr Sohn Matthieu in Puligny-Montrachet pflegen. Mit 12,0% Vol. ein Wein von Leichtigkeit und Zug, trocken bis zum letzten Tropfen.
Terroir & Herkunft
Die Domaine Thomas-Collardot ist ein Familienweingut von gerade 2,5 Hektar mitten in Puligny-Montrachet, an der Côte de Beaune. Die Reben gehen auf Jacquelines Großväter Henri Chavy und Maurice Thomas zurück; 2010 holte sie die Weinberge in die eigene Regie zurück. Transparenz statt Opulenz lautet das Credo – seit 2021 bio-zertifiziert, mit einer Jahresproduktion von nur rund 10.000 Flaschen.
Rebsorte & Vinifikation
Aligoté, Burgunds zweite weiße Rebsorte, wird hier mit demselben Respekt behandelt wie der Chardonnay: sanfte Pressung, 24 Stunden Sedimentation, Ausbau in gebrauchten 228-Liter-Fässern, zehn Monate Feinhefelager, nur leichte Filtration. Auf Schwefelzugabe wird weitgehend verzichtet. Heraus kommt die ungeschminkte Frische, die diese Sorte in guten Händen zeigen kann.
Speiseempfehlungen
Der salzige, straffe Zug verlangt nach Schlichtheit: Austern, Gougères (das klassische Burgund-Duo), geräucherter Forelle, Spargel mit Vinaigrette oder einem jungen Époisses gegen Ende des Essens. Auch als Apéritif erste Wahl – kühl serviert, offenbart er seine ganze burgundische Geradlinigkeit.