Ein trockener VDP.Gutswein vom Kaiserstuhl, der die lössgeprägten Lagen rund um Vogtsburg-Oberbergen mit burgundischer Eleganz und vulkanischer Mineralität interpretiert.
12,50 €16,67 € / l
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Abfüller: Weingut Franz Keller, Badbergstr. 44, 79235 Vogtsburg-Oberbergen im Kaiserstuhl / Germany
Im Glas
Farbe
Kräftiges Strohgelb mit silbern auslaufendem Rand.
Aroma
Reife gelbe Äpfel mit roten Wangen, fast überreife Birnen und gedörrte Quitte, dazu Crème pâtissière, grüne Mandeln, geröstete Haselnusssplitter und getrocknete Heublumen von warmer Sommerwiese.
Geschmack
Saftig und weinig im Antrunk mit üppiger Frucht und spürbarer Reife; trocken, aber großzügig konturiert, mit nobler Säure im Hintergrund und fein pudriger Phenolik.
Charakter
Ein Wein mit Fülle und weicher, cremiger Textur, der für sich selbst steht – selbstbewusst, ausgewogen und von subtiler Eleganz.
Dazu
Ideal zu gebratenem Zander mit Mandelbutter, Kalbschnitzel in heller Jus oder cremigem Risotto mit Pilzen.
Besonderheiten
Der mineralreiche Lössboden schenkt dem Weißburgunder Reife und Geschmeidigkeit, ohne die Säure zu verwischen; selektive Handlese, kühle Vergärung und Ausbau überwiegend im Edelstahl mit kleinem Holzanteil sorgen für klare Frucht und feine Struktur.
Verkostungsnotiz
Farbe & Aussehen
Kräftiges Strohgelb mit silbern auslaufendem Rand.
Nase
Ein Weißburgunder, der die ganze Klaviatur der Rebsorte spielt: gelbe Äpfel mit roten Wangen, fast überreife Birnen und gedörrte Quitte. Dahinter schichten sich Crème pâtissière, grüne Mandeln, geröstete Haselnusssplitter und getrocknete Heublumen von einer warmen Sommerwiese.
Gaumen
Saftig und weinig im Antrunk, trocken, aber großzügig konturiert über die wahrnehmbare Reife. Die Säure agiert mit Noblesse im Hintergrund – die ideale Nebendarstellerin. Eine leicht pudrige Phenolik sorgt für das nötige Quäntchen Sex-Appeal.
Abgang
Lang und cremig, mit weichem Extrakt und einem feinen, nussigen Nachhall, der die Löss-Herkunft bis zuletzt spürbar macht.
Terroir & Herkunft
Der Kaiserstuhl ist Deutschlands Vulkaninsel im Badischen – und hier, rund um Vogtsburg-Oberbergen, wurzelt dieser Weißburgunder in Löss, jenem feinen, mineralreichen Sedimentboden, der Reife und Fülle ermöglicht, ohne die Säure zu verwischen. Seit 1892 arbeitet das Haus Franz Keller an seiner Idee vom „badischen Burgund“; heute führt Friedrich Keller in vierter Generation das Weingut mit burgundischer Handschrift: minimale Intervention, maximaler Respekt vor der Lage.
Rebsorte & Vinifikation
100% Weißburgunder (Pinot Blanc). Die Trauben werden selektiv gelesen, kühl vergoren und überwiegend im Edelstahltank ausgebaut, ergänzt durch einen kleinen Anteil im großen Holzfass. Das Ergebnis: ein Wein von weicher, cremiger Textur, der die Frische behält.
Speiseempfehlungen
Ein Wein für den Tisch, wie es bei Keller Tradition ist – das hauseigene Restaurant Schwarzer Adler trägt seit über 55 Jahren ununterbrochen einen Michelin-Stern. Dazu passt: gebratener Zander mit Mandelbutter, Kalbschnitzel in heller Jus, Pilzrisotto oder einfach Spargel mit Sauce Hollandaise.
Besonderheiten
Was diesen Wein auszeichnet, ist die Balance aus Fülle und Finesse: Der Löss schenkt ihm eine weiche, fast seidige Textur, während die kühle Vergärung die Frucht klar und präzise hält. Ein Gutswein, der zeigt, warum der Kaiserstuhl zu Deutschlands spannendsten Weißburgunder-Terroirs zählt.