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Franz Keller

Über 55 Jahre ununterbrochen ein Michelin-Stern – diese Konstanz ist selbst in der Haute Cuisine eine Rarität. Das Weingut Franz Keller am Kaiserstuhl verbindet seit 1892 Spitzengastronomie mit burgundisch inspirierter Weinkunst auf Vulkanböden. Hier entsteht auf 35 Hektar das, was Friedrich Keller als „badisches Burgund“ bezeichnet: Weine von sechs VDP Großen Lagen, die ihre vulkanische Herkunft mit subtiler Eleganz übersetzen. Die terrassenförmig in den Hang gebaute Kellerei folgt dem Gravitationsprinzip, während Fritz Kellers Vermächtnis als DFB-Präsident und Gastronom die Philosophie „so wenig wie möglich, so viel wie nötig“ prägt.
Mehr über Franz Keller
Vulkanische Präzision: Wenn Feuer zu Finesse wird
Die vulkanischen Böden des Kaiserstuhls verleihen den Weinen von Franz Keller ihre unverwechselbare Mineralität. Sechs VDP Große Lagen – vom legendären Achkarrer Schlossberg bis zum Oberrotweiler Kirchberg – bieten Friedrich Keller und seinem Team die Grundlage für Weine, die burgundische Eleganz mit badischer Wärme vereinen. Der Spätburgunder findet hier ideale Bedingungen, ebenso wie Chardonnay, der in Lagen wie dem Kirchberg zu außergewöhnlicher Komplexität reift. Die Philosophie „Vorbild Burgund“ zeigt sich in der kompromisslosen Lagenselektion und dem respektvollen Umgang mit dem Lesegut.

Architektur folgt der Traube: Das Gravitationsprinzip
Seit 2013 verkörpert die neue Kellerei Franz Kellers Weinphilosophie in Stein und Stahl. Terrassenförmig in den Hang gebaut, ermöglicht sie einen schonenden Weinausbau nach dem Gravitationsprinzip. Das mit heimischen Pflanzen vom Naturschutzgebiet Badberg begrünte Dach integriert den Bau harmonisch in die Landschaft, während im Inneren modernste Technik diskret im Hintergrund agiert. Diese durchdachte Architektur spiegelt die Kellerei-Philosophie wider: Technologie dient der Traube. Winzer Uwe Barnickel und Christian Häuber nutzen diese optimalen Bedingungen für einen Ausbau, der die Charakteristika jeder einzelnen Lage zur Geltung bringt. Der Schlossberg Achkarren Spätburgunder GG 2023 profitiert von dieser Symbiose aus Architektur und präziser Vinifikation.
Sternenglanz seit 1969: Kulinarisches Erbe mit Kontinuität
Das Restaurant Schwarzer Adler ist mehr als die gastronomische Visitenkarte des Weinguts – es ist lebendige Weinkultur. Seit über 55 Jahren trägt es ununterbrochen den Michelin-Stern, eine Konstanz, die in der deutschen Gastronomie ihresgleichen sucht. Irma Keller war dabei Pionierin als erste deutsche Sterneköchin, ihre französisch-badische Küche prägte Generationen von Genießern. Auch heute verstehen die Kellers ihre Weine als kulinarische Partner. Diese enge Verbindung von Küche und Keller zeigt sich in Weinen wie dem Kirchberg Oberrotweil Chardonnay GG 2023, der sowohl als Solist als auch als Speisenbegleiter überzeugt. Die Nähe zum Weingut am Klotz, ebenfalls am Kaiserstuhl gelegen, zeigt die besondere Qualitätsdichte dieser privilegierten Weinbauregion.

Generationswechsel mit burgundischer Prägung
Seit 2016 lenkt Friedrich Keller als vierte Generation die Geschicke des Traditionsweinguts, doch seine Vision reicht weit über Generationenwechsel hinaus. Die schrittweise Umstellung auf biologischen Anbau mit biodynamischen Elementen ist für ihn Notwendigkeit für nachhaltige Qualität. Dabei bleibt die burgundische Prägung des Hauses unverändert: minimale Intervention, maximaler Respekt vor der Lage, präzise Vinifikation. Die jährlich rund 400.000 Flaschen entstehen durch konsequente Selektion und handwerkliche Perfektion. Diese Kontinuität in der Innovation macht Franz Keller zu einem Weingut, das Tradition lebendig weiterentwickelt.























