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Coteaux Champenois Blanc Œil de Perdrix 2022

Coteaux Champenois Blanc Œil de Perdrix 2022

Ein reinsortiger, trockener Weißwein aus Pinot Meunier aus der Vallée de la Marne. Lediglich 190 Flaschen wurden erzeugt, ausgebaut im Tongefäß und Fass.

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Vorrätig

Jahrgang
2022
Alkohol
12,0 % Vol.
Restsüße
trocken
Servieren
8–10 °C
Inhalt
0,75 l · enthält Sulfite
Artikelnummer
9920341022
Abfüller und Zutaten

Abfüller: Champagne Jérôme Blin, 13 bis rue d’argentelle, 51700 Vincelles / France

Im Glas

  1. Farbe

    Œil de Perdrix – das blasse Rosa im „Auge des Rebhuhns“, typisch für weiß gekelterten Meunier.

  2. Aroma

    Feiner, zurückhaltender Duft nach Bleistiftabrieb, Anissaat, einem Hauch Zuckerwatte, Zitrone und Grapefruit.

  3. Geschmack

    Ätherisch, frisch und ganz trocken; spürbarer Gerbstoff-Grip, klare prägende Säure, zitrische Noten, mürber Apfel, Honigwachs, Salz und etwas Pfeffer.

  4. Charakter

    Eigenständiger, präziser Stillwein, der die unterschätzte Meunier-Traube von ihrer straffen, mineralisch-zitrischen Seite zeigt – leichtfüßig bei 12,0 % Vol.

  5. Dazu

    Zu Austern und feinem Rohfisch wie Forellen-Tatar, zu hellem Geflügel in Zitronenjus oder zu gereiftem Hartkäse wie Comté.

  6. Besonder­heiten

    Rarität mit nur 190 Flaschen von einem biologisch zertifizierten, biodynamisch geprägten Kleinerzeuger; spontane Vergärung mit eigenen Hefen, Ausbau im Tongefäß und Fass – ein Wein, der einen einzigen Ort erzählt.

Verkostungsnotiz


Farbe & Aussehen
Das blasse Rosa des Œil de Perdrix – das »Auge des Rebhuhns« – verrät, dass hier eine dunkle Traube weiß gekeltert wurde. Zart, fast flüchtig im Glas, mit silbrigem Schimmer.
Nase
Fein und zurückhaltend, wie man es von einem Stillwein aus der Champagne erhofft: Bleistiftabrieb trifft auf Anissaat, einen Hauch Zuckerwatte, dazu Zitrone und Grapefruit. Ein Duftbild, das mehr flüstert als ruft.
Gaumen
Ätherisch, frisch und knochentrocken. Eine klare, prägende Säure spannt den Wein, ein spürbarer Gerbstoff-Grip gibt ihm Halt. Zitrische Noten dominieren, dazu mürber Apfel, etwas Honigwachs, Salz und ein Anflug von Pfeffer.
Abgang
Straff und salzig, mit anhaltender Zitrusfrucht und einem feinbitteren, pfeffrigen Nachhall – ein Schluss, der lange nachwirkt.
Terroir & Herkunft
Jérôme Blin bewirtschaftet 3 Hektar in Vincelles, am Südufer der Marne, rund 20 Kilometer westlich von Épernay. Seine Parzellen verteilen sich auf unterschiedliche Böden aus Ton, Kalk, Sand und Feuerstein. Die Vallée de la Marne ist die Heimat des Pinot Meunier – jener Rebsorte, die lange als bloßes Arbeitspferd der Assemblage galt und hier beweist, dass sie weit mehr kann.
Rebsorte & Vinifikation
Reinsortiger Pinot Meunier, ausgebaut im Tongefäß und im Fass. Seit 2012 biologisch bewirtschaftet, geprägt von Biodynamie und Phytotherapie, vergärt Blin mit eigenen Hefen und lässt den Weinen Zeit. 12,0 % Vol., trocken.
Speiseempfehlungen
Der Grip und die salzige Zitrusfrucht verlangen nach Substanz auf dem Teller: geräucherter Forelle, Bouillabaisse, gebratener Dorade mit Fenchel oder einem Rehrücken mit Pilzen. Auch zu Comté ein reizvolles Zusammenspiel.
Besonderheiten
Lediglich 190 Flaschen wurden von diesem Coteaux Champenois erzeugt – ein stiller Weißwein aus einer Schaumwein-Traube, vinifiziert von einem Winzer, der Champagner sonst konsequent ohne Dosage ausbaut. Ein äußerst eigenständiges Gewächs: fein und präzise.

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