Ein reinsortiger, trockener Sangiovese aus der Toskana, der auf 550 Metern Höhe am Fuße des erloschenen Vulkans Monte Amiata wächst – ein kerniger, frischer Rotwein mit lebendiger Säure und bestem Trinkfluss.
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Saftig-knackige Noten von Moosbeeren und Sauerkirschen, dazu Holunder, Erde, Torf, ein Hauch fluffiger Schokoladenkuchen und ein Wacholderzweig.
Geschmack
Druckvoll, saftig und vibrierend frisch mit roter, knackiger Frucht, schwarzen Beeren sowie erdigen, pikant-bitteren und nussigen Anklängen – kein Holz, nur Frische und ein feiner rauchiger Zug.
Charakter
Ein straffer, kerniger und ehrlicher Sangiovese der alten Schule: säurebetont, energiegeladen und mit kühler Bergfrische statt Opulenz.
Dazu
Pasta mit Tomatensauce und Pecorino, toskanisches Grillfleisch vom Schwein oder reifer Pecorino-Käse mit Honig.
Besonderheiten
Spontan vergoren und im Edelstahl ausgebaut, aus einem bio-zertifizierten Weinberg mit eisenhaltiger Braunerde und Kalkstein – die extreme Höhenlage des Monte Amiata mit kühlen Nächten verleiht dem Wein seine lebendige Säure und feine Mineralität.
Verkostungsnotiz
Farbe & Aussehen
Leuchtendes Kirschrot mit leichter Transparenz – ein Wein, der schon im Glas signalisiert, dass Frische hier vor Konzentration kommt.
Nase
Duftig und knackig: Moosbeeren und Sauerkirschen treffen auf Holunder, einen Hauch Erde und Torf, dazu ein fast verspielter Anklang von Schokoladenkuchen und ein Wacholderzweig, der der Frucht eine pikante, grüne Kante verleiht.
Gaumen
Druckvoll, saftig, vibrierend. Rote, knackige Frucht wird von ein paar schwarzen Beeren, erdigen und fein bitteren sowie nussigen Noten durchzogen. Kein Holz, keine Marmelade – stattdessen straffe Säure, etwas Rauch und eine ehrliche Kernigkeit, die an Sangiovese alter Schule erinnert. Der Trinkfluss ist beachtlich.
Abgang
Kühl und klar, mit einer fast mineralischen, blutigen Note, wie sie das vulkanische Terroir des Monte Amiata nahelegt. Der Wein bleibt lang frisch und endet mit pikanter Bitterkeit statt süßer Wärme.
Terroir & Herkunft
Der Monte Amiata, ein seit 180.000 Jahren schlafender Vulkan, ist mit 1.738 Metern der höchste Gipfel der südlichen Toskana. Die Reben für den „K“ stehen auf 550 Metern Höhe in eisenhaltiger Braunerde mit Kalkstein. Kühle Nächte und Temperaturschwankungen von bis zu 20 Grad zwischen Tag und Nacht bewahren den Trauben Säure und Aromatik – Bedingungen, die Sangiovese von seiner energetischen Seite zeigen.
Rebsorte & Vinifikation
Reinsortiger Sangiovese, spontan vergoren und im Edelstahl ausgebaut. Sebastian Nasello – ehemals Kellermeister bei Podere Le Ripi in Montalcino – und Ugo Fabbri verzichten bewusst auf neue Barriques. Der „K“ ist das Sangiovese-Pendant zum „KAB“, der aus Cabernet gefüllt wird.
Speiseempfehlungen
Ein Wein für den Tisch, nicht fürs Podest: Pappardelle mit Wildschweinragout, Bistecca vom Grill, Pizza mit Finocchiona oder einfach Pecorino und geräucherte Wurst. Leicht gekühlt zeigt er sich von seiner besten Seite.
Besonderheiten
Bakkanali wurde 2021 gegründet, ist biologisch zertifiziert und produziert lediglich rund 25.000 Flaschen im Jahr. Der „K“ steht stellvertretend für die neue Generation toskanischer Weine: Eleganz statt Opulenz, Höhenfrische statt Brunello-Schwere – und das zu einem Preis, der den täglichen Genuss erlaubt.