Verkostungsnotiz
- Charakter
- Meursault, wie man ihn sich wünscht: reifes Gelbobst, ein Schuss Zitrus, dazu der Schmelz, der das Dorf berühmt gemacht hat, gebremst von einer klaren, kühlen Säure. Der Jahrgang 2023 hat viele Weine üppig gemacht; dieser hier bleibt geradlinig und trocken im besten Sinn. Mit 13,0 % Vol. ist er kraftvoll, aber nie müde.
- Terroir & Herkunft
- Die Trauben kommen aus mehreren Parzellen in Meursault, dem Heimatdorf der Familie Rougeot in der Côte de Beaune. 2023 ist der erste Jahrgang dieses Dorfweins auf dem eigenen Etikett, und er trägt den Bio-Code FR-BIO-01. Abgefüllt wurden nur rund 600 Flaschen, eine typische Kleinstmenge für das Mikro-Négoce, das Pierre-Henri Rougeot 2017 neben der Familiendomaine gegründet hat.
- Rebsorte & Vinifikation
- Chardonnay, direkt gepresst und spontan vergoren, mit vollem biologischen Säureabbau für Textur und Ruhe. Der Wein reift 20 Monate in zwei dreijährigen Fässern, ohne Schwefel während des gesamten Ausbaus; im fertigen Wein stecken am Ende nur 25 mg/l Gesamtschwefel. Auf Bâtonnage verzichtet Rougeot, geschönt und filtriert wird nicht.
- Speiseempfehlungen
- Der Schmelz dieses Meursault verträgt edle, butterbetonte Küche: Gebratener Steinbutt, Jakobsmuscheln oder Kalbsfilet in heller Sauce. Auch ein reifer Comté ist ein verlässlicher Partner.





