"Les Vignes de Mon Oncle" Cumières Premier Cru V21/22
Der weiße Brut-Nature-Champagner „Les Vignes de Mon Oncle“ Cumières Premier Cru V21/22 von Georges Laval vereint Chardonnay, Pinot Noir und Pinot Meunier aus den Südhängen des Premier-Cru-Dorfs Cumières an der Marne zu einem präzisen, mineralischen Champagner.
156,30 €208,40 € / l
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Abfüller: Champagne Georges Laval, 16 ruelle du Carrefour, 51480 Cumieres / France
Im Glas
Farbe
Helles Gold mit sehr feiner, geduldiger Perlage.
Aroma
Blüten, Grapefruit, Pfirsich, gezuckerter Rhabarber, Meringue und wilde Kräuter in kühler, präziser Anmutung.
Geschmack
Glasklare Mineralität mit sehr feiner Perlage, saftige Frucht, getragen von der würzigen Note der Pinots – trocken, fein, nie schwer.
Charakter
Ein kühler, hochpräziser Brut Nature mit dichter, feiner Struktur, der ganz ohne Dosage in sich stimmig bleibt.
Dazu
Freilandgeflügel, feine Kräuterküche, Meeresfrüchte, Fisch und Käse, auch als Aperitif.
Besonderheiten
Assemblage der Ernten 2021 und 2022, spontan vergoren, in Holzfässern gereift, ohne Schönung und Filtration – aus einem Haus, das bereits seit 1971 bio-zertifiziert arbeitet.
Verkostungsnotiz
Farbe & Aussehen
Helles Gold, klar und ruhig im Glas. Dazu eine überaus feine Perlage – geduldig, gleichmäßig, fast schwebend.
Nase
Blüten und Grapefruit zuerst, dahinter Pfirsich, gezuckerter Rhabarber und eine Spur Meringue. Wilde Kräuter geben dem Duft eine kühle, fast skizzenhafte Kontur – viel Ausdruck bei bemerkenswerter Zurückhaltung.
Gaumen
Glasklar und straff: präzise Mineralität trifft auf saftige Frucht und feine Pfirsichnoten. Die sehr feine Perlage ist exakt eingebunden, die Struktur fein, aber dicht, nie schwer. Die würzige Note der Pinots trägt das Ganze – ohne Dosage bleibt dieser Champagner bemerkenswert in sich stimmig.
Abgang
Trocken, ohne jede Süßemaske. Mineralität bleibt zurück, begleitet von Grapefruit und einem letzten Hauch wilder Kräuter.
Terroir & Herkunft
Cumières liegt am rechten Ufer der Marne, wenige Kilometer nordwestlich von Épernay, und trägt den Rang eines Premier Cru. Die Südhänge des Dorfs stehen auf Kreide im Unterboden – ein Untergrund, der die kühle, geradlinige Art dieses Weins erklärt. Die Familie Laval lebt seit 1694 hier und kennt diese Hänge seit Generationen.
Rebsorte & Vinifikation
Cuvée aus Chardonnay, Pinot Noir und Pinot Meunier, die Grundweine stammen aus den Ernten 2021 und 2022 – daher der Zusatz V21/22. Wie bei Laval üblich: Handlese, Pressung in der traditionellen Coquard-Vertikalpresse mit 2.000 Kilogramm Fassungsvermögen, Gärung mit wilden Hefen, Ausbau in Holzfässern, abgefüllt ohne Schönung und ohne Filtration. Dazu lange Hefelagerung und, wie fast immer im Haus, keine Dosage.
Speiseempfehlungen
Die kühle Struktur und die würzige Tiefe passen zu Freilandgeflügel, feiner Kräuterküche, Meeresfrüchten und Fisch, aber auch zu Käse. Und als Aperitif ist dieser Brut Nature ohnehin eine ernsthafte Option.
Besonderheiten
Der Name bedeutet auf Deutsch »Die Reben meines Onkels«: Vincent Laval hat die Reben von seinem Onkel übernommen, und diese Cuvée ist eine Hommage an ihn. Das Haus arbeitet seit 1971 bio-zertifiziert – damals einer von weniger als zehn Bio-Winzern der gesamten Champagne. Vincent Laval steht seit 1996 im Keller, die Jahresproduktion bewegt sich zwischen 8.000 und 10.000 Flaschen, der Schwefel liegt meist unter 20 mg/l.