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Cumières Premier Cru Brut Nature LMC21 2021 1500ml Magnum

Ein handwerklicher Champagner aus biologischem Anbau (zertifiziert seit 1971), der mit wilden Hefen spontan vergoren und in gebrauchten Fässern gereift wird. Die Assemblage aus Chardonnay und Pinot Meunier stammt aus 2,5 Hektar Premier-Cru-Lagen am Südhang der Marne, wird ohne Dosage abgefüllt und reift mindestens 50 Monate auf der Hefe – ein Terroir-Champagner der Extraklasse in der Magnumflasche.

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Rebsorte
Chardonnay, Pinot Meunier
Jahrgang
2021
Alkohol
12,5 % Vol.
Restsüße
trocken
Servieren
6–8 °C
Inhalt
1,5 l · enthält Sulfite
Artikelnummer
9920218051
Abfüller und Zutaten

Abfüller: Champagne Georges Laval, 16 ruelle du Carrefour, 51480 Cumieres / France

Im Glas

  1. Farbe

    Feingliedriges Hellgold mit lebhafter Perlage und grünlichen Reflexen, die die Jugend und Frische des 2021er Jahrgangs widerspiegeln.

  2. Aroma

    Intensiv und komplex mit Noten von weißen Blüten, Zitrusfrüchten und grünem Apfel vom Chardonnay, ergänzt durch die runde Frucht des Pinot Meunier mit Anklängen von Birne und roter Beere. Unterlegt von einer kühlen Kreidenote und subtilen Hefe-Aromen aus der langen Flaschenreife.

  3. Geschmack

    Karges, straffes Mundgefühl mit präziser Säure und feiner, cremiger Perlage. Die Aromatik spiegelt sich am Gaumen wider – Zitrus, Steinobst und kalkige Mineralität verbinden sich zu einem langen, salzigen Abgang ohne jede Süße.

  4. Charakter

    Ein kraftvoller, kompromissloser Terroir-Champagner, der die Handschrift von Vincent Laval trägt: Wildhefe-Fermentation, Fassreife und null Dosage ergeben einen strukturierten, tiefgründigen Wein mit immensem Reifepotenzial, der eher als Essenswein denn als Aperitif konzipiert ist.

  5. Dazu

    Gebratene Jakobsmuscheln mit Zitronenbutter, knuspriges Ofenhendl mit Wurzelgemüse oder gereifter Comté – Gerichte mit Tiefe und Salzigkeit, die die strukturierte Säure und die karge Frucht flankieren.

  6. Besonder­heiten

    Bio-zertifiziert seit 1971 und vergoren ausschließlich mit wilden Hefen, präsentiert sich dieser Brut Nature als seltenes Magnum (1500ml) aus einer extrem limitierten Produktion von nur 8.000–10.000 Flaschen im Jahr. Die kleinste Presse der Champagne (2.000 kg Coquard-Vertikalpresse) garantiert schonendste Mostgewinnung, während Rebstöcke von durchschnittlich über 30 Jahren in Einzellagen wie Les Chênes (reine Kreide) und Les Hautes Chèvres (Pferdepflug) den Grundstock für diesen langlebigen Premier Cru bilden.

Verkostungsnotiz


Charakter
Ein Champagner von geradezu asketischer Klarheit: ohne Dosage abgefüllt, zeigt er die nackte Wahrheit des Terroirs. Die Aromatik bewegt sich zwischen Zitrusfrüchten, grünem Apfel und einer subtilen Brioche-Note, die von der langen Hefelagerung stammt. Die Textur ist straff, fast nervös, mit einer feinen Perlage, die eher flüstert als prahlt. Im Magnum-Format reift dieser Wein noch langsamer, noch präziser – ein Champagner für Geduldige, die Tiefe der Oberfläche vorziehen.
Terroir & Herkunft
Cumières liegt am rechten Ufer der Marne, wenige Kilometer nordwestlich von Épernay. Die Südhänge oberhalb des Flusses gelten als Premier Cru – eine Klassifikation, die hier besonders dem Pinot Noir zugutekommt. Die Familie Laval bewirtschaftet lediglich 2,5 Hektar, verteilt auf sieben Parzellen mit Namen wie Les Chênes oder Les Hautes Chèvres. Die Böden sind geprägt von Kreide, die Rebstöcke im Schnitt über 30 Jahre alt, manche wurzeln seit den 1930er Jahren. Seit 1694 lebt die Familie im Dorf – eine Kontinuität, die man im Glas schmeckt.
Rebsorte & Vinifikation
Die Assemblage aus Chardonnay und Pinot Meunier vereint Struktur und Frucht: Der Chardonnay bringt die straffe Säure und mineralische Präzision, der Meunier die runde, fast sinnliche Fülle. Vincent Laval arbeitet mit der kleinsten Presse der Champagne – einer traditionellen Coquard-Vertikalpresse mit nur 2.000 Kilogramm Fassungsvermögen. Die Trauben werden schonend gepresst, der Most vergärt mit wilden Hefen in gebrauchten Holzfässern. Zehn Monate später wird abgefüllt – ohne Schönung, ohne Filtration, ohne Kältestabilisierung. Der Schwefelgehalt liegt meist unter 20 Milligramm pro Liter. Seit 1971 ist das Weingut bio-zertifiziert, eine Entscheidung, die Georges Laval traf, als in der Champagne weniger als zehn Winzer biologisch arbeiteten.
Speiseempfehlungen
Die kompromisslose Trockenheit und die feine Säurestruktur machen diesen Champagner zum idealen Begleiter für Austern, Ceviche oder Sashimi. Auch zu geräuchertem Lachs oder Seezunge in Butter zeigt er sich von seiner besten Seite. Wer es rustikaler mag, greift zu Comté oder jungem Parmesan – die salzige Würze des Käses kontrastiert wunderbar mit der kreidigen Mineralität des Weins. Ein Champagner, der nicht nach Aufmerksamkeit schreit, sondern sie verdient.

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