Ein reinsortiger Pinot-Noir-Rosé aus der Einzellage La Noue mit Rebstöcken bis zu hundert Jahren. Biologisch und biodynamisch zertifiziert, verbindet er feine rote Frucht mit mineralischer Spannung, Tiefe und seidigem Grip.
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Abfüller: Domaine Claude Riffault, Maison Sallé, 18300 Sury-en-Vaux / France
Im Glas
Farbe
Lachsfarben, strahlend und klar.
Aroma
Waldhimbeeren, Sauerkirschen, Weinbergspfirsich und Blaubeeren, umrahmt von Kräuternoten wie Kerbel und Sauerampfer sowie einer fein rauchigen Kopfnote.
Geschmack
Rote Frucht trifft auf vibrierende Säure, feste, fast pudrige Phenolik und seidigen Schliff – präzise, elegant und mit Substanz.
Charakter
Ein seriöser, mineralisch gespannter Rosé mit klarer Pinot-Noir-Handschrift, der weit über den klassischen Sommerwein hinausreicht.
Dazu
Gegrillter Lachs, Ziegenkäse-Tarte mit Kräutern oder ein feines Kalbsrückensteak.
Besonderheiten
Stammt aus der 2,5 Hektar großen Einzellage La Noue mit teils hundertjährigen Reben; Cuvée aus Saignée- und Direktpressung ganzer Trauben, spontan vergoren und mehrere Monate auf der Hefe in Tank und Holz ausgebaut – mit ECOCERT- und BIODYVIN-Zertifizierung.
Verkostungsnotiz
Farbe & Aussehen
Lachsfarben, strahlend und klar – ein Glanz, der schon im Glas Präzision verspricht.
Nase
Feine Fruchtkaskaden von Waldhimbeere, Sauerkirsche und Weinbergspfirsich, dahinter Blaubeeren. Eingefasst ist diese Frucht von würzigen Kräuternoten – Kerbel, Sauerampfer – und einer leicht rauchigen Kopfnote, die dem Wein ein lasziv-verwegenes Naturell gibt.
Gaumen
Ein Rosé mit höchst seriöser Pinot-Noir-Handschrift: rote Frucht, Finesse, Substanz. Die filigrane Frucht liegt in einer festen, fast pudrigen Phenolik mit seidigem Schliff, beschleunigt von einem vibrierenden Säurenerv. Präzise, geschliffen, elegant – das hebt ihn klar aus der Kategorie der sommerlichen Aperitif-Rosés heraus.
Abgang
Mineralisch gespannt und lang, mit nachhallender Kräuterwürze und dem salzigen Nachschwingen des Kalkbodens.
Terroir & Herkunft
Sury-en-Vaux, ein winziger Weiler im Sancerrois – hier bewirtschaftet die Familie Riffault seit vier Generationen Reben, Stéphane führt das Gut heute mit Frau Bénédicte. Die Einzellage La Noue umfasst 2,5 Hektar in sieben Teilstücken, mit Reben unterschiedlichen Alters bis hin zu hundertjährigen Stöcken. Die Böden aus Kalkstein, Mergel und den typischen weißen Kalkböden des Sancerre prägen die mineralische Handschrift.
Rebsorte & Vinifikation
100 % Pinot Noir, von Hand gelesen. Der Rosé verbindet Saignée- und Direktpressanteil ganzer Trauben, vergärt spontan und reift mehrere Monate auf der Hefe in Tank und Holz. Das verleiht ihm bei aller Frische Tiefe und Grip – ganz im Stil von Stéphane Riffault, dessen Burgunder- und Bordeaux-Schulung (Olivier Leflaive, dazu Jahre auf Château Angélus) im Faible für Textur und holzgereifte Klarheit deutlich wird.
Speiseempfehlungen
Ein Rosé mit Substanz verlangt nach dem Teller, nicht nach der Sonnenliege: gebeizter Lachs, gegrillte Dorade mit Fenchel, Thunfisch-Tataki, Ziegenkäse-Tarte mit Kräutern oder ein klassischer Crottin de Chavignol aus der Heimatregion. Auch zu Kalbfleisch oder gegrilltem Geflügel zeigt er sich souverän.
Besonderheiten
Die Domaine ist seit 2016 biologisch (ECOCERT) und seit 2017 biodynamisch (BIODYVIN) zertifiziert. Was diesen Rosé auszeichnet, ist die Verschränkung von roter Pinot-Frucht mit der kühlen Mineralität des Sancerre-Kalks – ein Rosé mit Sonderausstattung, der ohne Reue auch den zweiten Abend übersteht.
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