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Riesling Eitelsbacher Alte Reben trocken VDP Ortwein 2023

Ein VDP Ortswein aus bis zu 50 Jahre alten Reben der Parzelle „Sang“ im Karthäuserhofberg – ein kristalliner, zitrisch geprägter Ruwer-Riesling mit salziger Mineralität und langem Reifepotenzial.

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Vorrätig

Rebsorte
Riesling
Jahrgang
2023
Alkohol
12,0 % Vol.
Restsüße
trocken
Servieren
8–10 °C
Inhalt
0,75 l · enthält Sulfite
Artikelnummer
9912025017
Abfüller und Zutaten

Abfüller: Weingut Karthäuserhof , Karthäuserhof 1, 54292 Trier-Eitelsbach / Germany

Im Glas

  1. Farbe

    Sattes Strohgelb, strahlend und klar.

  2. Aroma

    Intensive Nase mit Zitronenzesten, Salzzitronen und Zitrusblüten, dazu Grapefruit, Quitte, gestoßene Austernschalen und markante Schieferwürze mit einem Hauch Cassis.

  3. Geschmack

    Glockenklare, fast kristalline Ansprache; geschliffene Frucht, straffe Säure und salzige Mineralik verschmelzen nahtlos – mit feinem Extrakt, weißem Kampot-Pfeffer und langem, herb-mineralischem Finish.

  4. Charakter

    Straff, kühl und präzise – ein Wein mit Tiefe, Schmelz und vibrierender innerer Spannung, der das eisenhaltige Schieferterroir der Ruwer dicht abbildet und deutlich über zehn Jahre reifen kann.

  5. Dazu

    Ideal zu Austern und feinem Fisch, zu gedämpftem Spargel mit leichter Sauce oder zu Ziegenkäse.

  6. Besonder­heiten

    Alte Reben aus der Monopollage Karthäuserhofberg – biodynamisch bewirtschaftet auf einem der ältesten Weingüter der Welt; die Champagner-Präzision von Kellermeister Mathieu Kauffmann (ex-Bollinger) prägt die kühle, geradlinige Stilistik.

Verkostungsnotiz


Fast 700 Jahre Weinbau an einem Ort – das klingt nach Museum, schmeckt aber nach purer Lebendigkeit. Der Eitelsbacher Alte Reben stammt aus bis zu 50 Jahre alten Riesling-Reben der Parzelle „Sang“, mitten im legendären Karthäuserhofberg. Albert Behler, in siebter Generation Erbe jenes Landes, das 1335 den Kartäusermönchen geschenkt wurde, keltert hier einen Ortswein, der das kühle Ruwer-Schieferterroir mit bemerkenswerter Dichte abbildet. Ein Riesling ohne Lautstärke, aber mit Nachhall.

Farbe & Aussehen
Sattes Strohgelb, strahlend und klar im Glas.
Nase
Die Aromatik springt förmlich aus dem Glas: Zitronenzesten, Salzzitronen und Zitrusblüten, dazu Grapefruit, gestoßene Austernschalen und Quitte. Die markante Schieferwürze des Ruwertals schwingt darunter, mit einer Anmutung an Cassis. Eine feine spontane Würze steht am Anfang des Dufts.
Gaumen
Glockenklare Ansprache, beinahe kristallin im Aufbau. Geschliffene Frucht fügt sich nahtlos mit straffer Säure und salziger Mineralik zusammen – transparent, mit vibrierender innerer Spannung. Am mittleren Gaumen tragen feiner Extrakt und schiefrige Würze, ergänzt um Cassis, Grapefruit und eine Spur weißer Kampot-Pfeffer.
Abgang
Lang, herb-mineralisch, mit Tiefe und Schmelz. Ein Finale, das noch Minuten später nachhallt.
Terroir & Herkunft
Die Trauben wachsen in Eitelsbach am Rande der Monopollage Karthäuserhofberg – knapp 20 Hektar eisenhaltiger Devonschiefer, Süd-Südwest-Ausrichtung, bis zu 55 Prozent Neigung. Schon 1868 stufte die preußische Regierung die Lage in die höchste Kategorie ein; der VDP erhebt sie heute zur Großen Lage. Das kühle Ruwertal mit seinen frischen Nächten schenkt Finesse und Langlebigkeit.
Rebsorte & Vinifikation
Reiner Riesling aus alten Rebstöcken, trocken ausgebaut bei moderatem Alkoholgehalt von 12,0 % Vol. Unter Kellermeister Mathieu Kauffmann – früher Chef de Cave bei Bollinger – wird am Karthäuserhof biodynamisch und in Handarbeit gewirtschaftet, ohne Eile und ohne synthetische Eingriffe.
Speiseempfehlungen
Idealer Begleiter zu Austern und rohem Fisch, zu Ceviche mit Limette, Ziegenkäse oder Spargel mit Zitronen-Hollandaise. Auch zu scharfer thailändischer Küche hält er die Spannung.
Besonderheiten
Ein Ortwein mit dem Rückgrat eines Großen Gewächses: salzig, kühl, von ungewöhnlicher Präzision – und mit einem Reifepotenzial von deutlich über zehn Jahren. Wer ihn jung trinkt, erlebt Frische; wer wartet, wird mit Komplexität belohnt.

Dies ist einer jener Rieslinge, die man nicht beschreibt, sondern beobachtet – Glas für Glas, Jahr für Jahr.

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