Dunkle Waldbeeren und reife Kirschen, dazu erdige Noten und eine feine Würze.
Geschmack
Dicht und griffig am Gaumen, mit präsentem Tannin, frischer Säure und nachhaltiger dunkler Frucht.
Charakter
Strukturiert und tiefgründig, mit 13,0 % Vol. und ordentlich Reifepotenzial.
Dazu
Geschmorte Rinderbäckchen, gebratener Rehrücken oder kräftiger Hartkäse.
Besonderheiten
Rund 60 Jahre alte Reben, mit 100 % ganzen Trauben vergoren und 18 Monate ausgebaut, ein Drittel der Fässer neu.
Verkostungsnotiz
Charakter
Pommard gilt als das kraftvolle Dorf der Côte de Beaune, und dieser Wein bestätigt das auf seine Art: dunkle Frucht, festes Tannin, ein erdiger Zug. Unter der Hand von Pierre-Henri Rougeot bleibt er trotzdem saftig und klar, mit 13,0 % Vol. und einer Frische, die man dem Jahrgang 2023 nicht zugetraut hätte. Ein Wein mit Substanz, der jetzt schon Spaß macht und noch Jahre gewinnen wird.
Terroir & Herkunft
Die Lage heißt „Rue au Port“ und liegt in Pommard an der Côte de Beaune. Die Reben sind rund 60 Jahre alt. Abgefüllt wird der Wein auf dem Etikett „Pierre-Henri Rougeot“, dem Mikro-Négoce, das er 2017 gegründet hat und das mit Kleinstmengen von einem bis sechs Fässern pro Cuvée arbeitet; gekeltert wird in seinem kleinen Keller in Beaune.
Rebsorte & Vinifikation
Pinot Noir, vergoren mit 100 % ganzen Trauben und etwa zehn Tagen Maischestandzeit. Der Ausbau dauert rund 18 Monate, ein Drittel der Fässer ist neu. Bis zur Füllung kommt kein Schwefel in den Wein, geschönt und filtriert wird ebenso wenig; die Gärung besorgen die eigenen Hefen der Trauben.
Speiseempfehlungen
Die Kraft dieses Pommard braucht Gegenüber mit Substanz: Geschmorte Rinderbäckchen, gebratener Rehrücken oder ein Steinpilzrisotto. Auch zu Bœuf Bourguignon und kräftigem Hartkäse zeigt er, was in ihm steckt.