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Gewürztraminer

Auch bekannt als: Traminer (Deutschland, Österreich), Savagnin rosé (Jura), Tramín červený (Tschechien)
Gewürztraminer verlangt Hingabe. Wer ihn trocken ausbaut, riskiert bittere Phenole; wer Restsüße zulässt, muss sie mit Säure balancieren – die der Traminer von Natur aus kaum mitbringt. Das Ergebnis ist oft polarisierend: parfümiert, üppig, laut. Oder eben grandios.
Im Elsass hat man Jahrhunderte Erfahrung mit dieser eigenwilligen Sorte. Die rosa Beerenhaut gibt Farbe und Tannin, die Aromen sind unmissverständlich: Rosenblüte, Litschi, Ingwer, manchmal rauchig-würzig. Der Name kommt vom Südtiroler Dorf Tramin, wo die Sorte seit dem Mittelalter dokumentiert ist.
Zind-Humbrecht zeigt die ganze Bandbreite – vom mineralischen Rangen bis zum üppigen Clos Windsbuhl. Weinbach vinifiziert mit Präzision und Zurückhaltung, Albert Mann bringt biodynamische Tiefe. In der Pfalz arbeitet Odinstal an einer schlankeren, weniger opulenten Interpretation.
























