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Teroldego

Auch bekannt als: Teroldego Rotaliano (DOC-Bezeichnung)

Teroldego gibt es eigentlich nur an einem Ort: der Piana Rotaliana im Trentino, einem Schwemmkegel zwischen Dolomiten und Etsch. Die Rebe ist genetisch mit Syrah verwandt – ein Geschwister der Dureza, aus der Syrah entstand – und Elternteil von Lagrein. Diese Abstammung schmeckt man: dunkle, fast tintige Farbe, Brombeere, weißer Pfeffer, ein Hauch Lakritze.

Foradori hat Teroldego aus der Bedeutungslosigkeit geholt. Elisabetta Foradori arbeitet seit den 1980ern biodynamisch mit alten Reben in der Piana Rotaliana. Ihre Einzellagen-Teroldegos aus Amphoren zeigen, was die Sorte kann, wenn man sie ernst nimmt – nicht gefällig-fruchtig, sondern strukturiert, mit Tiefe und Alterungspotenzial.

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