Verkostungsnotiz
Informationen zum Wein
Der Wein stammt von Rebstöcken im Climat Les Ormes bzw. Aux Ormes direkt an der D 974. Die bewirtschafteten 0,16 Hektar sind geprägt von kalkigem Lehm. Nach Entrappung, kühler Vorvergärung und Spontanvergärung wird der Wein langsam auf der Feinhefe über 18 Monate in 228-Liter-Barriques (vor allem von François Frères) mit einem Neuholzanteil von 50 bis 75% ausgebaut.
Farbe
recht tiefes, leicht transparentes Kirschrot
Nase
Der Vosne-Romanée zeigt zu Beginn noch deutlich reduktive Noten von Schießpulver und Cassis, die sich aber mit Luft in der Karaffe deutlich abschwächen. Dahinter liegen Noten von Cranberrys und Berberitzen, Sauerkirschen und Waldfrüchten in Verbindung mit einem Hauch von Zimt. Der für Vosne-Romanée so typische süße Teer zeigt sich hier und ebenso eine pudrig kalkige Note. Mit Luft und Wärme wird die Kirschnote immer stärker und wechselt ein wenig von sauer zu süß.
Gaumen
Am Gaumen wirkt der Wein sinnlich und saftig. Auch dort begegnen einem zu Beginn noch die reduktiven Noten, aber auch schon die seidige Frucht mit ihrer Extraktsüße. Dass das Ganze strukturiert bleibt, liegt an der angenehmen Festigkeit des Tannins und der klaren, präsenten Säure, die im Finale noch von einer mundwässernden Salzigkeit unterstützt wird.
Speiseempfehlungen
- Rinderzunge mit Champignons, Karotten und Speck (Fleisch)
- Nieren mit Bauchspeck und Kastanien (Fleisch)
- In der Glut gebackene Rote Beete mit Nussbuttermayonnaise (Gemüse & Vegetarisch)
Verkostungsnotizen und Speiseempfehlungen von Christoph Raffelt





