Waldfrüchte, Kirschen und Cranberrys, unterlegt von feinem Schießpulver, Cassis, Unterholz sowie Nuancen von Mürbholz und Vanille
Geschmack
Saftig und kühl mit leicht herben Akzenten, fleischiger Frucht, agiler Säure und einem reifen, festen Tanningespinst
Charakter
Blutjung, komplex und strukturfokussiert, mit bemerkenswertem Zug und frischem, pikantem Nachhall
Dazu
Hirschfilet mit Schwarzwurzeln, Kalbsnieren mit Pfifferlingen oder mit Waldpilzen und Schweinebauch gefüllte Steinpilze
Besonderheiten
Entstammt der Schule von Bourgogne-Legenden wie Henri Jayer und Jean-Marie Fourrier; die Trauben werden spontan vergoren und langsam über 18 Monate in Barriques auf der Feinhefe ausgebaut.
Verkostungsnotiz
Farbe & Aussehen
Ein dichtes Granatrot im Glas.
Nase
Unter den Marsannay-Cuvées des Hauses fordert dieser Pinot Noir Geduld und profitiert enorm von Zeit in der Karaffe. Anfänglich leicht reduktiv mit Nuancen von Schießpulver, öffnet er sich rasch zu einem vielschichtigen Bild aus Cassis, Waldfrucht, Kirschen und Cranberry. Subtile Noten von Preiselbeersahne, mürbem Holz, etwas Vanille und feuchtem Unterholz verleihen ihm kühle Finesse.
Gaumen
Am Gaumen zeigt er sich anspruchsvoll, straff und zupackend. Der Antrunk bietet saftige, leicht herbe Struktur gepaart mit einer feinen Extraktsüße und fleischiger Frucht. Ein reifes, festes Tannin und eine treibende, agile Säure verleihen diesem noch jungen Burgundy klare Kontur.
Abgang
Ein bemerkenswert langes Finale, getragen von pikanter Würze und einem frischen, lebendigen Zug.
Terroir & Herkunft
Stammt aus der Einzellage Les Longeroies in Marsannay, dem nördlichen Tor zur Côte de Nuits. Die Parzellen stehen unter biologischer Bewirtschaftung.
Rebsorte & Vinifikation
100 % Pinot Noir. Nach der Lese vollständig entrappt, kühl vorvergoren und spontan vergoren. Der Ausbau erfolgt über 18 Monate auf der Feinhefe in 228-Liter-Barriques (unter anderem von François Frères) mit einem verhaltenen Neuholzanteil von unter 20 %.
Speiseempfehlungen
Hervorragend zu Kalbsnieren mit Pfifferlingen und Petersilie, mit Waldpilzen, Schinken und Schweinebauch gefüllten Steinpilzen oder einem rosa gebratenen Hirschfilet mit Schwarzwurzeln und gerösteten Haselnüssen.
Besonderheiten
Yann Charlopin verbindet hier das florierende Erbe der Burgund-Legenden Henri Jayer und Jean-Marie Fourrier mit der Frische eines modernen Spitzenweinguts, dessen Gewächse bereits die Karten weltweiter Drei-Sterne-Gastronomien erobert haben.