Ein biodynamischer Amphoren-Wein aus den Abruzzen, der mit reifer Frucht, seidiger Textur und lebendiger Frische begeistert – trocken, sinnlich und voller Energie.
21,00 €28,00 € / l
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Abfüller: Azienda Cirelli la Collina Biologica SRL, Via Lago Isoletta 4, 65129 Pescara / Italy
Im Glas
Farbe
Klares, dezentes Goldgelb.
Aroma
Reife gelbe Birnen und Quitten, angetrockneter Pfirsich, Orangenspalten, dazu Mandeln, Mostäpfel, eine feine Rauchnote und ein Hauch Muskat – wandelbar mit zunehmender Temperatur.
Geschmack
Seidige Textur mit auskleidender Eleganz; reife weiße und gelbe Frucht, feine Würze, nussige Anklänge und Cremigkeit, getragen von klarer Säurestruktur und lebendiger Frische.
Charakter
Ein sinnlicher Wohlfühl-Trebbiano mit Substanz – gleichzeitig warm, energetisch und frisch, mit Lust am Trinkfluss.
Dazu
Passt zu gegrilltem Seefisch, Pasta mit Gemüse und Kräutern sowie zu mildem Pecorino aus den Abruzzen.
Besonderheiten
Spontanvergärung und Reifung in Tonamphoren nach 24-stündiger Maischestandzeit; vom biodynamischen Hof mit Ton- und Kalkböden auf 250 Metern Höhe, wo Gänse zwischen den Reben grasen und die Erträge deutlich reduziert werden.
Verkostungsnotiz
Farbe & Aussehen
Klares, dezentes Goldgelb, das schon im Glas Wärme und Reife verspricht.
Nase
Von Beginn an offen und einladend: gelbe Birnen und Quitten, angetrockneter Pfirsich, dazu Spalten von Orange. Dahinter Mandeln, ein Hauch Mostapfel, eine leise rauchige Note und Muskat. Mit jedem Grad Temperatur zeigt der Wein eine neue Facette.
Gaumen
Ein Trebbiano mit auskleidender Eleganz und seidiger Textur – sinnlich, aber voller Energie. Reife weiße und gelbe Frucht, feine Würze, Nüsse und Mandeln, unterlegt mit sanfter Cremigkeit. Eine klare, straffe Säurestruktur hält alles in Balance und sorgt für Zug statt Schwere. Mit 12,5 % bleibt der Wein angenehm schlank.
Abgang
Lang und lebendig, mit nachklingender Frucht und feiner Nussigkeit – ein sauberer, klarer Ausklang ohne Schärfe.
Terroir & Herkunft
Die Abruzzen, rund 250 Meter über dem Meeresspiegel: Ton- und Kalkböden am Rande der spektakulären Calanchi, jener erodierten Kalksteinhänge mit fast mondähnlicher Anmutung. Francesco Cirelli begrenzt die Erträge auf 40 bis 45 Quintale pro Hektar – dort, wo das Gesetz 150 erlaubt. Diese Konzentration hört man im Wein: mehr Mineralität, mehr Tiefe. Der biodynamische Hof, seit 2021 zertifiziert, ist ein geschlossener Kreislauf aus Reben, Oliven, Getreide – und Gänsen, die zwischen den Zeilen Unkraut fressen.
Rebsorte & Vinifikation
Handgelesener Trebbiano aus eigenen und langjährig gepachteten Parzellen, in kleinen Kisten zum Weingut gebracht. Entrappt, schonend gequetscht, 24 Stunden Maischestandzeit in der Tonamphore – dann sanfte Pressung und spontane Gärung. Der Wein ruht in der Amphore, bis auch der biologische Säureabbau abgeschlossen ist. Cirellis erste Amphoren aus der Manufaktur Artenova in Impruneta kaufte er übrigens, bevor er überhaupt einen Keller hatte.
Speiseempfehlungen
Ein vielseitiger Tischwein: zu gegrilltem Seezungenfilet oder Oktopus-Salat ebenso überzeugend wie zu Risotto mit Zucchini und Safran. Auch Pasta alle vongole, zartes Kalb oder ein gereifter Pecorino mit Honig sind ideale Anlässe.
Besonderheiten
Was diesen Wein auszeichnet, ist der seltene Gleichklang von Fülle und Frische: Die Amphore verleiht Textur und Reifearomen, ohne die Sortenfrucht zu ersticken. Trebbiano d’Abruzzo gilt oft als schlichter Alltagswein – hier wird er zum ernsthaften, tiefgründigen Weißwein, der zeigt, was aus dieser unterschätzten Rebsorte möglich ist.