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Quattuor IV Extra Brut

Quattuor IV, Extra Brut

Ein seltener Champagner aus vier historischen Rebsorten – Arbanne, Petit Meslier, Blanc Vrai und Chardonnay – vom Kimmeridgium-Kalk von Urville. Ein lebendiges Archiv der Côte des Bar: trocken, präzise und mit nur 4,2 Gramm Dosage.

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Alkohol
12,0 % Vol.
Restsüße
trocken
Servieren
6–8 °C
Inhalt
0,75 l · enthält Sulfite
Artikelnummer
9920384005
Abfüller und Zutaten

Abfüller: Champagne Drappier, Rue des Vignes, 10200 Urville / France

Im Glas

  1. Farbe

    Helles Goldgelb mit grünen Reflexen und lebhaftem Mousseux.

  2. Aroma

    Dichtes Bouquet aus weißen Blüten, Zitronencreme auf warmem Gebäck mit Mandelsplittern, dazu Mirabellen, mürbe Äpfel, reife Ananas, Quitten und ein Hauch Honig.

  3. Geschmack

    Komplex, würzig und herb mit dynamischem Säurebogen, subtilem Mousseux, heller Frucht und feinen Autolyse-Noten; langer Abgang mit klarer, präziser Struktur.

  4. Charakter

    Spannungsgeladen und pikant – ein Champagner mit angenehmem Druck auf den Gaumen, der Seltenheit und Finesse vereint.

  5. Dazu

    Sardinen in gewürztem Olivenöl mit krossem Landbrot, würzige warme Kaninchen-Terrine mit grünem Pfeffer oder Blanquette de mer.

  6. Besonder­heiten

    Assemblage aus vier wiederbelebten, fast vergessenen Rebsorten zu je 25 % – nur erste Pressung, ohne Filtration und Kaltstabilisierung, zwei bis drei Jahre Flaschenreife; das Dégorgement-Datum ist auf dem Flaschenboden eingraviert.

Verkostungsnotiz


Farbe & Aussehen
Helles Goldgelb mit grünen Reflexen, feines, lebhaftes Mousseux.
Nase
Dichtes Bouquet aus weißen Blüten, Zitronencreme in warmem Gebäck mit Mandelsplittern. Dazu Mirabellen, mürbe Äpfel, reife Ananas, Quitten und ein Hauch Honig.
Gaumen
Komplex, würzig, herb und pikant. Ein dynamischer Säurebogen übt angenehmen Druck aus. Spannungsgeladen, mit subtilem Mousseux, leichten Autolyse-Noten, heller Frucht und mürben, würzigen Nuancen.
Abgang
Lang, präzise, klar strukturiert.
Terroir & Herkunft
Die Trauben stammen aus Urville an der Côte des Bar, wo oberer Kimmeridgium-Kalk den Boden prägt – geologisch verwandt mit dem nahen Chablis. Das gibt den Weinen eine mineralische Schärfe. Die Côte des Bar ist das Herzland des Pinot Noir, doch Drappier hat hier auch verschwundene Rebsorten zurückgeholt.
Rebsorte & Vinifikation
Je 25 % Arbanne, Petit Meslier, Blanc Vrai (Pinot Blanc) und Chardonnay – ein lebendiges Archiv fast vergessener Champagner-Trauben. Nur die erste Pressung (Cuvée) wird verwendet, mechanisch bei geringem Druck. Der Most fließt per Schwerkraft, natürliche Klärung bei minimalem Schwefeleinsatz. Zweiwöchige Gärung im Edelstahl bei niedriger Temperatur, vollständige malolaktische Gärung. Keine Filtration, keine Kaltstabilisierung. Zwei bis drei Jahre Flaschenreife, dosiert mit 4,2 Gramm – das Dégorgement-Datum ist in den Flaschenboden graviert.
Speiseempfehlungen
Sardinen in gewürztem Olivenöl mit krossem Landbrot – die salzige Fülle des Fischs trifft auf die straffe Säure. Würzige, warme Kaninchen-Terrine mit grünem Pfeffer – die pikante Würze des Weins spiegelt sich im Gericht. Blanquette de mer – die cremige Sauce braucht genau diesen Säuredruck.
Besonderheiten
Ein Champagner aus vier Rebsorten zu gleichen Teilen – drei davon fast ausgestorben. Michel Drappier begann vor über zwanzig Jahren, Arbanne, Petit Meslier, Blanc Vrai und Fromenteau zurückzupflanzen. Der Quattuor ist das Ergebnis: kein nostalgisches Experiment, sondern ein Wein von eigenständiger, würziger Tiefe. Die Familie arbeitet klimaneutral seit 2016, 17 Hektar sind bio-zertifiziert, Antoine pflügt mit dem Kaltblüter.

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