Zum Inhalt springen
Eichberg Oberrotweil Spätburgunder GG 2022

Eichberg Oberrotweil Spätburgunder GG 2022

Ein kraftvoller, vulkanisch geprägter Pinot Noir aus dem badischen Kaiserstuhl – aus schwarzem Vulkangestein und burgundischen Klonen entsteht ein trockener Großer Gewächs mit Tiefe und Reife.

71,00 € 94,67 € / l
Inkl. MwSt. wo zutreffend
Jahrgang
202471,00 €noch 12 202271,00 €gewählt

Vorrätig. Schneller Versand per DHL oder DHL Express.
Sicher verpackt und versichert gegen Bruch und Verlust.

Nur noch 6 vorrätig

Jahrgang
2022
Alkohol
13,0 % Vol.
Restsüße
trocken
Servieren
16–18 °C
Inhalt
0,75 l · enthält Sulfite
Artikelnummer
9912023595
Abfüller und Zutaten

Abfüller: Weingut Franz Keller, Badbergstr. 44, 79235 Vogtsburg-Oberbergen im Kaiserstuhl / Germany

Im Glas

  1. Farbe

    Mittleres Kirschrot mit klarer, leuchtender Tiefe.

  2. Aroma

    Dunkelwürzig und herb, mit reifer süß-säuerlicher Kirschfrucht, indischen Gewürzen, etwas Cassis sowie feinen Noten von abgehangenem Rindfleisch und Kräutern.

  3. Geschmack

    Fleischig und saftig, Waldbeeren und Kirschen treffen auf Rose, Grafit und Gestein; das Tannin ist noch fest, das Holz elegant eingebunden, dazu ätherische Nuancen und ein rustikaler, erdiger Ton.

  4. Charakter

    Kraftvoll, vielschichtig und bodenständig – ein Spätburgunder mit Struktur, der seine vulkanische Herkunft spürbar zur Geltung bringt und noch Entwicklungspotenzial besitzt.

  5. Dazu

    Rinderfilet mit dunklen Kräutern, Wildgerichte wie Rehrücken in Pfeffersauce oder kräftige Pilzgerichte.

  6. Besonder­heiten

    VDP Große Lage auf schwarzem Vulkangestein, spontan vergoren und 18 Monate in französischen Barriques mit 45% Neuholz ausgebaut; eine leichte Reduktion und der erdige Unterton verbinden den Wein unmittelbar mit seinem Herkunftsort.

Verkostungsnotiz


Farbe & Aussehen
Mittleres Kirschrot – leuchtend, klar, mit einer Dichte, die von der warmen Vulkansüdflanke erzählt.
Nase
Typisch kraftvoll und dunkelwürzig: herb-kräutrige Noten treffen auf eine einladend reife Kirschfrucht, süß und säuerlich zugleich. Indische Gewürze, ein Hauch von abgehangenem Rindfleisch, dazu etwas Cassis – eine leichte Reduktion, die dem Wein Tiefenschärfe gibt. Ein Bukett, das nicht gefällt, sondern fordert.
Gaumen
Fleischig und saftig zugleich – eine seltene Kombination. Waldbeeren und Kirschen treffen auf Rose, Grafit und Gestein. Das Tannin sitzt noch fest, das Holz ist sehr gut eingebunden. Es schwingt eine leise Rustikalität mit, kein Makel, sondern Heimat: Man schmeckt Boden und Erde, während die Frucht ätherisch nachhallt.
Abgang
Lang, würzig und gesteinsbetont – die Kirsche bleibt, getragen von einer straffen Struktur, die diesem 2022er noch einige Jahre Flaschenruhe verspricht.
Terroir & Herkunft
Der Oberrotweiler Eichberg liegt südlich, teils südwestlich exponiert am Kaiserstuhl. Schwarzes Vulkangestein speichert die Wärme des badischen Südens und verleiht den Weinen jene unverwechselbare Mineralität, für die das Weingut Franz Keller bekannt ist. 1994 wurde die Lage mit burgundischen Klonen angelegt – konsequent für ein Haus, das seine Anlage ganz bewusst als „badisches Burgund“ versteht. Sechs VDP Große Lagen bearbeitet die Familie Keller auf 35 Hektar; der Eichberg zählt zu den ausdrucksstärksten darunter.
Rebsorte & Vinifikation
Spätburgunder, spontan vergoren und 18 Monate in französischen Barriques ausgebaut, davon 45% Neuholz. Die 2013 bezogene, terrassenförmig in den Hang gebaute Kellerei ermöglicht den schonenden Ausbau nach dem Gravitationsprinzip – Technik, die sich der Traube unterordnet. Friedrich Keller lenkt seit 2016 in vierter Generation die Geschicke des Hauses und hält an der Linie minimaler Eingriffe und präziser Lagenselektion fest.
Speiseempfehlungen
Die fleischige Würze und die Rindfleischnote im Bukett prädestinieren diesen Wein für Rinderfilet mit Rotweinjus, geschmorte Lammkeule oder Wildterrine mit Preiselbeeren. Auch zu Entenbrust mit Kirschjus ein überzeugender Tischgenosse. Wer es rustikaler mag: kräftiger Pilztopf mit Rösti.
Besonderheiten
Ein Spätburgunder, der sich nicht weich klopft: Die leichte Rustikalität, die Mischung aus süßer Frucht und saurer Schärfe, das Grafit über allem – das ist Eichberg pur, Vulkan im Glas. Dazu die schwer zu fassende Doppelheit des Hauses Keller: Weinbau auf burgundischem Niveau neben einem Restaurant, dem Schwarzen Adler, der seit über 55 Jahren ununterbrochen einen Michelin-Stern trägt. Dieser 2022er ist noch jung – Geduld wird belohnt.

Vom selben Gut

Weitere Weine von Franz Keller

Ähnliche Weine

Pinot Noir (Spätburgunder) anderer Häuser aus Deutschland in ähnlicher Preislage

de_DEDE