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Château de Pibarnon

Die Appellation, in der das Château de Pibarnon liegt, heißt Bandol, und sie ist vor allem für eine Rebsorte bekannt, von der die Winzer sagen, dass sie die Füße gerne im Wasser hat, das Gesicht in der Sonne und das Haar im Wind. All das findet die Mourvèdre in Bandol vor, und entsprechend gehören die Weinberge zu jenen Ecken dieser Welt, wo aus Mourvèdre alterungsfähige Spitzenweine entstehen. Das gilt vor allem dann, wenn diese Voraussetzungen auf biologischen oder sogar biodynamischen Weinbau treffen und auf derart präzise arbeitende und fähige Winzer wie Eric de Saint Victor und seine Assistentin Marie Laroze. So entstehen im Weinberg und in den Kellern des Château de Pibarnon einige der Spitzenweine dieser unglaublich schön gelegenen Appellation.


Mehr über Château de Pibarnon

Das Château, das Comte Henri de Saint Victor im Jahr 1977 erworben hat, thront auf dem höchsten und nördlichsten Teil der Appellation. Von dort aus überblickt man nicht nur das Amphitheater der Reben, sondern schaut bis zur Küstenlinie des Mittelmeers.

Der Boden von Château de Pibarnon ist einzigartig und unterscheidet sich von dem seiner Nachbarn weiter unten am Hang. Infolge einer geologischen Besonderheit enthalten die Böden von Pibarnon große Mengen an blauem Mergel und Kalkstein und erinnern damit an Böden des Jura. Hinzu kommt noch deutlich älteres fossiles Material.
Auf den Terrassen dominiert die Mourvèdre, die sowohl für die Rotweine als auch für die Rosés Verwendung findet. Bandol war eine der ersten Appellationen Frankreichs, in der Rosé als Vin de Garde ausgebaut wurde, also als Wein, der gleichberechtigt zum Rotwein im Keller reifen sollte.

Text und Weinexpertise: Christoph Raffelt