Ein puristischer Weißwein aus dem Montsant, der Grenache Blanc und Macabeu von rund 70 Jahre alten Reben auf kalkhaltig-sandigem Boden in 325 Metern Höhe vereint. Ein Wein von karger Eleganz, mediterraner Würze und bemerkenswerter Tiefe.
Abfüller: Alfredo Arribas, C. de la Font n. 9, 43737 Gratallops / Spain
Im Glas
Farbe
Leuchtendes Zitronengelb mit goldenen Reflexen und feinen rostigen Nuancen – ein visuelles Versprechen mediterraner Reife.
Aroma
Puristisch und expressiv zugleich: Akazien-, Apfel- und Orangenblüten treffen auf Zesten reifer Orange, Apfelschalen und einen Hauch Aprikose. Dahinter offenbart sich mediterrane Tiefe mit frisch gehackten Mandeln, Salbei, Thymian und der ätherischen Würze von Pinienhainen.
Geschmack
Am Gaumen deutlich leiser als in der Nase – subtil, klar und von ruhiger Textur. Zarte Frucht von Orange, Aprikose, Apfel und Quitte, mittelkräftige, gut integrierte Säure und eine kalkige, kantige, leicht salzige Mineralität, die wie ein Rückgrat durch den Wein verläuft. Getrocknete Kräuter, Mandeln und ein salziger, fast grüner Oliventon runden das Bild ab.
Charakter
Ein charakterstarker Weißwein von großer Eleganz und Struktur – puristisch, mediterran und zutiefst Terroir-geprägt. Die kalkreichen Böden des Montsant spiegeln sich in einer fast salzig-mineralischen, kühlen Kargheit wider, die fasziniert.
Dazu
Idealer Partner zu gegrilltem Seebarsch mit mediterranen Kräutern, sautierten Garnelen mit Mandel-Romesco oder einem kräftigen Fisch-Eintopf mit Fenchel und Safran.
Besonderheiten
Die alten Rebstöcke wachsen wurzelecht auf kargem, kalkhaltigem Untergrund – ein Terroir, das dem Wein seine markante salzige Mineralität und kühle Kargheit verleiht. Die Gärung erfolgt in Eichengärständern, gefolgt von zehn Monaten Hefelager in 500-Liter-Fässern aus französischer Eiche, was ihm Tiefe und Textur ohne jede Schwere gibt.
Verkostungsnotiz
Farbe & Aussehen
Leuchtendes Zitronengelb mit goldenen Reflexen und feinen, leicht rostigen Nuancen. Ein Wein, der schon im Glas mediterrane Reife und karge Herkunft erahnen lässt.
Nase
Puristisch und zugleich ausdrucksstark. Zuerst florale Noten von Akazien-, Apfel- und Orangenblüten, dazu Zesten reifer Orange, Schalen gelber und roter Äpfel sowie ein Hauch Aprikose. Darunter liegt eine markant mediterrane Tiefe: frisch gehackte Mandeln, Salbei, Thymian und die ätherische Würze von Pinienhainen.
Gaumen
Deutlich leiser als in der Nase – subtil, klar und von ruhiger Textur, doch mit bemerkenswerter Tiefe. Zarte Frucht von Orange, Aprikose, Apfel und Quitte trifft auf eine mittelkräftige, gut integrierte Säure. Die Mineralität – kalkig, kantig, leicht salzig – bildet das Rückgrat. Dazu gesellen sich getrockneter Thymian, Salbei, Piniennadeln und ein nussiger, an Mandeln erinnernder Charakter mit salzigem, fast grünem Oliventon.
Abgang
Lang und präzise, geprägt von salziger Mineralität und einer fast kühlen Kargheit, die den kalkreichen Boden des Montsant deutlich widerspiegelt. Der nussige Nachhall bleibt.
Terroir & Herkunft
Die Parzelle Saleras liegt auf 325 Höhenmetern im Montsant, auf sandigem und kalkhaltigem Boden. Hier wachsen die Reben – im Durchschnitt 70 Jahre alt – unter der Hand von Alfredo Arribas, dem Architekten, der 2001 dem Priorat verfiel und heute über 80 Hektar zwischen Priorat und Montsant bewirtschaftet. Sein Leitprinzip: weniger ist mehr, jedes Detail zählt.
Rebsorte & Vinifikation
Grenache Blanc und Macabeu, gemeinsam in der Parzelle gepflanzt. Vergoren in Eichengärständern, anschließend zehn Monate auf der Hefe in 500-Liter-Fässern aus französischer Eiche ausgebaut. Das Ergebnis: Struktur ohne Schwerfälligkeit, Tiefe ohne Holzdominanz.
Speiseempfehlungen
Die salzige Mineralität und die Kräuterwürze machen ihn zum idealen Partner für Seezunge in Mandelbutter, gebratenen Pulpo mit Rosmarinkartoffeln oder Paella mit Meeresfrüchten. Auch zu geräuchertem Fisch, Artischocken oder einem reifen Manchego eine spannende Wahl.
Besonderheiten
Ein Weißwein, der beweist, dass Frische nicht allein eine Frage des Klimas ist, sondern von Höhe, kühlen Nächten und dem richtigen Lesezeitpunkt. Arribas‘ architektonische Handschrift – Zurückhaltung, klare Linie, das Weglassen als Tugend – zeigt sich hier in einem Wein von großer Eleganz, der mit 13,5 % Alkohol erstaunlich leichtfüßig daherkommt.