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Trapet Père & Fils

Jean-Louis Trapet steht für Pinot Noir aus Gevrey-Chambertin. Bis auf ein paar wenige Lagen in Marsannay und nur kleine Mengen Gamay und Chardonnay ist diese eine Rebsorte in dem Dorf an der Côte de Nuits der Kern seines Schaffens. Gemeinsam mit seiner Frau Andrée betreiben sie auch das Weingut Trapet Alsace aus unserem Sortiment.

Für Jean-Louis ist die Expression seiner Lagen alles. Die Güte der Parzellen ist herausragend. Von der Dorflage über sehr gute Premier Crus reicht das Lagenortfolio bis zu den Grand Cru Lagen Chapelle-Chambertin, Latricières-Chambertin und Chambertin. Mit größtem Respekt und Sorgsamkeit arbeitet man in den Weinbergen und möchte diesen Aufwand und die klaren Lagenunterschiede später im Glas schmecken können. Jean-Louis möchte die Rebe über den Zyklus eines Jahres lediglich begleiten und nicht drängen. Im Keller führt er diesen Gedanken fort und die Trauben werden nach manueller Sortierung schonend gepresst. Der Ausbau im kleinen Holzfass ist hier so gekonnt eingesetzt, dass man bei den Weinen nie das Gefühl hat, das Holz könnte die Führung übernehmen.

Die Weine leben von Präzision und Eleganz. Das Terroir und seine Interpretation im Wein sind klar erkennbar.


Mehr über Trapet Père & Fils

Die Weine von Trapet

A Minima ist eine Hommage und Rarität zugleich. Frei nach Julez Chauvet, einem Mitbegründer der Naturweinbewegung, verzichtet Jean-Louis bei diesem Rotwein aus Pinot Noir und Gamay auf jegliche Schwefelzugabe. Und nach der heute noch selten gelebten Tradition des Passetoutgrain sind in dieser Parzelle beide Rebsorten gemischt gepflanzt. Zunehmend gewinnen die Chardonnays aus Marsannay an Beliebtheit und stellen in der Rotwein-Bastion des nördlichen Burgunds eine gern gesehene Ausnahme dar. Darüber wir man in naher Zukunft sicher noch viel hören.

Der Gevrey-Chambertin genannte Wein ist eine Cuvèe aus acht Parzellen rund um Trapet’s Heimatdorf. Dieser Wein hat Finesse und Kraft gleichermaßen. Das feinkörnige Tannin führt den engmaschigen und so lange am Gaumen präsenten Wein zu einem aromatisch vielschichtigen Nachhall.

Bei den Grand Cru-Lagen hat niemand viel zusammenhängenden Besitz. Als Folge der Realerbteilungen sind die ohnehin nicht gerade riesigen Lagen in kleinste Parzellen unterteilt. So besitzt Jean-Louis beispielsweise nur 0,6 Hektar im Chapelle-Chambertin.

Der Le Chambertin lässt Weinkenner auf der ganzen Welt ins Schwärmen geraten. Ein wahrer Mythos und so rar. In dieser Lage, verfügt Trapet über knapp zwei Hektar, aufgeteilt in drei Parzellen und kann auf teilweise 100 Jahre alte Reben zurückgreifen.

© Lebendige Weine