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Vino Bianco
Cirelli · Abruzzen, Italien

Vino Bianco

Ein trockener Trebbiano aus den Abruzzen mit feiner Hefenote, heller Frucht und leichten 11,0% Vol. – ein animierender Naturwein vom biodynamischen Amphoren-Pionier Francesco Cirelli.

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Rebsorte
Trebbiano
Herkunft
Abruzzen, Italien
Alkohol
11,5 % Vol.
Restsüße
trocken
Servieren
8–10 °C
Inhalt
0,75 l · enthält Sulfite
Artikelnummer
9911208088
Abfüller und Zutaten

Abfüller: Azienda Cirelli la Collina Biologica SRL, Via Lago Isoletta 4, 65129 Pescara / Italy

Im Glas

  1. Farbe

    Leicht getrübtes Gelb mit grünen Reflexen.

  2. Aroma

    Animierende Hefenoten treffen auf süße helle Früchte – reife gelbe Äpfel und Birnen – dazu Zitrone und Grapefruitzeste.

  3. Geschmack

    Saftige Frucht mit zarter Bitternote, würzig-pikant am Gaumen; der niedrige Alkohol sorgt für mühelosen Trinkfluss.

  4. Charakter

    Frisch, lebendig und einladend – ein unkomplizierter Wein mit authentischem Terroirausdruck und Top-Preis-Genuss-Verhältnis.

  5. Dazu

    Antipasti mit Gemüse und Oliven, Pasta mit Kräutern und Zitrone, Fischgerichte.

  6. Besonder­heiten

    Vom biodynamisch zertifizierten Hof Cirelli, wo Gänse zwischen den Reben grasen und Erträge stark reduziert werden – Ergebnis ist ein Trebbiano mit ungewöhnlicher Mineralität und Trinkanimierung.

Verkostungsnotiz


Farbe & Aussehen
Leicht getrübtes Gelb mit grünen Reflexen – ein Wein, der sich nicht hinter Filtration versteckt und das schon im Glas sichtbar macht.
Nase
Animierende Hefenoten treffen auf süße helle Frucht: reife gelbe Äpfel und Birnen, dazu Zitrone und ein Hauch Grapefruitzeste. Ein Duft, der sofort Appetit macht.
Gaumen
Saftig und zupackend, mit Frucht, einer zarten Bitternote und würziger Pikanz. Die schlanken 11,0 % Alkohol halten alles federleicht – ein Wein von erfrischender Direktheit.
Abgang
Trocken, frisch und mit fein-bitterem Nachhall, der eher an den Esstisch ruft als ans Solo-Glas.
Terroir & Herkunft
Die Reben wurzeln auf Ton- und Kalkböden rund 250 Meter über dem Meer bei Atri in den Abruzzen, am Rand der bizarren, erodierten Calanchi-Hänge. Francesco Cirelli beschränkt die Erträge auf 40–45 Quintale pro Hektar – wo die Region das Dreifache erlaubt – und wird dafür mit Konzentration und Mineralität belohnt.
Rebsorte & Vinifikation
Reiner Trebbiano, spontan mit wilden Hefen vergoren, ohne Filtration, Klärung oder Enzyme. Cirelli vinifiziert seine Weißweine in großen Terrakotta-Amphoren aus Impruneta – jenen Gefäßen, die er kaufte, bevor er überhaupt einen Keller besaß.
Speiseempfehlungen
Ein natürlicher Partner für Spaghetti alle vongole, gegrillten Fenchel mit Zitrone, Arancini oder einen Teller Pecorino mit Honig. Auch zu Sardinen vom Grill und einfacher Pizza bianca eine kluge Wahl.
Besonderheiten
Der Hof arbeitet biodynamisch (zertifiziert seit 2021), Gänse patrouillieren als Unkrautbekämpfer zwischen den Zeilen. Dieser Trebbiano zeigt, wie viel Spannung und Substanz die unterschätzte Rebsorte entwickeln kann, wenn Erträge radikal gesenkt und der Keller so wenig wie möglich eingreift – ein Wein der Abruzzen, der nichts beschönigt und gerade deshalb überzeugt.

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