Ein seltener roter Spumante aus der fast ausgestorbenen Rebsorte Lambrusco Barghi – spontan vergoren, zwölf Monate sur lie gereift und auf nur 1.333 Flaschen limitiert.
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Abfüller: Az. Agricola Campi, Via F. Menozzi 27, 42020 Puianello / Italy
Im Glas
Farbe
Granatrot mit seidenmatter Trübung und lebendiger Perlage.
Aroma
Üppige Rotfrucht von Kirsche, Himbeere und Johannisbeere bis zur herben Holunderbeere, dazu vegetabile Noten von Johannisbeer- und Brombeerlaub.
Geschmack
Fester, herber Gerbstoff trifft auf markante dunkelrote Frucht; das agile Mousseux treibt das Wechselspiel aus Frucht, Phenolik und Extrakt eigenwillig und ausdrucksstark voran.
Charakter
Kein beiläufiger Aperitif-Lambrusco, sondern ein solitärer, strukturierter Spumante mit klarer Kante – eigensinnig, tiefgründig und weit entfernt vom süßlichen Massenprodukt.
Dazu
Mortadella und Parmigiano Reggiano, Tagliatelle al Ragù oder andere bodenständige Klassiker der emilianischen Küche.
Besonderheiten
Aus der nahezu ausgestorbenen Sorte Lambrusco Barghi (weltweit nur rund drei Hektar), spontan vergoren, zwölf Monate auf der Hefe gereift, Gesamtschwefel unter 10 mg/L und streng limitiert auf 1.333 Flaschen plus 90 Magnums.
Verkostungsnotiz
Ein Lambrusco-Spumante, der die Grenzen seiner berühmten Rebsorte neu zieht: Grandiose Intensität trifft auf ländliche Handwerkskunst.
Farbe & Aussehen
Granatrot mit feiner Trübung und lebendiger Perlage.
Nase
Überbordende Rotfrucht: Kirsche, Himbeeren und Johannisbeeren. Vegetabile Noten nach Johannisbeer- und Brombeerlaub sorgen für Struktur.
Gaumen
Fester, herber Gerbstoff trifft auf dunkelrote Frucht; das Mousseux befeuert eine intensive Aromatik. Kein beiläufiger Aperitif, sondern ein strukturierter Essensbegleiter.
Abgang
Dicht, ausdrucksstark mit markanter Phenolik ohne jahrgangstypische Weichheit.
Terroir & Herkunft
Die 200-jährige Familien-Geschichte der Nizzolis konzentriert sich auf Parzellen am Fuße des Apennin bei Reggio Emilia (Pliozän-Terrazzo, 200m Höhe, tonig-silizische Böden).
Rebsorte & Vinifikation
Fast ausschließlich die vermutlich ausgestorbene Lambrusco Barghi (ca. 3 Hektar existent); hohe Mostgewichte, geringe Erträge (1,5 kg/Stock). Metodo Classico: Spontanvergärung, 6 Monate Edelstahl, 12 Monate sur lie, minimal unter 10 mg/L Schwefel; dreitägig Maischestandzeit.
Speiseempfehlungen
Bodenständige regionale Küche: Mortadella, gegrillte Parmigiano-Chips (sofern Paare erlaubt), Prosciutto oder robust gefüllte Pasta mit Lambrusco-Jus.
Besonderheiten
Die Vinifizierung von Barghi – einer Sorte, die wegen ihrer Resistenz und Mostqualität fast verschwunden ist – deren hohe Mostwichtigkeit gegenüber den dicken Schalen aktiviert eine seltene, radikale Naturstilistik unter einer Trübe von 1.333 Flaschen.