Abfüller: Chateau Revelette, Chemin de Revelette, 13490 Jouques / France
Im Glas
Farbe
Intensives Purpurrot bis Violett
Aroma
Fleischig und saftig mit dunklen Beeren wie Brombeeren und Blaubeeren, unterlegt von Minze, violetten Blüten und Oliventapenade
Geschmack
Festes Tannin und herbe Gesteins- sowie Kräuternoten, erinnert an Schlehen, offenbart mit Luft einen süßen Fruchtkern
Charakter
Würzig, rassig und seriös – ein strukturierter Rotwein mit Spannung und Reifepotenzial
Dazu
Lammkeule mit Oliven und Kräutern der Provence, gefüllter Kohl mit Bratwurst und Räucherspeck oder Okraschoten in Kurkuma-Tomatensauce
Besonderheiten
Wächst im einzigartigen kühlen Mikroklima auf bis zu 400 Metern Höhe, wo nächtliche Alpenluft für langsame Reife und frischen Schliff sorgt; biodynamisch erzeugt und über zwölf Monate in Barriques sowie Fudern ausgebaut.
Verkostungsnotiz
Farbe & Aussehen
Ein intensives Purpurrot bis Violett schimmert dicht im Glas.
Nase
Fleischig und saftig präsentiert sich das Bukett. Noten von Brombeeren, Blaubeeren und frischen Kirschen treffen auf einen frischen Etherton aus Minze und violetten Blüten. Ein feiner Akzent von Oliventapenade verleiht dem Aromatenspiel eine herzhafte Würze.
Gaumen
Am Gaumen zeigt sich dieser Wein strukturiert, mit kühl-herber Gesteins- und Kräuteraromatik sowie fest gewobenem Tannin. Die dunkle Frucht erinnert an Schlehen und vereint sich erneut mit Oliventapenade. Ein seriöser Provence-Rotwein, der von Sauerstoff profitiert und nach Belüftung in der Karaffe seinen süßen Fruchtkern offenbart.
Terroir & Herkunft
Die Trauben stammen aus 17 Parzellen rund um Jouques, nördlich von Aix-en-Provence am Fuß der Montagne Sainte-Victoire. Auf 330 bis 400 Metern Höhe sorgt herabgleitende Alpenluft für drastische Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht. Dieses außergewöhnlich kühle Mikroklima ermöglicht eine lange, langsame Reife und schenkt dem Wein seine rassige Frische.
Rebsorte & Vinifikation
Eine eigenwillige Cuvée aus 34 % Cabernet Sauvignon, 30 % Syrah, 20 % Grenache, 10 % Carignan und 6 % Pinot Noir. Die Maische gärte rund 30 Tage, gefolgt von einem zwölfmonatigen Ausbau in gebrauchten Barriques sowie zu 10 % in großen Fudern. Der Winzer Peter Fischer arbeitet seit 1990 biologisch und seit 2011 biodynamisch.
Speiseempfehlungen
Hervorragend zu Lammkeule mit Oliven und Kräutern der Provence oder dem traditionellen Sou fassum (gefüllter Kohl mit Bratwurst und Räucherspeck). Auch vegetarische Gerichte wie Qorme Bamia (Okraschoten in Kurkuma-Tomatensauce) passen bestens.
Besonderheiten
Die ungewöhnliche Kombination aus mediterranen Klassikern und einem Schuss Pinot Noir verleiht dem Wein eine kühle, alpine Eleganz, die das extreme Mikroklima der nördlichen Provence perfekt widerspiegelt.