Ein seidenweicher, feinnerviger Pinot Noir aus vier Terroirs des legendären Burgunderdorfes. Ein trockener Rotwein von beeindruckender Finesse, der die Tradition zweier Winzerfamilien mit jugendlicher Leichtigkeit verbindet.
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Rote und schwarze Kirschen, Granatapfel und Waldhimbeere, dazu Pfingstrosen, Sandelholz, orientalische Würze und ein subtiler Hauch von abgehangenem Fleisch im Hintergrund.
Geschmack
Elegant und leichtfüßig, fein und doch intensiv, mit seidiger Säure und fein geschliffener Tanninstruktur – tiefgründig, ohne je schwer zu wirken.
Charakter
Ein typischer Vosne-Romanée voller Finesse und Tiefe, der trotz aller Seriosität etwas Spielerisches bewahrt – wie mit leichter Hand dahingezaubert.
Dazu
Idealer Begleiter zu Entenbrust mit Kirschjus, geschmortem Lamm oder Pilzgerichten wie Trüffel-Risotto.
Besonderheiten
Cuvée aus den Lagen Réas, Croix Blanches, Communes, Chalandins, Bossières und Barreaux – Letztere grenzt an den mythischen Cros Parantoux von Henri Jayer. Minimale Intervention, höchstens 20 % ganze Trauben, Ausbau bis zu 15 Monate in pièces mit rund 30 % Neuholz.
Verkostungsnotiz
Farbe & Aussehen
Klares, transparentes Rubinrot – leuchtend und ungetrübt, wie es sich für einen jungen Pinot Noir aus Vosne-Romanée gehört.
Nase
Ein diskretes, aber anhaltendes Bouquet, das sofort seinen Herkunftsort verrät: rote und schwarze Kirschen, Granatapfel und Waldhimbeere, dazu die florale Note von Pfingstrosen. Im Hintergrund weben Sandelholz, orientalische Gewürzanklänge und ein ferner Hauch von abgehangenem Wild die typische Vosne-Signatur zusammen.
Gaumen
Leichtfüßig und elegant, fein gewoben und doch intensiv. Eine seidige Säure trifft auf fein geschmirgelte Tannine – Tiefe ohne Schwere. Trotz aller Seriosität bleibt etwas Spielerisches, wie von leichter Hand gezeichnet.
Abgang
Anhaltend und rein, mit einem Echo dunkler Kirschen und feiner Würze, das lange im Mund nachhallt.
Terroir & Herkunft
Diese Cuvée versammelt Parzellen aus allen Zonen des Dorfes: Réas und Croix Blanches, dazu Communes, Chalandins und Bossières im Norden sowie Les Barreaux – jene Filetparzelle, die unmittelbar an Henri Jayers legendären Cros Parantoux grenzt. Auf Kalkstein und rotem Ton entwickelt Pinot Noir hier jene seidige Textur, für die Vosne-Romanée weltberühmt ist. Das Gut führen Arnaud Sirugue und Sophie Noëllat – zwei burgundische Dynastien in einem Namen, mit zwölf Hektar rund um Vosne, vom Dorfwein bis zum Grand Cru Grands Échézeaux.
Rebsorte & Vinifikation
Reiner Pinot Noir, trocken ausgebaut, 13 % Vol. Minimale Intervention im Keller, höchstens 20 % ganze Trauben – in warmen Jahren ein Mittel des Hauses, Frische zu bewahren und die Gerbstoffe zu verfeinern. Der Ausbau dauert bis zu 15 Monate in pièces mit rund 30 % Neuholz.
Speiseempfehlungen
Ideale Gesellschaft zu Coq au Vin, gebratener Entenbrust mit Kirschjus, Taube auf Linsen oder einem Epoisses, wenn der Wein einige Flaschenjahre hinter sich hat.
Besonderheiten
Der Name ist selten so treffend: Hier werden fünf Parzellen aus dem gesamten Dorf zu einem Ganzen gefügt – Vosne-Romanée als Porträt, nicht als Detailstudie. Dass dabei Wein aus Les Barreaux, dem Nachbarn des Cros Parantoux, einfließt, macht diesen Einstiegswein zum vielleicht reizvollsten Preis-Terroir-Verhältnis des Dorfes. Finesse und Tiefe ohne jede Anstrengung – ein Wein, der zeigt, welches Erbe Arnaud und Sophie tragen.