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Corvinone

Auch bekannt als: Cruinon (lokal)

Corvinone heißt so, weil sie aussieht wie eine größere Corvina – und genau das ist sie auch. Größere Beeren, dickere Schalen, weniger Saft pro Traube. Was für frische Weine ein Nachteil wäre, macht sie zum idealen Partner für die Appassimento-Trocknung: Die dicke Haut schützt vor Fäulnis, die lockeren Trauben trocknen gleichmäßig durch.

Lange galt Corvinone als Spielart der Corvina. Erst DNA-Analysen zeigten: eigenständige Sorte. Im Amarone darf sie bis zu 50% der Cuvée ausmachen und bringt Struktur und dunkle Frucht. Im frischen Valpolicella ist ihr Anteil geringer – hier dominiert die saftigere Corvina.

Bei Ca‘ La Bionda und Fidora wächst Corvinone auf alten Pergola-Erziehungen in den Hügeln des Valpolicella Classico. Beide Weingüter arbeiten biodynamisch und lassen der Traube Zeit – was sich in der Tiefe der Amarone zeigt.

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