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Cà la Bionda

Gebaut wie ein Rugbyspieler, denkt wie ein Philosoph – so beschreiben Kenner Alessandro Castellani, der gemeinsam mit seinem Bruder Nicola das Weingut Cà la Bionda in vierter Generation führt. Während Alessandro im Keller für die Weine verantwortlich zeichnet, kümmert sich Nicola um die 29 Hektar terrassierter Hanglagen im Marano-Tal. Ihre Vision: Valpolicella als das Burgund Italiens – mit Weinen, die auf Eleganz setzen statt auf Kraft. Seit 2012 wirtschaftet das 1902 gegründete Weingut biologisch, und als FIVI-Mitgründer stehen die Castellanis für unabhängiges Winzerhandwerk.
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Ravazzol Amarone della Valpolicella Classico DOCG 2016 1500ml Magnum
126,00 €Inkl. MwSt. wo zutreffend -
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Valpolicella Classico Superiore DOC Casal Vegri Decannale 2008 1500ml Magnum
86,00 €Inkl. MwSt. wo zutreffend
Mehr über Cà la Bionda
Burgund im Herzen des Valpolicella
Alessandro Castellani lernte sein Handwerk bei Paolo de Marchi auf Isole e Olena in der Toskana. Was er dort verstand: Große Weine entstehen nicht durch Konzentration allein, sondern durch Balance. Diese Erkenntnis prägt jeden Wein von Cà la Bionda. Corvina ist für Alessandro ein wilder Pinot Noir – eine Rebsorte mit komplexen Kräuternoten, die man nicht bändigen, sondern verstehen muss. Zusammen mit Corvinone, Rondinella und der seltenen Molinara bildet sie das Fundament aller Weine.

Terrassen zwischen 150 und 300 Metern
Die Weinberge erstrecken sich über steile Hänge mit Ost-Südost-Ausrichtung – perfekt für langsame, gleichmäßige Reifung. Der Boden aus Lehm und Kalkstein verleiht den Weinen ihre charakteristische Mineralität und Eleganz. Im Herzstück liegt die Einzellage Ravazzol, deren 50 bis 70 Jahre alte Reben einige der besten Amarone der Region hervorbringen. Der Ravazzol Amarone 2019 wurde mit den prestigeträchtigen Tre Bicchieri des Gambero Rosso ausgezeichnet.

Schafe statt Herbizide
Zwischen den Rebzeilen grasen einheimische Brogna-Schafe, eine vom Aussterben bedrohte Rasse aus dem Veneto. Sie halten das Gras kurz und düngen auf natürliche Weise. 1974 stellte Guido Fidora als Erster in Norditalien auf Bio um – ohne Bücher, ohne Vorschriften, nur mit Intuition. Fidora half, die ersten Bio-Richtlinien zu schreiben, nach denen fünfzig Jahre später auch die Castellanis ihre Reben bewirtschaften: Spontangärung mit eigenen Hefen, große Eichenfässer statt Barriques, traditionelle Methoden, die den Charakter des Terroirs bewahren.
Weniger Amarone, mehr Substanz
Als eines der wenigen Weingüter hat Cà la Bionda die Amarone-Produktion bewusst reduziert. Ganze Weinbergsparzellen widmen die Brüder heute der Produktion erstklassiger Valpolicella Classico – wie dem Valpolicella Classico 2024, der beweist, dass Eleganz nicht Kraft erfordert. Der Amarone Classico 2019 reift mindestens 36 Monate in großen Holzfässern zu einem vielschichtigen Wein mit Aromen von getrockneten Kirschen, dunkler Schokolade und feinen Gewürznoten. Weine, die Alessandro’s Vision verkörpern: Frische und Eleganz statt Kraft und Alkohol.








